06.04.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Einkommensteuer
Das JStG 2009 hat wesentliche Bereiche der beschränkten Steuerpflicht mit Wirkung ab dem 1.1.09 geändert. Für Arbeitnehmer bleiben zwar die territorialen Anknüpfungspunkte für inländische Einkünfte im Steuerzugriff und die grundsätzliche Abgeltungswirkung des Lohnsteuerabzugs im Besteuerungsverfahren erhalten. Allerdings wurden die Veranlagungsmöglichkeiten ausgedehnt und die Steuerermittlung im Veranlagungsfall zugunsten ausländischer Arbeitnehmer geändert. Hierzu gehört die ...
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06.04.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Veranlagung
Der Vordruck Anlage AE ist ausschließlich für die Körperschaftsteuerveranlagung bestimmt und fasst alle Angaben der Körperschaftsteuererklärung zu ausländischen Einkünften zusammen (zur Anlage AUS vgl. Hensel, PIStB 09, 9). Der folgende Aufsatz stellt die gängigsten Fallgestaltungen beispielhaft dar. Hinweise beziehen sich auf die Anlage AE für das Veranlagungsjahr 2007 und 2008. Auf Organschaftsfälle wird nicht eingegangen.
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06.04.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
In einer aktuellen Entscheidung zur Grenzgängerregelung in Art. 15a DBA-Schweiz hat der BFH die sog. „Nichtrückkehrtage“ für den Fall präzisiert, in dem ein Arbeitnehmer über mehrere Tage hinweg aufgrund zusätzlicher Bereitschaftsdienste in der Schweiz tätig wird (BFH 27.8.08, I R 64/07).
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06.04.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hatte über die DBA-Besteuerung von Einkünften eines inländischen Gesellschafters aus einer US-amerikanischen Limited Liability Company (LLC) zu urteilen. Das Besteuerungsrecht dieser Einkünfte steht abkommensrechtlich nur dann den USA zu, wenn es sich bei der LLC auch aus deutscher Sicht um eine Personengesellschaft handelt, welche dem Gesellschafter in den USA eine Betriebsstätte vermittelt. Ist die US-LLC aus deutscher Sicht dagegen als Kapitalgesellschaft zu qualifizieren, hat ...
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06.04.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Abweichend vom Grundsatz des Unternehmersitzortprinzips nach § 3a Abs. 1 UStG kann es bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen gemäß § 3a Abs. 3 i.V.m Abs. 4 UStG auch zur Leistungs- und Besteuerungsortsverlagerung zum Sitzort des Leistungsempfängers kommen. Der Anwendungsbereich dieser Regelung war allerdings bislang umstritten. Zu Beratungsleistungen im Sinne von Art. 9 Abs. 2 Buchst. e) der 6. EG-RL (§ 3a Abs. 4 Nr. 3 UStG) hat der EuGH nun entschieden, dass es auch dann zur ...
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06.04.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Am 18.12.08 erging der Schlussantrag von Generalanwalt Mazák in der Rs. Aberdeen Property Fininvest Alpha Oy, die grundsätzliche Bedeutung für die Quellenbesteuerung von Erträgen offener Investmentfonds haben könnte. In dem Verfahren muss sich der EuGH mit der Frage beschäftigen, ob der Einbehalt von Quellensteuern bei Ausschüttungen an eine Luxemburger SICAV EG-rechtswidrig ist, wenn eine Ausschüttung an einen in Finnland ansässigen Investmentfonds keiner Besteuerung unterliegen ...
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09.03.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Private Altersvorsorge
Seit ihrer Einführung ist die privat finanzierte Riester-Rente eine populäre Form der kapitalgedeckten Altersvorsorge, die der Ergänzung der staatlichen Rentenversicherung dient. Die unter bestimmten Voraussetzungen gewährte Zulage bzw. steuerliche Vergünstigung bildet den Anreiz, einen Versicherungsvertrag dieser Art abzuschließen. Die Mitarbeiter, die ins Ausland entsandt werden und auch während der Auslandstätigkeit weiterhin Beiträge in die Riester-Rente leisten, sollten allerdings ...
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09.03.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Die Wohnsitzverlagerung von natürlichen Personen ins Ausland kann für den bisherigen Ansässigkeitsstaat mit dem Verlust von in seinem Hoheitsgebiet gebildeten stillen Reserven einhergehen. Deshalb werden im Rahmen der Wegzugsbesteuerung beim Umzug einer natürlichen Person ins Ausland die stillen Reserven in Anteilen an einer Kapitalgesellschaft im Sinne des § 17 EStG aufgedeckt. Im Kern basiert dieser Ersatzrealisationstatbestand auf der Überlegung, dass im Wegzugszeitpunkt die letzte ...
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09.03.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Finanzgericht Köln
Die Weitergabe von Informationen an die türkischen Finanzbehörden durch die deutschen Behörden kann gegen das Steuergeheimnis verstoßen. Da im vorläufigen Rechtsschutz nicht hinreichend geklärt werden konnte, ob das Steuergeheimnis in der Türkei in jedem Fall gewahrt ist, hat das FG Köln eine entsprechende Spontanauskunft an die türkischen Finanzbehörden unterbunden (FG Köln, 20.8.08, 2 V 1948/08.)
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09.03.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerplanung
Mit Gesetz vom 11.5.07 hat Luxemburg einen neuen Rechtsrahmen für die Verwaltung von Privatvermögen mittels einer Gesellschaft geschaffen und die Société de Gestion de Patrimoine Familial (SPF) ins Leben gerufen. Die SPF ist aufgrund ihres speziellen Steuerstatuts ein attraktives Vehikel zur privaten Vermögensverwaltung vermögender natürlicher Personen. Aufgrund einer Entscheidung der Europäischen Kommission vom 19.7.06, nach der die Besteuerung der ehemals bestehenden sog.
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