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Juli 2019

HeilmittelverordnungenKinder und Jugendliche: mehr Entwicklungsstörungen, aber weniger Heilmittelverordnungen

26.06.20191 Min. LesedauerIWW

Trotz steigender Diagnosehäufigkeit von Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen verordnen die Ärzte immer weniger Heilmittel. Das teilt das wissenschaftliche Institut der AOK (WidO; PP 02/2019, Seite 3) mit.

In den letzten zehn Jahren ist die Rate motorischer und sprachlicher Entwicklungsstörungen um 26 Prozent gestiegen, der Anteil der Kinder, die eine Heilmitteltherapie (Logo- oder Ergotherapie) erhalten aber nur um 8,2 Prozent. Das WidO sieht darin ein Zeichen dafür, dass die Ärzte immer sorgfältiger hinschauen, wann ein Kind therapeutische Begleitung braucht.

AUSGABE: PP 07/2019, S. 1 · ID: 45994098

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