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  • ·Fachbeitrag ·Gewerbesteuer

    Angestellte Ärzte in niedergelassenen Praxen als gewerbesteuerliches Risiko

    von WP/StB Dipl.-Kfm. Thomas Karch und StB Dipl.-Finw. Daniel Vloet, Krefeld, www.vpmed.de

    | Grundsätzlich ist der Arzt in einer Einzelpraxis, BAG, Partnerschaft oder einer MVZ - GbR freiberuflich tätig und damit auch nicht von der Gewerbesteuer betroffen. Dies ändert sich möglicherweise dann, wenn er in seiner Arztpraxis angestellte Berufskollegen beschäftigt. Dann verlangt das FA vom Praxisinhaber Nachweise, dass dieser weiterhin freiberuflich tätig ist. Erfüllt er diese Nachweise nicht vollständig, was schon aus einem unglücklich verfassten Anstellungsvertrag hervorgehen kann, verliert der Praxisinhaber seinen freiberuflichen Status und der Praxisgewinn ist teilweise oder sogar ganz mit Gewerbesteuer zu belegen. |

    1. Angestellte Ärzte in Praxen

    Die Anzahl angestellter Ärzte steigt, und zwar nicht nur durch die medizinischen Versorgungszentren, sondern auch in den niedergelassenen Praxen. Seit dem Vertragsarztrechtsänderungsgesetz (VÄndG) aus 2007 ist es möglich, Ärzte in bestimmten Grenzen dauerhaft in kassenärztlichen Praxen zu beschäftigen. So dürfen Vertragsärzte z. B. Ärzte auch aus anderen Fachgebieten sowie Psychotherapeuten in Vollzeit oder Teilzeit anstellen (§ 95 Abs. 9 SGB V i. V. mit § 32 b Abs. 1 Ärzte-ZV).