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·Nachricht ·Familienheimfahrten

Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für Familienheimfahrten mit teilentgeltlich vom Arbeitgeber überlassenen Firmenwagen

| Ein Abzug von Aufwendungen für wöchentliche Familienheimfahrten ist auch dann wegen § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 S. 8 EStG ausgeschlossen, wenn dem Arbeitnehmer für die Überlassung eines Firmenwagens tatsächlich Kosten entstehen (FG Niedersachsen 8.7.20, 9 K 78/19, Rev. BFH VI R 35/20). |

 

Der Steuerpflichtigen hatte vergeblich begehrt, den Abzug eines tatsächlichen Aufwands für die Durchführung der Familienheimfahrten (0,10 EUR bzw. 0,09 EUR pro gefahrenen Kilometer (pauschaler monatlicher Zuzahlungsbetrag zzgl. einer kilometerabhängigen Tankkostenzuzahlung) als Werbungskosten anzuerkennen.

 

Der BFH (28.2.13, VI R 33/11, BStBl II 13, 629) hatte bereits entschieden, dass ein Werbungskostenabzug bei unentgeltlicher Überlassung eines Firmenwagens mangels eigenen Aufwands ausgeschlossen ist. Das FG legt nun für die (teil-)entgeltliche Überlassung nach. Auch hier verbleibt es bei dem Werbungskostenabzugsverbot gemäß § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 S. 8 EStG. Es orientierte sich dabei am Wortlaut dieser Vorschrift: Der Gesetzgeber unterscheide nicht zwischen unentgeltlicher und teilentgeltlicher Überlassung mit der Folge, dass alle Arten von Überlassung von dem Abzugsverbot erfasst werden (so auch die Auffassung der Finanzverwaltung in R 9.10 Abs. 2 Lohnsteuerrichtlinien).

Quelle: ID 46840048