01.06.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Indien
Indien ist ein Land voller Kontroversen und Gegensätze. Der geistige Reichtum auf der einen und die materielle Armut auf der anderen Seite sind solch ein Gegensatzpaar. Ein weiteres Beispiel dafür sind die konservativen Wertvorstellungen der überwiegend ländlichen Gesellschaft und das dem Westen nachempfundene Streben nach Bildung, Fortschritt und Entwicklung in den urbanen Ballungszentren. Diese Ballungszentren stellen die treibende Kraft des volkswirtschaftlichen Booms dar. Indien gilt ...
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01.06.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Beim Wegzug von Deutschland nach Großbritannien lassen sich die Einkommensteuerlasten durch die Ausnutzung des steuerlichen Status eines „resident but not domiciled“ erheblich reduzieren. Mit diesem Status unterliegen in Großbritannien nur die Eink ünfte aus britischen Quellen bzw. die nach Großbritannien eingeführten Einkünfte („Remittance-Basis-Besteuerung“) den britischen Einkommensteuersätzen. Während dieser Status für Einkommensteuerzwecke ein Leben lang halten kann, wird ...
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01.06.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Frankreich
Am 16.2.06 wurde zwischen Deutschland und Frankreich eine Verständigungsvereinbarung zur Grenzgängerregelung des Art. 13 Abs. 5 DBA-Frankreich geschlossen (BMF 3.4.06, BStBl I, 304 ff.). Der Inhalt dieser Verständigungsvereinbarung widerspricht jedoch zum Teil der Rechtsprechung des BFH. Dieser Beitrag zeigt die Widersprüche auf und weist auf etwaige Rechtsbehelfsmöglichkeiten hin.
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01.06.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Mit deutlichem Widerspruch zur gegenläufigen Ansicht des BMF hat der BFH (20.12.06, I R 94/02, Abruf-Nr.
070856
)
jetzt entschieden, dass eine Stiftung auch dann gemeinnützig (§ 52 Abs. 1 AO) sein kann, wenn sie ihre Zwecke ausnahmslos oder überwiegend im Ausland erfüllt und sich ihre Förderung auf einen Staat bzw. eine Stadt beschränkt.
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01.06.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesministerium der Finanzen
Das BMF und das FM des Königreichs Belgien haben am 15.12.06 eine auf Art. 25 Abs. 3 DBA-Belgien gestützte Verständigungsvereinbarung über die abkommensrechtliche Behandlung von Arbeitnehmerabfindungen getroffen (BMF 10.1.07, IV B 6-S-1301 BEL-1/07, Abruf-Nr.
071820
). Es geht um die Frage, ob Abfindungen im Wohnsitzstaat besteuert werden oder in dem Staat, in dem die abgefundene Tätigkeit ausgeübt wurde.
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01.06.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Der EuGH (6.3.07, C-292/04 - Meilicke, Abruf-Nr.
070855
) hat das in Deutschland bis 2001 geltende Anrechnungsverfahren bei Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften als nicht vereinbar mit der Kapitalverkehrs- und Dienstleistungsfreiheit eingestuft. Der Verstoß gegen EU-Recht bezieht sich auf die damalige steuerliche Bevorzugung von inländischen Dividenden im Vergleich zu Gewinnausschüttungen im Ausland. Die Urteilswirkung hat der EuGH zeitlich nicht beschränkt.
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01.05.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Im Jahr 2005 wanderten insgesamt rund 145.000 Deutsche ins Ausland aus. Dabei handelt es sich um die höchste registrierte Zahl seit mehreren Jahrzehnten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stellen die USA als Nicht-EWR-Land noch vor der Schweiz, Polen und Österreich das beliebteste Zielland der Deutschen dar. Dieser Beitrag zeigt anhand eines Musterfalles die steuerlichen Risiken bei einem Wegzug einer natürlichen Person in ein Nicht-EWR-Land auf.
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01.05.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Erbschaftsteuer
Nach der seit langem erwarteten Entscheidung des BVerfG vom 7.11.06 (1 BvL 10/02, DStR 07, 235) steht es also fest: Die durch § 19 Abs. 1 ErbStG angeordnete Erhebung der Erbschaftsteuer mit einheitlichen Steuersätzen auf den Wert des Erwerbs ist nicht mit der Verfassung vereinbar. So führen die Begünstigungen für Immobilienvermögen, Anteile an Kapitalgesellschaften, Betriebsvermögen sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe vielfach zu willkürlichen Steuererleichterungen, die nicht ...
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01.05.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Zinsen, die ein deutscher Gesellschafter einer ausländischen und im Ausland tätigen Mitunternehmerschaft bezieht, gehören nicht zum ausländischen Betriebstättengewinn, sondern sind abkommensrechtlich auch dann „Zinsen“, wenn das DBA (hier: Großbritannien) keine ausdrückliche Regelung über den Vorrang der Zinsbesteuerung enthält. Mit diesem Beschluss knüpft der BFH (20.12.06, I B 47/05, Abruf-Nr.
070668
) an seine bisherige Rechtsprechung zur abkommensrechtlichen Behandlung von ...
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01.05.2007 · Fachbeitrag aus PIStB · Volksrepublik China
Am 16.3.07 hat das oberste Legislativorgan der Volksrepublik China die lang erwartete Reform des chinesischen Unternehmenssteuerrechts beschlossen. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Grundlagen der bisherigen Besteuerung von Auslandsinvestoren in China zusammen und zeigt die Eckpfeiler des neuen Unternehmenssteuerregimes und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für deutsche China-Investoren auf.
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