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  • ·Fachbeitrag ·Berufsstatistik

    Existenzgründungsanalyse für Haus- und Fachärzte 2018/2019

    von Dipl. Volkswirt Katja Nies, www.praxisbewertung-praxisberatung.com

    | In den nächsten Jahren werden demografiebedingt immer mehr Praxen auf den Markt kommen. Ende 2019 waren laut Ärztestatistik der Bundesärztekammer 8 % aller berufstätigen Ärzte bereits 65 und weitere 12 % zwischen 60 und 65 Jahren alt. Wegen der geburtenstarken Jahrgänge sind überproportional viele Ärzte zwischen 50 und 60 Jahre alt. Schon jetzt ist der Praxismarkt ein „Käufermarkt“. Doch wie sieht es mit den potenziellen Käufern aus? Welche Trends bestimmen ihr Gründungsverhalten? |

    1. Neue Datengrundlage

    Im Gegensatz zu der letzten, im November 2018 veröffentlichten „Existenzgründungsanalyse für Hausärzte 2016/2017“ basiert die im Dezember 2020 gemeinsam veröffentlichte Studie der Deutschen Apotheker- und Ärztebank und des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) auf einer Stichprobengröße von 3.500 Finanzierungen, die nicht nur Hausärzte (900), sondern auch Fachärzte beinhaltet (2.600). Unter dem Begriff „Hausärzte“ werden hier praktische Ärzte, Fachärzte für Allgemeinmedizin sowie Allgemein-Internisten subsumiert. Bei den Fachärzten wurden analysiert: Anästhesisten, Augenärzte, Chirurgen, Frauenärzte, Hautärzte, HNO-Ärzte, (fachärztliche) Internisten, Kinderärzte, Neurologen, Orthopäden, Psychotherapeuten u. Psychiater, Urologen.

    2. Art der Existenzgründung (alle Ärzte)

    Die Übernahme einer Einzelpraxis bleibt die häufigste Niederlassungsart. Bei den Kooperationen ist es nach wie vor der „Eintritt“ in eine BAG, d. h. der Erwerb des Anteils eines ausscheidenden Partners.