11.01.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Verlustberücksichtigung
Verluste aus einer französischen Betriebsstätte, die im Betriebsstättenstaat Frankreich endgültig nicht abgezogen werden können, sind beim inländischen Stammhaus zu berücksichtigen (Abgrenzung der Entscheidung „Lidl Belgium GmbH & Co. KG“, EuGH 15.5.08, C-414/06, BStBl II 09, 692 von der Entscheidung „Krankenheim Ruhesitz am Wannsee-Seniorenheimstatt GmbH“, EuGH 23.10.08, C-157/07, Slg. 08, Seite I-08061). Der Abzug der Betriebsstättenverluste ist (rückwirkend) phasengleich im ...
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11.01.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandsimmobilie
Inländer haben keinen Anspruch auf Eigenheimzulage für ihre in einem EU-Mitgliedstaat gelegene Zweitwohnung, wenn für das betreffende Jahr bereits Festsetzungsverjährung eingetreten ist (FG Niedersachsen 28.10.09, 9 K 146/09, Abruf-Nr. 094112, Revision zugelassen).
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11.01.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Doppelbesteuerungsabkommen
Das DBA Luxemburg aus dem Jahr 1958 wird geändert, um es an den aktuellen Standard der OECD zum steuerlichen Auskunftsaustausch anzupassen: Für die Besteuerung relevante Informationen müssen künftig zugänglich sein:
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07.12.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Mehrwertsteuer-Reform (CH)
Mit der Einführung des neuen Mehrwertsteuergesetzes zum 1.1.10 (nMWSTG) findet in der Schweiz eine Totalrevision der Mehrwertsteuer statt. Sie bringt mit über 50 Änderungen dringend nötige Erleichterungen und verbesserte Rechtssicherheit für die Steuerpflichtigen. Auch wenn die Regelungen in einigen Teilen noch weitreichender hätten ausfallen dürfen, stellt diese Mehrwertsteuerreform einen beachtlichen Schritt im Schweizer Steuerwesen dar. Wir möchten im Folgenden auszugsweise darüber ...
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07.12.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Mehrwertsteuer-Reform (CH)
Mit der Einführung des neuen Mehrwertsteuergesetzes zum 1.1.10 (nMWSTG) findet in der Schweiz eine Totalrevision der Mehrwertsteuer statt. Sie bringt mit über 50 Änderungen dringend nötige Erleichterungen und verbesserte Rechtssicherheit für die Steuerpflichtigen. Auch wenn die Regelungen in einigen Teilen noch weitreichender hätten ausfallen dürfen, stellt diese Mehrwertsteuerreform einen beachtlichen Schritt im Schweizer Steuerwesen dar. Wir möchten im Folgenden auszugsweise darüber ...
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07.12.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · SEStEG
Im Rahmen unserer Reihe „Praxisfälle zum internationalen Umwandlungssteuerrecht“ werden in diesem Musterfall die Rechtsfolgen dargestellt, die sich bei der Umwandlung einer deutschen GmbH auf ein Personenunternehmen ergeben, wenn ausländische Gesellschafter an der GmbH beteiligt sind und die GmbH über im Ausland verstricktes Vermögen verfügt.
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07.12.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Der Rat der Europäischen Union hat am 12.2.08 insgesamt drei Rechtsakte verabschiedet, die auf EU-Ebene unter dem Arbeitstitel „Mehrwertsteuer- paket“ beraten wurden. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Regelungen der Richtlinien 2008/8/EG und 2008/9/EG, die der Gesetzgeber mit dem JStG 2009 in nationales Recht umgesetzt hat. Bei der Ortsbestimmung der sonstigen Leistungen, den zusammenfassenden Meldungen und dem Vorsteuervergütungsverfahren gelten ab dem 1.1.10 somit neue Spielregeln.
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07.12.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA-Schweiz
Der Einbehalt von Kapitalertragsteuer auf Dividenden einer im Inland ansässigen Kapitalgesellschaft an eine in der Schweiz ansässige Kapitalgesellschaft verstößt nicht gegen die Kapitalverkehrsfreiheit; eine etwaige doppelte Besteuerung ist nach Art. 24 Abs. 2 Nr. 2 DBA-Schweiz 1971 durch entsprechende steuerliche Entlastungsmaßnahmen in der Schweiz zu vermeiden (BFH 22.4.09, I R 53/07).
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07.12.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandsinvestition
Der Steuersatz für Kapitalgesellschaften beträgt heute in Deutschland 15 %. Ferner fällt Gewerbesteuer von rund 14 % an, sodass man inklusive Solidaritätszuschlag auf eine Gesamtbelastung von etwa 30 % kommt. Auch wenn Deutschland damit nicht mehr in dem Maße als Hochsteuerland gilt wie noch vor 10 Jahren (vgl. Ludwig in PIStB 00, 16 ff.), hat die Schweiz deutschen Investoren immer noch deutlich mehr zu bieten. In der Schweiz liegt die durchschnittliche Steuerbelastung bei 20 %. Zudem gibt ...
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07.12.2009 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandsimmobilie
Das Recht gebietsansässiger und unbeschränkt steuerpflichtiger natürlicher Personen, Verluste aus Vermietung und Verpachtung einer Immobilie im Entstehungsjahr von der Besteuerungsgrundlage abzuziehen und bei der Einkünfteermittlung eine degressive Abschreibung anzusetzen, darf nicht davon abhängen, dass die Immobilie im Gebiet dieses Mitgliedsstaats liegt. Entsprechende nationale Vorschriften stehen im Gegensatz zu Art. 56 EGV (EuGH 15.10.09, C-35/08, Abruf-Nr. 093647). Hintergrund war ...
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