01.04.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Freiberufliche Kooperationen
Der häufigste Zusammenschluss von Freiberuflern erfolgt als Sozietät in der Rechtsform einer GbR. Eine besondere Ausübungsform ist die Sternsozietät, die eine Beteiligung an mehreren Zusammenschlüssen bezeichnet und deren Zulässigkeit in den verschiedenen Berufsordnungen der Freiberufler unterschiedlich geregelt ist. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Zulässigkeit der Sternsozietät bei Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und (Zahn-)Ärzten und stellt die ...
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Finanzgericht Münster
Das FG Münster hat durch Urteil vom 31.5.06 (1 K 2819/04 G, Abruf-Nr.
070504
) zu der Frage Stellung genommen, ob eine pathologische Gemeinschaftspraxis einen Gewerbebetrieb unterhält, wenn pro Gesellschafter-Pathologe durchschnittlich zehn medizinisch-technische Assistentinnen tätig sind und für die abschließende Beurteilung der Untersuchungsbefunde durch den Gesellschafter-Pathologen im Durchschnitt mehr als 74 Sekunden zur Verfügung stehen.
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Sanierungsberatung
Auch Apotheken stehen vor großen Problemen mit der Durchsetzung der Gesundheitsreform. Seit etwa zehn Jahren verringert sich kontinuierlich die Zahl der ursprünglich inhabergeführten Apotheken. Denn der Druck nicht mehr nur Medikamente im Rahmen von Gesundheitsvorsorge zu vergeben, sondern auch als Einzelhändler tätig zu sein, ist für viele Apotheker immens. Zudem machen den Apotheken die stagnierenden Gesundheitsausgaben zu schaffen. So sollen preisintensive Arzneimittel nur noch ...
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Einkommensteuer
Üben Freiberufler in der Rechtsform einer Personengesellschaft neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit auch eine Tätigkeit i.S. des § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG aus, färben die hieraus erzielten gewerblichen Einkünfte nach Auffassung der Verwaltung (H 15.8. Abs. 5 EStH) auf die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit ab, sofern die gewerblichen Einkünfte einen Anteil von 1,25 v.H. am Gesamtumsatz überschreiten. In diesem Fall gilt die Kanzlei nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG in vollem Umfang ...
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Vermögensaufbau
Das Jahr 2006 brachte dem Markt fr geschlossene Beteiligungen eine gesunde Marktbereinigung. So blieb die hektische Suche nach Verlustzuweisungen seitens der Investoren zum Jahresende aus. Die Initiatoren dieser Beteiligungen versuchen den Investor nunmehr mit langfristigen Renditen und einer moderaten Steuerbelastung zu locken. Eine ideale Ausgangsbasis fr Freiberufler, die wegen des gesunkenen Sparerfreibetrags und in Hinsicht auf die geplante Abgeltungsteuer ein Investment in geschlossene ...
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Die Annahme außerordentlicher Einkünfte i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG setzt voraus, dass die Vergütung für mehrjährige Tätigkeiten eine Progressionswirkung typischerweise erwarten lässt. Dies ist jedenfalls dann der Fall, wenn eine Vergütung für mehrjährige Tätigkeiten aufgrund einer vorausgegangenen rechtlichen Auseinandersetzung zusammengeballt zufließt - so der BFH mit Urteil vom 14.12.06 (IV R 57/05, Abruf-Nr.
070217
). Im Ausgangsfall zahlte die Kassenärztliche ...
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Wurde für die Anschaffung eines Wirtschaftsguts eine Ansparrücklage gebildet, ohne innerhalb des Zwei-Jahres-Zeitraums die geplante Investition zu realisieren, kann für dasselbe Wirtschaftsgut nur dann erneut eine Rücklage gebildet werden, wenn der Steuerpflichtige eine einleuchtende Begründung dafür abgibt, weshalb die Investition trotz gegenteiliger Absichtserklärung bislang nicht durchgeführt wurde - so der BFH mit Urteil vom 6.9.06 (XI R 28/05, Abruf-Nr.
063771
).
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Gründungsberatung
Seit dem 1.1.07 gilt das neue Vertragsarztrechtsnderungsgesetz. Die gesetzlichen nderungen erweitern fr die niedergelassenen rzte den Spielraum ihrer organisatorischen Bettigung. So knnen sich niedergelassene rzte nunmehr in Form einer orts- und fachbergreifenden Gemeinschaftspraxis zusammenschlieen und erhalten zudem das Recht, rzte anzustellen. Bei der betriebswirtschaftlichen Grndungsberatung einer Gemeinschaftspraxis sollte der Steuerberater sich zustzlich mit den Regelungen des kommenden ...
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01.03.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern
Der Bundesrechnungshof hat die steuerliche Behandlung der Einbringung freiberuflicher Praxen in Personengesellschaften nach § 24 UmwStG geprüft und dabei Mängel sowohl in der Sachverhaltsaufklärung als auch in der Rechtsanwendung festgestellt. Insbesondere wurde beanstandet, dass seitens des FinMin Mecklenburg-Vorpommern die notwendigen Gesellschaftsverträge oft nicht angefordert wurden und beim Steuerpflichtigen häufig kein Wechsel der Gewinnermittlung von § 4 Abs. 3 nach ...
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesfinanzhof
Seit dem 1.1.06 muss der Freiberufler, der seinen Pkw zu mehr als 50 v.H.
betrieblich nutzt, die Entnahmen für die „private Nutzung“ im Wege der
1-Prozent-Regelung (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG) ermitteln. Lange Zeit war umstritten, welche „privaten“ Pkw-Kosten hiervon abdeckt sind und für welche Kosten zusätzlich ein Entnahmebetrag angesetzt werden muss. Diesen Rechtsfragen hat sich der BFH angenommen und in zwei Entscheidungen vom 14.9.05 (BStBl II 06, 72) und 26.4.06 (X R 35/05, ...
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