12.12.2020 · Fachbeitrag aus PIStB · Inbound-Fall
Im ersten Teil dieser zweiteiligen Beitragsserie (PIStB 20, 348) wurde die Anwendung des Progressionsvorbehalts im Outbound-Fall detailliert dargestellt und die sich daraus ergebenden Besonderheiten bei EU-/EWR- sowie Drittstaaten-Konstellationen erläutert. Nachfolgend wird gezeigt, dass die Regelungen zur indirekten Berücksichtigung ausländischer Einkünfte auch beim Inbound-Fall im Dreieckssachverhalt zu speziellen Ergebnissen führen.
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08.12.2020 · Nachricht aus PIStB ·
Um die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie zu bekämpfen, wurde mit der Schweiz eine Konsultationsvereinbarung mit mehreren Maßnahmen abgeschlossen (BMF 3.12.20, IV B 2 - S-1301-CHE / 07 / 10019-05).
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04.12.2020 · Nachricht aus PIStB · Polen
Der Unterhaus des polnischen Parlaments hat u. a. revolutionäre Änderungen des Körperschaftsteuergesetzes verabschiedet, welche am 29.10.20 an den Senat weitergeleitet wurden. Das Vorhaben sieht Änderungen bereits ab dem 1.1.21 bei den Ertragsteuern vor, indem es neue Besteuerungsregeln einführt und vielen Unternehmen neue Verpflichtungen auferlegt.
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27.11.2020 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandstätigkeitserlass
Die Beratungstätigkeit beim Aufbau einer Zweitmarke für ein bestehendes Kommunikationsnetz in einem anderen Staat erfüllt nicht die Voraussetzungen für die Steuerfreistellung von Arbeitslohn nach dem Auslandstätigkeitserlass (ATE; FG Köln 19.6.20, 15 K 609/18).
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27.11.2020 · Fachbeitrag aus PIStB · Abkommensrecht
Hat ein Schenker seinen Wohnsitz in Deutschland und Schweden, kommt es für die Schenkungsteuer auf seinen Lebensmittelpunkt an – auch dann, wenn Schweden zum Zeitpunkt der Schenkung die Schenkungsteuer bereits abgeschafft hat (FG Baden-Württemberg 5.8.20, 7 K 2777/18, 7 K 2778/18 und 7 K 2779/18 [nrkr]; s. auch Pressemitteilung des FG vom 17.11.20).
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27.11.2020 · Fachbeitrag aus PIStB · Liquidation
Im Fall der Verlegung des Orts der Geschäftsleitung in einen Drittstaat kann § 12 Abs. 3 KStG eine Exit Taxation in Deutschland auslösen. Im Zuge von geplanten gesellschaftsrechtlichen Vorgängen, etwa einer grenzüberschreitenden Sitzverlegung, werden die entsprechenden steuerlichen Konsequenzen regelmäßig intensiv vorab geprüft. Bei rein faktischen Vorgängen, insbesondere der Verlegung des Orts der Geschäftsleitung ins Ausland, besteht jedoch die Gefahr, dass die steuerlichen Folgen ...
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27.11.2020 · Fachbeitrag aus PIStB · Beschränkte Steuerpflicht
Die Betreuung und Beratung beschränkt Steuerpflichtiger (Inbound-Fall) stellt ein umfassendes Aufgabengebiet für Steuerberater dar. Bei der
Gewerbesteuer hingegen gibt es keine Unterscheidung in unbeschränkte und beschränkte Steuerpflicht. Hier geht es ausschließlich um den
„stehenden Gewerbebetrieb“, der nur insoweit gewerbesteuerpflichtig ist, als er „im Inland betrieben wird“. Dies wird anhand der Existenz inländischer Betriebsstätten beurteilt. Dementsprechend hart ist der ...
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27.11.2020 · Fachbeitrag aus PIStB · Outbound-Fall
Der Progressionsvorbehalt führt zu durchaus interessanten, aber gleichwohl komplexen Fragestellungen im System des internationalen Steuerrechts, die regelmäßig auch die Finanzgerichtsbarkeit beschäftigen. Diese zweiteilige Beitragsserie, unterteilt in eine Outbound- und Inbound-Konstellation, stellt die Anwendung des Progressionsvorbehalts am Musterfall detailliert dar und zeigt die sich daraus ergebenden Fallen bei EU-/EWR- sowie Drittstaaten-Konstellationen auf.
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27.11.2020 · Fachbeitrag aus PIStB · Änderung von Steuerbescheiden
Ein Steuerberater handelt grob fahrlässig (§ 173 Abs. 1 Nr. 2 AO), wenn er die in der Anlage N-Gre ausdrücklich gestellte Frage nach steuerfreien Kinderzulagen bei einem in der Schweiz tätigen Grenzgänger nicht beantwortet. Das gilt dann, wenn er bei sorgfältiger Prüfung und Aufarbeitung des steuerrelevanten Sachverhalts aus den monatlichen Gehaltsmitteilungen des Steuerpflichtigen hätte erkennen können, dass der in der Jahreslohnbescheinigung ausgewiesene Arbeitslohn steuerfreie ...
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27.11.2020 · Fachbeitrag aus PIStB · Einkommensteuer
Zahlt ein österreichischer Arbeitgeber nach österreichischem Recht für seinen in Deutschland steuerpflichtigen Arbeitnehmer Beiträge an eine
betriebliche Versorgungskasse in Österreich, handelt es sich nach deutschem Recht um zugeflossenen Arbeitslohn. Diese österreichischen Versorgungskassenbeiträge sind im Inland nur dann nach § 3 Nr. 62 S. 1 2. Alt. EStG steuerfrei, wenn sie für eine dem deutschen Sozialversicherungssystem vergleichbare Zukunftssicherung geleistet werden. Dies ...
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