24.08.2010 · Fachbeitrag aus PFB · Liebhaberei
Wenn eine selbstständig tätige Steuerberaterin in acht Jahren dauerhaft Verluste erzielt, handelt sie ohne Gewinnerzielungsabsicht (FG Köln 19.5.10, 10 K 3679/08, Abruf-Nr. 102201). Die dauerhafte Verlustsituation war für das Gericht ein Indiz dafür, dass die Klägerin ihre Tätigkeit nicht mit Gewinnerzielungsabsicht durchführte. Das FG räumte zwar ein, dass „die Tätigkeit eines Steuerberaters gewöhnlicherweise nicht eine Tätigkeit dar(stellt), die vornehmlich zum Zwecke der ...
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24.08.2010 ·
Sonderausgaben aus PFB · Downloads · Wirtschaftsberatung
Die 54-seitige Sonderausgabe enthält u.a. Beiträge zu folgenden Themen: Einnahmen- und Honoroptimierung in GKV und PKV, die Praxisqualität steigern, Fallstudie: Sanierung einer Zahnarztpraxis, Fallstudie zum optimalen Zeitpunkt des Praxisverkaufs.
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22.07.2010 · Fachbeitrag aus PFB · Betriebliche Altersvorsorge
Beschäftigte mit kleinen Gehältern und Teilzeitjobber haben es in punkto Altersvorsorge besonders schwer: Je niedriger das Gehalt ausfällt, desto weniger Geld bleibt für die private Vorsorge übrig. Der „Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung und Entgeltumwandlung“ vom 1.4.08 hat nun die Möglichkeiten für medizinische Fachangestellte ganz entscheidend verbessert. Denn hier wurde erstmals eine rein arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente beschlossen - eine richtungsweisende ...
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22.07.2010 · Fachbeitrag aus PFB · Rechtsformenwahl
Nach dem Erfolg der GmbH im gewerblichen Bereich kam bei Freiberuflern, insbesondere bei Heilberuflern, der Wunsch auf, die eigene Haftung ebenfalls über die Rechtsform zu beschränken. 25.000 EUR Stammkapital erschienen jedoch vielen Interessierten offenbar zu hoch. So hat der Gesetzgeber mit der Reform des GmbH-Rechts (MoMiG) die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG) mit einem Stammkapital von weniger als 25.000 EUR zugelassen. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, ob die UG ...
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22.07.2010 · Fachbeitrag aus PFB · Musterkommentierung
In diesem Beitrag werden die Regelungen eines Arbeitsvertrags für eine angestellte Ärztin in einer Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) erläutert. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei dem im Anschluss an die Erläuterungen abgedruckten Vertrag um einen Mustertext handelt, der an die Besonderheiten des Einzelfalles anzupassen ist. Der Vertrag ist daher äußerst knapp gehalten und muss mit dem konkreten Fall abgestimmt werden.
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22.07.2010 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuerbefreiung
Sowohl das Gemeinschaftsrecht als auch § 4 Nr. 21 UStG begünstigen einerseits Bildungseinrichtungen und andererseits den an diesen Einrichtungen selbstständig tätigen Dozenten. In einem vom FG Sachsen dem EuGH vorgelegten Vorabentscheidungsersuchen war fraglich, inwieweit bei selbstständigen Lehrbeauftragten nach Gemeinschaftsrecht auch Maßnahmen der beruflichen Fortbildung begünstigt sein können, bzw. wann diese die gemeinschaftsrechtlich geforderte Einordnung als Privatlehrer ...
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22.07.2010 · Fachbeitrag aus PFB · Erbschaftsteuer
Eine Betriebsveräußerung innerhalb der Behaltensfrist von fünf Jahren (§ 13a Abs. 5 ErbStG a.F.) führt auch dann zum Wegfall der Steuervergünstigungen nach § 13a Abs. 1 und 2 ErbStG a.F., wenn sie aufgrund gesetzlicher Anordnung erfolgt. Dies gilt auch für die Veräußerung der Praxis eines Freiberuflers (BFH 17.3.10, II R 3/09).
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22.07.2010 · Fachbeitrag aus PFB · Umsatzsteuerbefreiung
Künstlerische Auftrittsleistungen können gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 7a UStG ermäßigt besteuert werden oder nach § 4 Nr. 20 UStG umsatzsteuerfrei sein. Letzteres setzt allerdings eine Gleichwertigkeitsbescheinigung i.S. von § 4 Nr. 20 S. 2 UStG voraus, was insbesondere bei solchen Musikern problematisch ist, die sich solistisch, aber auch als freie Mitarbeiter unterschiedlicher Orchester bzw. Ensembles betätigen. Der BFH hat nun entschieden, eine von der zuständigen Landesbehörde dem ...
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22.07.2010 · Fachbeitrag aus PFB · Betriebsausgaben
Geklagt hatte ein Rechtsanwalt, der neben dem gemeinsamen Hausstand mit seiner Ehefrau eine 120 qm große Wohnung am 140 km entfernten Beschäftigungsort unterhielt. Das FA erkannte die Aufwendungen für Familienheimfahrten an, die Aufwendungen für die Zweitwohnung einschließlich der für die Haushaltshilfe aber nur zur Hälfte, weil es nur eine 60 qm große Wohnung für angemessen hielt (vgl. BFH 9.8.07, VI R 10/06). Der BFH bestätigte die steuerliche Beurteilung des FA (BFH 16.3.10, VIII R ...
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22.07.2010 · Fachbeitrag aus PFB · Einkommensteuer
Soll ausschließlich ein außerhalb des Betriebs entstandener oder befürchteter Verlust in die betriebliche Sphäre verlagert werden, ist die Einlage des verlustträchtigen Wirtschaftsguts in das gewillkürte Betriebsvermögen nicht möglich (FG München 8.12.09, 13 K 3971/07, Abruf-Nr. 102101). Der Kläger, ein Unternehmensberater, hatte zwar mit dem Wechsel zur Bilanzierung eine Möglichkeit geschaffen, die Wertpapiere buchmäßig dem Betriebsvermögen zuzuordnen. Jedoch entstanden die ...
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