01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Letzte Meldung
Das Landgericht Frankfurt am Main hat am 24. November 2004 (Az: 2-16 S 173/99) entschieden, dass die Analogabrechnung der dentinadhäsiven Mehrschicht-Rekonstruktionen nach den GOZ-Nrn. 215 ff. rechtens war. Das Verfahren, das diesem Urteil zu Grunde liegt, hatte der Bundesgerichtshof am 23. Januar 2003 (Az: III ZR 161/02) wegen Verfahrensmängeln an das Landgericht Frankfurt zurückverwiesen. Zwischenzeitlich wurden mehrere Universitäts-Gutachten eingeholt, die allesamt die Analogabrechnung ...
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Leserforum
Frage: "Ich habe bei einem Privatpatienten an einer Unterkiefer-Vollprothese, verankert auf zwei Implantaten mit jeweils einem Druckknopfanker, die Matrizen in der Prothese erneuert, das heißt: Die alte Matrize wurde herausgeschliffen und die neue einpolymerisiert. Welche zahnärztlichen und zahntechnischen Leistungen kann ich in Ansatz bringen?"
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Leserforum
Frage: "Gibt es eine rechtliche Grundlage, auf der ich mit Patienten parallel zur GOZ-Abrechnung eine Abrechnung von Zeithonoraren vereinbaren kann? Wenn ja: Welche formalen Grundlagen müssen erfüllt werden?"
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Aktuelle Rechtsprechung
Endlich gibt es mal wieder etwas Erfreuliches von einem deutschen Gericht zu vermelden, noch dazu vom Bundesverfassungsgericht: Am 25. Oktober 2004 (Az: BvR 1437/02) haben die Verfassungsrichter beschlossen, dass eine Honorarvereinbarung nach § 2 Abs. 1 GOZ rechtens war, in der ein Zahnarzt mit einer Patientin Steigerungsfaktoren bis zum 8,2fachen Satz vereinbart hatte. Damit hob das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm wieder auf, das dem Zahnarzt wegen eines ...
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Leserforum
Frage: "Wir rechnen die professionelle Zahnreinigung jeweils über eine im Faktor stark reduzierte GOZ-Nr. 407 und die Zahnsteinentfernung nach GOZ-Nr. 405 ab. Wenn nach der PZR eine Parodontalbehandlung folgt, kann ich die GOZ-Nr. 407 noch einmal in Rechnung stellen, oder gibt es eine bessere Lösung, die professionelle Zahnreinigung zu berechnen?"
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Zahnersatz
Im September 2003 hatte die Allianz KV in ihrer Kundenzeitschrift "eins" über eine besondere "Serviceleistung" berichtet: Sie hatte ihre Mitglieder darüber informiert, dass sie mit mehreren Dentallabors eine Vereinbarung geschlossen habe, die eine kostengünstige zahntechnische Versorgung garantiere (siehe "Privatliquidation aktuell" Nr. 10/2003). Besonders hervorgehoben wurde, dass die Arbeiten der namentlich genannten Vertragslabore dem in Deutschland üblichen Qualitätsstandard ...
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Leserforum
Frage: "Eine Beihilfestelle hat unserer Patientin die Erstattung der GOZ-Nr. 503 verweigert. Die Patientin hatte vier Implantate und darauf eine totale Unterkieferprothese erhalten. Wir hatten für die Wurzelstiftkappen Nr. 503, für den Steg Nr. 507 und für den Stegreiter Nr. 508 berechnet. "
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Aktuelle Rechtsprechung
Mit Urteil vom 1. Oktober 2004 (Az: 2-21 O 39/00) gab das Landgericht Frankfurt am Main der Klage eines privat versicherten Patienten auf Kosten-erstattung von Behandlungsaufwendungen statt, die aufgrund von Honorarvereinbarungen zwischen Zahnarzt und Patient oberhalb des 3,5fachen Gebührensatzes berechnet wurden (§ 2 Abs. 1 und 2 GOZ). Außerdem wurde die private Krankenversicherung verpflichtet, die dem Patienten berechneten zahntechnischen Laborkosten in vollem Umfang zu erstatten.
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Leserforum
Frage: "Im zeitlichen Zusammenhang mit einer Implantation führe ich gelegentlich einen internen Sinuslift mit Auffüllung von Knochenersatzmaterial und Spänen von autologem Knochen durch. Meine Ansetzung der Ä2442 und der Ä2730 werden dabei immer wieder von den Versicherern mit dem Verweis auf die fehlende Â?Selbstständigkeit der Leistung' nicht anerkannt und entsprechend nicht erstattet. Wer macht da etwas falsch und wie argumentiere ich, oder gibt es andere Positionen für diese ...
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus PA · Festzuschüsse für Zahnersatz ab 2005
Ab dem 1. Januar treten die befundbezogenen Festzuschüsse beim Zahnersatz in Kraft (siehe "Privatliquidation aktuell" Nrn. 9, 10 und 11/2004). Entscheidend für die Höhe des Festzuschusses ist nicht mehr die geplante Versorgung, sondern der zahnmedizinische Befund. Je nach Ausführung kann der Patient zwischen der Regelversorgung, der Versorgung mit gleichartigem und der mit andersartigem Zahnersatz wählen. Bei Regelversorgungen oder Versorgungen mit gleichartigem Zahnersatz erfolgt die ...
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