03.02.2020 · Nachricht aus MBP · Pauschalbesteuerung
Die Verdienstgrenzen für die Pauschalbesteuerung bei einer kurzfristigen Beschäftigung wurden mit Wirkung zum 1.1.20 angehoben. Der durchschnittliche Verdienst pro Arbeitstag beträgt maximal 120 EUR (2019: 72 EUR). Pro Arbeitsstunde gilt ein Betrag von maximal 15 EUR (2019: 12 EUR).
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03.02.2020 · Nachricht aus MBP · Rückabwicklung von Baukrediten
Die wegen eines Vergleichs durch eine Bank zurückgezahlten Zinsen stellen keine einkommensteuerpflichtigen Kapitalerträge dar. Gegen die Entscheidung des FG Köln (14.8.19, 14 K 719/19, Abruf-Nr. 212814 , PM vom 16.12.19) ist jedoch inzwischen die Revision beim BFH (Az. VIII R 30/19) anhängig.
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03.02.2020 · Nachricht aus MBP · Werbungskosten versus Sonderausgaben
Nach § 9 Abs. 6 EStG sind Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, keine Werbungskosten, wenn diese Berufsausbildung oder dieses Erststudium nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfinden. Diese gesetzliche Regelung hat das BVerfG (19.11.19, u. a. 2 BvL 22/14, Abruf-Nr. 213698 ; PM Nr. 2/20 vom 10.1.20) nun als verfassungskonform bestätigt.
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03.02.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Ein in einer Rechnung ausgewiesener USt-Betrag wird nach § 14c UStG auch dann geschuldet, wenn er überhöht und damit unzutreffend ausgewiesen ist. In der Praxis führt dies insbesondere dann zu Problemen, wenn mit dem FA über die Frage gestritten wird, ob überhaupt eine Rechnung im Gesetzessinne oder nicht vielmehr nur ein kaufmännischer Abrechnungsbeleg vorliegt. In einem Mischfall zu dieser Frage hat der BFH nun die Schwelle des Steuerschuld-Risikos gesenkt (BFH 26.6.19, XI R 5/18, ...
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03.02.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Einkommensteuer
Einkünfterelevant genutzte Wirtschaftsgüter, die einer Abnutzung unterliegen, sind nach den in § 7 EStG verankerten Regelungen abzuschreiben, sofern ihre Netto-Anschaffungskosten mehr als 800 EUR betragen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die wesentlichen Abschreibungsgrundlagen und stellt Besonderheiten vor, wie z. B. die Abschreibung nach der Einlage eines Wirtschaftsguts aus dem Privatvermögen.
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21.01.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Wird der Vorsteuerabzug wegen einer unvollständigen Rechnung in einer Betriebsprüfung versagt, kann dies zu hohen Nachzahlungszinsen führen. Teilweise haben der EuGH und der BFH hier durch ihre geänderte Rechtsprechung Abhilfe geschafft, indem sie die rückwirkende Rechnungsberichtigung ermöglicht haben. Das Problem für die Praxis: Eine abschließende Positionierung durch die Finanzverwaltung ist bis heute nicht erfolgt. Der Beitrag zeigt die bisherige Entwicklung und den derzeitigen ...
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15.01.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Der Bereich der Land- und Forstwirtschaft wird in der Beratungspraxis gerne den Spezialisten (insbesondere den Landwirtschaftlichen Buchstellen) überlassen. Doch gerade, wenn es sich bei den Einkünften nach § 13 EStG um Nebeneinkünfte handelt, ist auch der „steuerliche Generalist“ gefordert.
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13.01.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Klimaschutzprogramm 2030
Erst im Vermittlungsausschuss konnten sich der Bundestag und der Bundesrat auf ein Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht (BGBl I 19, 2886) einigen. Damit werden energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen ab 2020 durch eine Steuerermäßigung gefördert. Berufspendler erhalten ab 2021 eine erhöhte Entfernungspauschale ab dem 21. Kilometer.
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06.01.2020 · Nachricht aus MBP · Berechnung des Elterngelds
Monatliche Umsatzbeteiligungen erhöhen das Elterngeld. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (6.11.19, L 2 EG 7/19; PM des LSG vom 9.12.19) bei einer angestellten Zahnärztin entschieden (Revision zugelassen). Ihr Arbeitgeber zahlte eine monatliche Grundvergütung und Umsatzbeteiligungen, die zwischen 140 EUR und 2.300 EUR pro Monat schwankten.
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02.01.2020 · Nachricht aus MBP · Private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG
Das FG Baden-Württemberg hat aktuell entschieden, dass die Ausnahme von der Besteuerung eines privaten Veräußerungsgeschäfts („Nutzung zu eigenen Wohnzwecken“) auch dann für die gesamte Wohnung gilt, wenn innerhalb der zehnjährigen Frist eine weit überwiegend zu eigenen Wohnzwecken genutzte Wohnung veräußert wird, in der sich ein häusliches Arbeitszimmer befindet (FG Baden-Württemberg 23.7.19, 5 K 338/19; Rev. BFH IX R 27/19).
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