29.08.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Abkommensrecht
Art. 3 Abs. 2 OECD-MA ist eine Auslegungsregel mit Verweis auf das nationale Recht für die Abkommensinterpretation. Der Verweis ins nationale Recht wird häufig als Begründung herangezogen, um die Tür zur Beurteilung eines Sachverhalts nach Maßstäben des innerstaatlichen Rechts aufzustoßen. Das führt nicht unbedingt zum sachlich richtigen Ergebnis. Der Beitrag liefert eine Checkliste zur Auslegung unter Berücksichtigung der aktuellen BFH-Rechtsprechung. Das abschließende Beispiel ...
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28.08.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Beschränkte Steuerpflicht
Der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Finanzen für ein Jahressteuergesetz 2018 sieht zahlreiche gesetzliche Neuregelungen vor, u. a. auch im Bereich der beschränkt steuerpflichtigen Einkünfte in § 49 EStG. Nachfolgend werden ausschließlich diese, in erster Linie ausländische Immobilieninvestoren betreffende, Aspekte des JStG 2018 erläutert und deren Praxiseffekte anhand von ausgewählten Beispielsfällen kritisch analysiert.
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23.08.2018 · Nachricht aus PIStB · DBA-Österreich
Die Vergütung, die eine Produktionsgesellschaft für die Organisation einer künstlerischen Darbietung als Gesamtarrangement erhält, unterliegt nicht notwendigerweise in ihrer Gesamtheit dem Art. 17 Abs. 2 DBA-Österreich, sondern ist ggf. aufzuteilen in Vergütungsbestandteile, die eine persönlich ausgeübte Künstlertätigkeit abgelten und in solche, die anderen Abkommensartikeln zuzuordnen sind (BFH 25.4.18, I R 59/15).
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22.08.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Arbeitnehmer im Ausland
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gelten ausländischen Investoren oftmals als Tor in den Nahen und Mittleren Osten. Auch wenn sich das Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren gegenüber den Vorjahren deutlich verlangsamt hat (2017: ca. 1,3 %, 2018: ca. 3,4 %), haben die VAE für ausländische Investoren keineswegs an Bedeutung verloren. Um die wirtschaftlichen Aktivitäten in der Region, insbesondere in der Aufbauphase einer Investition zu steuern, ist es regelmäßig ...
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03.08.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Ein inländischer Reiseveranstalter, der Reisevorleistungen für Deutschland von ausländischen EU-Subunternehmern bezieht, kann sich unmittelbar auf das günstigere Unionsrecht (Art. 306 ff. MwStSystRL) berufen. Folge ist, dass er entgegen dem nationalen Recht keine Umsatzsteuer auf die
erbrachten Leistungen schuldet, weil diese danach im Inland nicht steuerbar sind (BFH 13.12.17, XI R 4/16, DB 18, 1057, Abruf-Nr. 200974 ).
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27.07.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Hinzurechnungsbesteuerung
Aufgrund einer zunehmenden Internationalisierung des wirtschaftlichen Alltags wird insbesondere von leitenden Arbeitnehmern in zunehmendem Maß Mobilität gefordert. Ausländische Führungskräfte werden in deutschen Konzerneinheiten und deutsche Führungskräfte in ausländischen Gesellschaften deutscher Konzerne eingesetzt. Eine landesbezogene Grenze gibt es so gut wie nicht mehr. Dieses Vorgehen rückt immer weiter in den Fokus steuerrechtlicher Außenprüfungen. Häufiger Streitpunkt ist ...
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27.07.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Verfahrensrecht
Kann ein überwiegend im Ausland (Drittland) lebender Ehegatte bereits aus aufenthaltsrechtlichen Gründen nicht uneingeschränkt eine Wohnung jederzeit nutzen, liegt kein Wohnort im Inland vor. Deshalb scheidet in einem solchen Fall eine Zusammenveranlagung aus – so das FG Hamburg (12.4.18, 1 K 202/16, Nichtzulassungsbeschwerde unter BFH III B 65/18).
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27.07.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Finale Verluste
Der EuGH hat sich zum wiederholten Male mit dem Problem des finalen Verlustes beschäftigt. Ausgangspunkt war eine Bestimmung des dänischen Steuerrechts. Danach sind Einnahmen und Ausgaben einer im Ausland
belegenen Betriebsstätte nur dann zu berücksichtigen, wenn die dänische Muttergesellschaft ausdrücklich für eine internationale gemeinsame
Besteuerung optiert. Darin sehen die Richter allerdings einen Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit (EuGH 12.6.18, C-650/16).
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27.07.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Vertragsverletzungsverfahren
Die EU-Kommission hat am 19.7.18 beschlossen, Deutschland eine mit Gründen versehene Stellungnahme zu übermitteln, in der Deutschland aufgefordert wird, seine Vorschriften zur Mehrwertsteuererstattung mit den EU-Rechtsvorschriften in Einklang zu bringen (EU-Kommission, Pressemitteilung 19.7.18).
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27.07.2018 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Für deutsche Touristen ist Spanien ein äußerst beliebtes Feriendomizil. Aus diesem Grund erlebt der spanische Immobilienmarkt nach Platzen der Immobilienblase 2008 wieder einen starken Aufschwung, was insbesondere an den steigenden Preisen erkennbar ist. Daneben können sich Objekte aber auch als Investmentanlage eignen. Der vorliegende Beitrag stellt die steuerlichen Implikationen eines Immobilieninvestments in Form einer spanischen Betriebsstätte dar.
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