27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Sexualstörungen
Abgesehen von erektiler Dysfunktion und Hypogonadismus bei Männern werden die meisten Sexualstörungen off-label therapiert. Das gilt zum Beispiel für vorzeitige Ejakulation, für die Peyronie-Krankheit (PD) und für Libidostörungen bei Frauen (HSDD = hypoactive sexual desire disorder) vor der Menopause. Der Urologe Dr. Bernard Fallon von der Universität Iowa hat die Studiendaten zu den eingesetzten Medikamenten unter die Lupe genommen.
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27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Malignes Melanom
Die Prognose von Patienten mit Melanomen auf Kopfhaut und Nacken ist offenbar deutlich schlechter als die von Patienten mit Melanomen an anderen Körperstellen. US-Wissenschaftler haben die Überlebensraten von 51.704 Erwachsenen untersucht, bei denen zwischen 1992 und 2003 ein invasives Melanom diagnostiziert worden war. Die 5- und 10-Jahresüberlebensraten bei Patienten mit Kopfhaut-/Halsmelanomen betrugen 83 und 76 Prozent. Bei Patienten mit Melanomen an den Extremitäten, am Stamm, im ...
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27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Schlaganfall
Ein Schlaganfall kann Kopfschmerzen reaktivieren, die schon früher aufgetreten sind. Darauf deuten die Ergebnisse einer portugiesischen Studie bei 124 Patienten mit akutem Schlaganfall und damit assoziierten Kopfschmerzen hin. Die Patienten waren im Median 58 Jahre alt, 61 Prozent hatten einen ischämischen und 39 Prozent einen hämorrhagischen Schlaganfall. Typischerweise, nämlich bei 86 Prozent der Befragten, traten die Kopfschmerzen am Tag des Schlaganfalls auf, sie waren in der Regel vom ...
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27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Malignes Melanom
Die ABCD-Regel (Asymmetrie, Begrenzung, Farbe, Durchmesser) mit der jüngsten Erweiterung E (Evolution) hat sich sich seit vielen Jahren als einfache Methode zum Screening auf Melanom-verdächtige Hautläsionen bewährt. Diskutiert wird allerdings, ob die Grenze von sechs Millimeter Durchmesser wegen der Häufung kleinerer Melanome nach unten korrigiert werden sollte. US-Wissenschaftler raten nach Untersuchung von 1.657 pigmentierten Hautläsionen, davon 853 mit einem Durchmesser von höchstens ...
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27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Meta-Analyse
Dopamin-Agonisten (DA) sind bei jüngeren Parkinson-Patienten die Medikamente der ersten Wahl, weil seltener motorische Komplikationen auftreten als bei einer Therapie mit L-Dopa. Die Kosten-Nutzen-Effizienz der neueren Substanzen ist aber noch nicht hinreichend geklärt, geben britische Wissenschaftler zu bedenken. In einer Meta-Analyse haben sie Daten von 29 Studien mit 5.247 Parkinson-Patienten untersucht. Bestätigt haben sich dabei die Vorteile von DA in Bezug auf motorische Komplikationen ...
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27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Morbus Parkinson
Anhand der Harnsäure- bzw. Uratspiegel im Serum könnte möglicherweise abgeschätzt werden, wie rasch eine Parkinson-Erkrankung fortschreitet. US-Forscher haben die Uratspiegel bei 804 Patienten im frühen Parkinsonstadium gemessen und die Patienten über zwei Jahre alle drei Monate auf körperliche Beeinträchtigungen untersucht. Bei 493 Patienten (61 Prozent) musste in diesem Zeitraum wegen Progression der Erkrankung mit einer antidopaminergen Therapie begonnen werden. Bei Patienten mit den ...
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27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Oberbauchbeschwerden
Die Zulassungen von Schöllkraut-haltigen Arzneimitteln, bei denen laut Dosierungsanleitung mehr als 2,5 mg Gesamtalkaloide (berechnet als Chelidonin) pro Tag verabreicht werden können, sind widerrufen. Hintergrund sind 48 Einzelfallberichte über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen mit Leberbeteiligung, insbesondere hepatotoxische Reaktionen bis hin zu Hepatitiden, die dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vorliegen. In vielen Fällen wurden Erhöhungen der ...
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27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Kopfschmerzen
Nach dem Ergebnis von zwei großen norwegischen Studien mit mehr als 51.000 Männern und Frauen gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Blutdruck und der Wahrscheinlichkeit von Migräne oder anderen Kopfschmerzen. Mit erhöhten systolischen Blutdruckwerten nahm das Risiko von Kopfschmerzen um bis zu 40 Prozent ab, berichten die Forscher. Ein hoher Pulsdruck, Kennzeichen für eine geringe Elastizität der Gefäße, war sogar mit einem bis zu 50 Prozent reduzierten Kopfschmerzrisiko verbunden, ...
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27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Nahrungssupplementation
Eine prophylaktische Gabe von Folsäure und den Vitaminen B
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und B12 scheint bei KHK-Risikopersonen trotz Senkung der Homocystein-Spiegel keinen klinischen Nutzen zu haben. Nach negativen Studiendaten überwiegend bei Männern, ist jetzt auch eine Studie bei 5.442 Frauen ab 42 Jahren mit positiver KHK-Anamnese oder mindestens drei kardiovaskulären Risikofaktoren negativ verlaufen. Die Frauen erhielten randomisiert ein Kombinationspräparat mit 2,5 mg Folsäure, 50 mg Vitamin B
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und 1 mg ...
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27.05.2008 · Fachbeitrag aus MR · Nikotinabstinenz
Wer das Rauchen aufgibt, senkt das KHK-Risiko relativ rasch. Das belegen Daten aus der Nurses‘ Health Study mit über 104.000 Frauen und einem Beobachtungszeitraum von bis zu 24 Jahren. In diesem Zeitraum wurden 12.483 Todesfälle registriert. Die Gesamtsterberate war für Raucher 2,8-fach höher als für Frauen, die nie geraucht hatten, und die Rate von Krebserkrankungen, die mit Rauchen assoziiert werden, war mehr als siebenfach erhöht. Die gute Nachricht: Schon fünf Jahre nach Rauchstopp ...
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