28.03.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Einkommensteuer
Das BMF klärt konkrete Zweifelsfragen zur Stundungsmöglichkeit bei Übertragung einer § 6b-Rücklage auf eine EU-Betriebsstätte. Grund für das ministerielle Tätigwerden war ein Urteil des BFH aus dem Jahr 2017 (BMF 7.3.18, IV C 6 - S 2139/17/10001 :001).
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26.03.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Umwandlung über die Grenze
In den letzten Jahren ist eine neue Variante der Umwandlung über die Grenze in der EU zu beobachten, die lediglich auf der Rechtsprechung des EuGH und der deutschen OLG basiert: Rechtsformwechsel über die Grenze ohne Liquidierung und Neugründung, und zwar nach Deutschland hinein und aus Deutschland heraus. Ein Beispiel dazu wäre die Sitzverlegung einer luxemburgischen Société à responsabilité limitée (S. à r. l.) nach Deutschland mit gleichzeitigem Formwechsel in eine deutsche GmbH ...
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23.03.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Bekämpfung von Steuerhinterziehung
Die EU-Kommission hat am 21.6.17 einen Richtlinienvorschlag über Anzeige- und Austauschpflichten von Informationen im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Steuergestaltungen veröffentlicht. Danach sollen Steuerplanungsmodelle, die bestimmte Kriterien erfüllen, an die nationalen Steuerbehörden gemeldet werden. Der Vorschlag stützt sich dabei weitgehend auf die Ergebnisse des Aktionspunktes 12 des BEPS-Projekts der OECD zur verpflichtenden Offenlegung. Ziel ist es, den Finanzbehörden der ...
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22.03.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Informationsaustausch
In einer aktuellen Entscheidung hat das FG Köln zu einem Auskunftsersuchen einer ausländischen Behörde an die deutsche Finanzverwaltung Stellung genommen und die Auskunftserteilung für zulässig erklärt. Ob die erteilten Informationen tatsächlich relevant sind, ist unerheblich; die ersuchte Behörde muss nur prüfen, ob die voraussichtliche Erheblichkeit der begehrten Information für steuerliche Zwecke nicht offenkundig völlig fehlt (FG Köln 30.6.17, 2 V 687/17, EFG 17, 1568).
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21.03.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Die Steuer-Spielregeln im Wandel
Zu Ostern war dem FC Bayern München wie gewohnt der Gewinn der deutschen Meisterschaft quasi nicht mehr zu nehmen. Ein gleiches Maß an
Beständigkeit ist dem Steuerrecht fremd. Gerade im internationalen Umfeld erscheint die Steuerwelt im Umbruch. Der zweiteilige Beitrag zeigt anhand von drei Musterfällen zu aktuellen Entwicklungen den Reaktionsbedarf für deutsche Unternehmen. Im ersten Teil wurden die Auswirkungen der US-Steuerreform dargestellt (Endres/Freiling, PIStB 18, 74). In den ...
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21.03.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Arbeitnehmer im Ausland
Die deutsche Wirtschaft lebt maßgeblich von außenwirtschaftlichen
Beziehungen. Allein im Jahr 2017 betrug der Exportüberschuss ca. 287 Mrd. EUR. Fast jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland hängt vom Export ab. Je nach Entwicklung und Ausrichtung sind Unternehmen mehr oder weniger erfahren in Bezug auf die Vorbereitung und Durchführung von Auslandseinsätzen ihrer Mitarbeiter. Der vorliegende Beitrag soll einen Überblick über die relevanten (steuer-)rechtlichen und praktischen ...
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13.03.2018 · Nachricht aus PIStB · Steuergestaltungsmodelle
Große Anwaltskanzleien und Konzerne entwickeln immer wieder komplexe Steuergestaltungsmodelle, die Lücken im Steuersystem ausnutzen, mit denen sich die Steuerlast gezielt minimieren lässt. Oft werden diese Modelle auch an andere Firmen verkauft. Dieser Entwicklung soll durch die Einführung einer Anzeigepflicht für Steuergestaltungen entgegen getreten werden (s. auch FinMin Rheinland-Pfalz, Pressemitteilung vom 8.3.18).
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06.03.2018 · Nachricht aus PIStB · Gewerbesteuer
Wie der BFH mit Urteil vom 20.12.17 entschieden hat, sind Fußballschiedsrichter steuerrechtlich als Gewerbetreibende tätig, die bei internationalen Einsätzen auch nicht am jeweiligen Spielort eine Betriebsstätte begründen. Dies rechtfertigt die Festsetzung (nationaler) Gewerbesteuer auch für die im Ausland erzielten Einkünfte. Diesem nationalen Besteuerungsrecht stehen abkommensrechtliche Hürden (hier: sog. Sportlerbesteuerung im jeweiligen Tätigkeitsstaat) nicht entgegen (BFH ...
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01.03.2018 · Nachricht aus PIStB · DBA
Das in Tunis am 8.2.18 unterzeichnete Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tunesischen Republik zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen wird das geltende DBA vom 23.12.75 ersetzen, welches nicht mehr dem Stand der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten entspricht (BMF, Meldung vom 8.2.18).
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