01.06.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Altersvorsorge
Das Alterseinkünftegesetz, das seit dem 1.1.05 die beschränkte Abzugsfähigkeit von Vorsorgeaufwendungen neu regelt, ermöglicht im Grundsatz den steuerlichen Ansatz von Beiträgen zur Altersvorsorge bis zur Höhe von 20.000 EUR (Ehegatten: 40.000 EUR) pro Jahr. Dieses Argument wird von Verkäufern der Rürup-Rente gerne in den Vordergrund gestellt. Der folgende Beitrag zeigt, dass Steuerberater ihren Mandanten - neben dem Hinweis auf die vertraglichen Beschränkungen der ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Vertragsarztrecht
Seit dem 1.1.04 nehmen an der vertragsärztlichen Versorgung neben zugelassenen Ärzten, ermächtigten Ärzten und ermächtigten ärztlich geleiteten Einrichtungen auch zugelassene Medizinische Versorgungszentren (MVZ) teil. In der Praxis bestehen jedoch bei der Zulassung, der Gründung und dem Betrieb von MVZ teilweise erhebliche nicht geklärte Rechtsfragen. Dies gilt insbesondere für die Frage, wie niedergelassene Ärzte ihre Zulassung in ein MVZ einbringen oder an ein MVZ abgeben können, ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Musterfall
Der BMF hat mit Schreiben vom 20.12.05 (BStBl I 06, 7) dazu Stellung genommen, ob und in welchem Umfang Steuerpflichtigen den Freibetrag nach § 16 Abs. 4 EStG sowie die Steuerermäßigung nach § 34 Abs. 3 EStG bei einer gestreckten Betriebsaufgabe in Anspruch nehmen können. Im folgenden Beitrag wird anhand von zwei Musterfällen dargestellt, wie Freiberufler ihr steuerliches Gestaltungspotenzial optimal ausnutzen.
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Finanzgericht Köln
Die Umsatzsteuerbefreiung für Heilpraktiker ist nach Auffassung des FG Köln (19.1.06, 10 K 5354/02, Abruf-Nr.
061388
) auch auf deren Tätigkeit im Bereich der Psychotherapie übertragbar. Denn hierbei handelt es sich nicht um eine rein beratende Tätigkeit, sondern um eine Behandlung zur Heilung von Krankheiten. Im Urteilsfall verwendete ein Heilpraktiker Therapien, um Depressionen, Traumata und Essstörungen zu behandeln. Gemäß § 4 Nr.14 S.1 UStG sind diese Umsätze steuerfrei, wenn ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Steuerplanung
Erhält bei einer gewerblich tätigen Personengesellschaft ein Gesellschafter für seine geschäftsführende Tätigkeit ein Sonderentgelt, so ist dies nach der vom BFH in 2002 vollzogenen Rechtsprechungsänderung der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Während die Rechtsverhältnisse bei den gewerblichen Personengesellschaften daraufhin zumeist gestalterisch angepasst wurden, ist bei freiberuflich tätigen Personengesellschaften nur eine sehr geringe Sensibilität für die Problematik festzustellen.
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Nach einem Urteil des BFH (16.2.06, X B 57/05, Abruf-Nr.
061257
) muss bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG kein Kassenbuch geführt werden. Aufzeichnungen sind nach § 146 Abs. 5 AO lediglich so zu führen, dass sie dem konkreten Besteuerungszweck genügen. Diese Anforderung ist erfüllt, wenn Selbstständige sämtliche Ausgangsrechnungen chronologisch nach dem Tag des Geldeingangs ablegen und in handschriftliche Listen eintragen. Denn weder das EStG noch die AO enthalten eine ...
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01.05.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Berufsrecht
Der 107. Deutsche Ärztetag 2004 in Bremen hat die Musterberufsordnung für Ärzte (MBO) geändert und damit Änderungen von erheblicher zukünftiger Bedeutung beschlossen. Ein Kernpunkt ist die mögliche Filialbildung für Ärzte, die durchaus eine Expansionsstrategie für eine Arztpraxis, für Gemeinschaftspraxen oder Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sein kann. Diese Strategie ist gegenwärtig nur umsetzbar für ärztliche Privatpraxen. Vertragsarztpraxen dagegen müssen die noch für ...
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01.05.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Musterfall
Im Hinblick auf die in allen Bereichen weiter steigenden Arbeitslosenzahlen hat in den letzten Jahren die Unternehmensgründung wieder an Attraktivität gewonnen. Viele Gründer sehen den erzwungenen Sprung in die Selbstständigkeit als vermeintlich einzigen Ausweg aus der Perspektivlosigkeit des Arbeitsmarktes. Zwar stellt die Form der freiberuflichen Tätigkeit für Architekten ein klassisches Betätigungsfeld dar, dennoch ist hier eine gründliche Vorbereitung im Hinblick auf die intensive ...
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01.05.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Das Bestehen einer ungewissen Verbindlichkeit ist wahrscheinlich, wenn nach den am Bilanzstichtag objektiv gegebenen und bis zur Aufstellung der Bilanz subjektiv erkennbaren Verhältnissen mehr Gründe dafür als dagegen sprechen. Ein gegen eine dritte Person in einer vergleichbaren Angelegenheit ergangenes erstinanzliches Urteil genügt für sich allein noch nicht, um für das Bestehen einer entsprechenden Verbindlichkeit überwiegende Gründe annehmen zu können - so der BFH mit Urteil vom ...
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01.05.2006 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesgerichtshof
Verpflichtet sich eine Sozietät zur Erbringung steuerberatender Leistungen, ist der Vertrag jedenfalls dann nichtig, wenn nicht sämtliche Sozien zur geschäftsmäßigen Hilfe in Steuersachen befugt sind. Ein EU-Bürger, der in Deutschland keine Zulassung als Steuerberater hat, ist nicht deswegen zur geschäftsmäßigen Hilfe in Steuersachen befugt, weil er mit einem deutschen Steuerberater im Inland eine Sozietät gegründet hat - so der BGH mit Urteil vom 26.1.06 (IX ZR 225/04, Abruf-Nr.
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