27.09.2024 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Aufgrund der in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Mobilität steht die Wegzugsbesteuerung immer Stärker im Fokus des Gesetzgebers und der Finanzverwaltung. Während die Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen des § 6 AStG im Grunde klar sind, bergen sie im Detail doch eine Reihe von Fallstricken. Die Veröffentlichung der „Grundsätze zur Anwendung des Außensteuergesetzes“ durch die Finanzverwaltung gibt Anlass, wichtige Fallstricke für die Beratungspraxis zu diskutieren.
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27.09.2024 · Fachbeitrag aus PIStB · Beschränkte Steuerpflicht
Die Kasse einer inländischen, öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft ist eine öffentliche Kasse i. S. v. § 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. b) EStG. Das Urteil ist auch verfahrensrechtlich praxisrelevant (BFH 11.7.24, VI R 35/21, BB 24, 2069).
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27.09.2024 · Fachbeitrag aus PIStB · Internationales Steuerrecht
Im Juni 2024 wurde der Regierungsentwurf des Jahressteuergesetzes (JStG) 2024 durch das Kabinett beschlossen (s. unter www.iww.de/s11693 ). Etwas überraschend wurde dann im Juli ein Entwurf für ein zweites JStG 2024 veröffentlicht, das zwischenzeitlich in Steuerfortentwicklungsgesetz umbenannt wurde. Der nachfolgende Beitrag stellt die wesentlichen geplanten Änderungen für grenzüberschreitende Sachverhalte kurz dar. Sämtliche Ausführungen beziehen sich dabei auf das Jahressteuergesetz ...
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29.08.2024 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Für international tätige Konzerne spielt die Optimierung der Konzernsteuerquote eine wichtige Rolle, um im Vergleich zu Konkurrenzunternehmen langfristig keine Nachteile zu erleiden. So kann z. B. der Konzern mit der besten Effective Tax Rate (ETR) im Rahmen eines Bieterverfahrens – bei sonst gleichen Rahmenbedingungen – den höchsten Kaufpreis aufgrund der besten Nachsteuerrendite zahlen. Vor diesem Hintergrund eines „Peer Pressures“ soll nachfolgend untersucht werden, ob durch einen ...
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29.08.2024 · Fachbeitrag aus PIStB · Arbeitnehmereinkünfte
Seit der Coronapandemie haben ortsunabhängige Arbeitsmodelle sowohl für Arbeitgebende als auch für Arbeitnehmende zu veränderten Rahmenbedingungen geführt. Mit dem Wachstumschancengesetz ist nun durch den neuen § 49 Abs. 1 Nr. 4 Buchst. a) S. 2 EStG eine Gesetzeslücke geschlossen worden, die sich zuletzt für Grenzpendler ergeben hatte. Wird die Tätigkeit für den deutschen Arbeitgeber im Homeoffice des eigenen Ansässigkeitsstaates ausgeübt, fingiert die Neuregelung den ...
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22.07.2024 · Fachbeitrag aus PIStB · Wachstumschancengesetz
Bei Vergütungen für Rechteüberlassungen an beschränkt steuerpflichtige Gläubiger, die in einem DBA-Staat ansässig sind, steht Deutschland nach dem einschlägigen Artikel für Lizenzgebühren regelmäßig entweder gar kein oder nur ein begrenztes Quellensteuerrecht zu. In diesen Fällen besteht seit dem 1.1.22 nach § 50c Abs. 2 Nr. 2 EStG die Möglichkeit, die Abzugsteuer nach § 50a EStG zu ermäßigen oder die Vergütung vollständig freizustellen, ohne dass für den Einzelfall ein ...
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24.05.2024 ·
Sonderausgaben aus PIStB · Downloads · Sonderausgaben
Was vor der Coronapandemie eher die Ausnahme war, ist inzwischen vielfach zur Regel geworden: Homeoffice, Remote Working oder Workation werden immer beliebter. Wird der Arbeitnehmer dabei aus dem Ausland tätig, kann das eine Vielzahl steuerrechtlicher Risiken mit sich bringen. Auch zu den sozialversicherungsrechtlichen Folgen sind zahlreiche Punkte zu beachten.
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28.06.2024 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA-Luxemburg
Mit der Unterzeichnung des Änderungsprotokolls am 6.7.23 erfolgte eine umfangreiche Anpassung des DBA zwischen Deutschland und Luxemburg (DBA-Luxemburg). Der Beitrag gibt einen Überblick über die wesentlichen Änderungen und erläutert anhand von Beispielen die steuerlichen Implikationen. Für grenzüberschreitend Beschäftigte wurde die Ausübung der
Tätigkeit insbesondere im Homeoffice steuerlich vereinfacht und eine vergleichbare Regelung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes ...
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23.05.2024 · Fachbeitrag aus PIStB · Außensteuerrecht
Auch wenn nach unionsrechtlichen Vorgaben i. V. m. dem Freizügigkeitsabkommen der EU und der Schweiz bei einem im Jahr 2011 erfolgten Wegzug in die Schweiz die nationale Steuer auf den Vermögenszuwachs (Wegzugsteuer) dauerhaft und zinslos zu stunden ist (EuGH 26.2.19, C-581/17 „Wächtler“, IStR 19, 260), hindert dies die Festsetzung der Steuer nicht (BFH (6.9.23, I R 35/20, DB 24, 162).
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28.06.2024 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Da konzerninterne Verrechnungspreise häufig im Voraus festgesetzt werden müssen, können auch fremdunübliche Ausgestaltungen nicht immer vermieden werden. Diese Situation lässt sich insbesondere bei Auftragsfertigern und Vertriebsunternehmen beobachten. Hier wird in der Praxis gerne die geschäftsvorfallbezogene Nettomargenmethode (sog. TNMM) angewendet, um jährlich eine fremdübliche Nettomarge sicherzustellen. Durch retrospektive Verrechnungspreisanpassungen lässt sich schließlich auf ...
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