10.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Niedersächsisches Finanzgericht
Das Niedersächsische Finanzgericht hat in seinem Urteil vom 28.1.04 2 K 579/00, Abruf-Nr. 042203 die Anforderungen an den Nachweis für ein Tätigwerden in einem dem beratenden Betriebswirt „ähnlichen Beruf“ näher konkretisiert. Nach Ansicht des Gerichts müssen Unternehmensberater, die in einem anderen Fachgebiet als der Betriebswirtschaft ein Studium absolviert haben, ihre theoretischen Kenntnisse anhand eigener Arbeitsproben in allen Hauptbereichen der Betriebswirtschaft ...
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10.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Finanzgericht Berlin
Nach Auffassung des Finanzgerichts Berlin FG Berlin 12.11.03, 6 K 6044/02, Abruf-Nr. 042200 führt die Umsetzung der Beratungsleistung eines beratenden Betriebswirts durch Übernahme von Managementaufgaben im Betrieb des Auftraggebers zu Einkünften aus Gewerbebetrieb. Die Führung fremder Geschäfte ist eine originär gewerbliche Betätigung und entspricht nicht mehr dem Bild eines beratenden Volks- und Betriebswirten i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG. Gegen das Urteil des FG Berlin wurde ...
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10.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Verfahrensrecht
Auch nach Einführung der Gewerbesteueranrechnung durch § 35 EStG haben Selbstständige ein Interesse daran, als „steuerliche“ Freiberufler anerkannt zu werden. Die Regelung des § 35 EStG sieht zwar bei gewerblichen Einkünften eine Anrechnung der Gewerbesteuer vor, jedoch kann die bei den gewerblichen Einkünften zu zahlende Gewerbesteuer nur bis zu einem Hebesatz von 400 v.H. bei einem Einkommensteuersatz einschließlich SolZ von etwa 35 v.H. neutralisiert werden. Mit Herabsetzung ...
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10.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Vertragsarztrecht
Bei der Gründung einer Gemeinschaftspraxis darf nach Auffassung des Sozialgerichts Dortmund SG Dortmund 6.11.03, S 14 KA 178/00, Abruf-Nr. 042163 die Kassenärztliche Vereinigung KV den bestehenden Schuldsaldi einer früheren Einzelpraxis des Gemeinschaftspartners auf das neue Gemeinschaftskonto übertragen. Die KV kann danach die nur den einen Arzt betreffenden Altschulden aus seiner Tätigkeit in der Einzelpraxis mit den späteren Honorarforderungen der Gemeinschaftspraxis verrechnen. Das ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Musterfall
Seit dem 1.1.04 existiert im System der gesetzlichen Krankenversicherung GKV mit der Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums MVZ ein neuer Leistungserbringer, der sich per Gesetzesdefinition nicht mehr herkömmlich als „Praxis“, sondern als „Einrichtung“ bezeichnet § 95 Abs. 1 S. 2 SGB V. Nach § 95 Abs. 1 S. 3 SGB V dürfen sich MVZ aller zulässigen Rechtsformen bedienen. Als geeignetste Rechtsformen erscheinen aus gegenwärtiger Sicht insbesondere die GmbH und die GbR, die ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Oberlandesgericht Hamm
Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 16.10.03 21 U 18/03; Abruf-Nr. 041332 klargestellt, dass Architekten und Ingenieure bereits ihre vollständig erbrachten Teilleistungen abrechnen können. Da eine prüffähige Schlussrechnung Fälligkeitsvoraussetzung für die Honorarabrechnung ist, sind die Prozentsätze der Leistungen und Teilleistungen nachvollziehbar darzulegen. Nach Auffassung des Gerichts können die erbrachten Teilleistungen durch einen abgestuften Prozentsatz angegeben werden, da ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Finanzierung
Längst nicht mehr alle Heilberufler können sich angesichts der seit etwa drei Jahren anhaltenden Kreditzurückhaltung der Banken und Sparkassen frei zwischen den Alternativen „Kredit“ oder „Leasing“ entscheiden. Vor allem auf Grund einer zu geringen Eigenkapitalquote ist eine Vielzahl von Heilberuflern gezwungen, sich mit der Finanzierungsvariante „Leasing“ auseinander zu setzen. Der vorliegende Beitrag erläutert die wirtschaftlich wesentlichen Punkte bei Abschluss ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesgerichtshof
Ist in einem Sozietätsvertrag die Altersversorgung ausscheidender Partner in Form einer Rente vorgesehen, deren Höhe sich nach dem Jahresgewinn der Sozietät richtet, kann den berenteten Partnern im Falle einer Veräußerung der Sozietät statt einer Rente eine Abfindung zugesprochen werden - so der BGH in seinem Urteil vom 17.5.04 II ZR 261/01, Abruf-Nr. 041610. Im zu entscheidenden Fall vereinbarte die aus Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern bestehende Sozietät, dass ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Vermögensaufbau
Vor dem Hintergrund möglicher Rentenlücken steht auch der Freiberufler vor der Frage, welche Anlageformen sich pflegeleicht in eine optimale Altersversorgung integrieren lassen. Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen hat es der Freiberufler allerdings weitestgehend selbst in der Hand, Vermögenswerte für das Leben im Ruhestand nach eigenem Geschmack und Geldbeutel zusammenzustellen. Der folgende Beitrag erläutert wichtige Parameter, die beim Festschnüren der persönlichen ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus PFB · Bundesgerichtshof
Die gemeinschaftliche Berufsausübung von Freiberuflern in einer Sozietät erfolgt meist in der Rechtsform der GbR. Für diese hat der BGH durch das Urteil vom 29.1.01 DStR 03, 944 in Abkehr von seiner früheren Rechtsprechung entschieden, dass sie rechts- und parteifähig ist und die Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Gesellschaften analog § 128 HGB akzessorisch haften. Dies warf bei Freiberuflern die Frage auf, wie weit ein neu aufgenommener Sozius für Verbindlichkeiten aus der ...
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