27.02.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Zusammenveranlagung von Ehegatten mit Wohnsitz im Ausland
Ein negativer Nutzungswert einer eigengenutzten Wohnung ist auch dann nicht in die Berechnung der Einkunftsgrenzen des § 1 Abs. 3 S. 2 EStG einzubeziehen, wenn der Nutzungswert der eigenen Wohnung im Wohnsitzstaat des Steuerpflichtigen steuerbar ist. Dagegen ist bezogenes (ausländisches) Arbeitslosengeld bei der Berechnung zu berücksichtigen. Dies gilt auch dann, wenn vergleichbare Einkünfte (Arbeitslosengeld nach deutschem Recht) steuerfrei wären (BFH 1.10.14, I R 18/13, IStR 15, 72).
> lesen
27.02.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · BMF
Das BMF prüft derzeit, ob die Regelung des § 50i Abs. 2 EStG überschießende Wirkungen entfaltet und falls ja, welche Folgerungen daraus zu ziehen sind (s. BT-Drs. 18/3960).
> lesen
27.02.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Neues BMF-Schreiben
Das BMF hat sich in einem aktuellen Schreiben zum EuGH-Urteil in der Rs. „van Caster und van Caster“ (vgl. EuGH 9.10.14, C-326/12, GStB 15, 6 f.) zur Besteuerung von Erträgen aus Investmentfonds gemäß § 6 InvStG geäußert und das Verfahren bis zu einer gesetzlichen Umsetzung des Urteils geregelt (BMF 4.2.15, IV C 1 - S 1980-1/11/10014, NWB 15, 476).
> lesen
26.02.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Fallreihe zum Außensteuergesetz
Motiv für die Einführung des AStG im Jahr 1972 war die Sicherung einer gleichmäßigen Besteuerung von natürlichen Personen, die jahrelang in Deutschland der unbeschränkten Steuerpflicht unterlagen und bei denen sich der deutsche Besteuerungszugriff durch den Wegzug dramatisch zu verringern drohte. Um dem vorzubeugen, wurden mit den §§ 2 und 6 AStG deshalb zwei Vorschriften aufgenommen, die tatbestandlich am Wegzug anknüpfen und den deutschen Besteuerungszugriff erweiternd absichern ...
> lesen
26.02.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Indien
Indien ist ein Land der Widersprüche, nicht nur gesellschaftlich, sondern auch in steuerrechtlicher Sicht. Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die Ertragsbesteuerung ausländischer Unternehmen in Indien. In einem ersten Schritt wird auf die nationalen Gegebenheiten und in einem zweiten Schritt auf das DBA zwischen Deutschland und Indien eingegangen. Im Fokus steht die steuerliche Betriebsstätte. Sie entsteht in vielen Fällen früher, als es aus deutscher Sicht erwartet werden ...
> lesen
24.02.2015 · Nachricht aus PIStB · MwSt-Forum
Die EU-Kommission ist auf der Suche nach neuen Mitgliedern aus dem Wirtschafts- und Steuerbereich für das von ihr eingerichtete MwSt-Forum. Das Mandat ist auf drei Jahre befristet und soll ab 01.10.2015 beginnen. Details zu den von der EU-Kommission gestellten Anforderungen können aus dem am 20.02.2015 veröffentlichten Aufruf (s. Hinweis unten) entnommen werden.
> lesen
19.02.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Verlustverrechnung
Das FG Hamburg hat rechtskräftig entschieden, dass sog. finale Verluste von Auslandsbetriebsstätten bereits mit Beendigung der aktiven Tätigkeit eintreten, da ab diesem Zeitpunkt der Steuerpflichtige keine positiven Einkünfte mehr im Ausland erzielen kann. Bei der Ermittlung solcher Verluste nach deutschem Recht trifft den Steuerpflichtigen aufgrund des Auslandsbezugs eine erhöhte Mitwirkungs- und Nachweispflicht gemäß § 90 Abs. 2 AO (FG Hamburg 23.9.14, 6 K 224/13, EFG 15, 156).
> lesen
17.02.2015 · Nachricht aus PIStB · DBA Niederlande
Der 13. Senat des FG Münster hat mit Urteil vom 15. Dezember 2014 (Az. 13 K 624/11 F) entschieden, dass das Besteuerungsrecht für Dividendenerträge, die eine niederländische Tochtergesellschaft erzielt, jedenfalls dann der Bundesrepublik Deutschland zusteht, wenn die Dividenden nicht in einem funktionalen Zusammenhang mit der Tochtergesellschaft stehen (s. FG Münster, Mitteilung vom 17.2.15 zum Urteil 13 K 624/11 F vom 15.12.14).
> lesen
12.02.2015 · Nachricht aus PIStB · Umsatzsteuer
Ist unklar, ob ein Unternehmer im In- oder Ausland ansässig ist, kann er die angefallenen Vorsteuerbeträge im allgemeinen Besteuerungsverfahren geltend machen, wenn er trotz möglicher Umkehr der Steuerschuldnerschaft (§ 13b UStG) fälschlicherweise Rechnungen mit Umsatzsteuerausweis erstellt hat. Denn er ist in diesen Fällen ohnehin verpflichtet, die zu Unrecht ausgewiesene und geschuldete Umsatzsteuer im allgemeinen Besteuerungsverfahren zu erklären (BFH 19.11.14, V R 41/13, xxx).
> lesen
11.02.2015 · Nachricht aus PIStB · Treffen der G20-Finanzminister
Bei ihrem Treffen in Istanbul haben sich die Finanzminister der G20-Staaten auf neue Standards beim Austausch von Steuerdaten geeinigt. Damit ist es für internationale Großkonzerne zukünftig schwerer, Gewinne in Steueroasen zu verlagern und so ihre Steuerlast zu senken (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung 10. Februar 2015).
> lesen