HeilmittelverordnungenKinder und Jugendliche: mehr Entwicklungsstörungen, aber weniger Heilmittelverordnungen
26.06.20191 Min. LesedauerIWW
Ausgabe 2 | 2019
Seite 3–6
Trotz steigender Diagnosehäufigkeit von Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen verordnen die Ärzte immer weniger Heilmittel. Das teilt das wissenschaftliche Institut der AOK (WidO; PP 02/2019, Seite 3) mit.
In den letzten zehn Jahren ist die Rate motorischer und sprachlicher Entwicklungsstörungen um 26 Prozent gestiegen, der Anteil der Kinder, die eine Heilmitteltherapie (Logo- oder Ergotherapie) erhalten aber nur um 8,2 Prozent. Das WidO sieht darin ein Zeichen dafür, dass die Ärzte immer sorgfältiger hinschauen, wann ein Kind therapeutische Begleitung braucht.
AUSGABE: PP 07/2019, S. 1 · ID: 45994098