02.03.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Größerer Erhaltungsaufwand
Hat der Erblasser noch nicht verbrauchte Erhaltungsaufwendungen i. S. des § 82b EStDV, sind diese bei dem Erben in einer Summe abziehbar (FG Münster 11.10.19, 10 K 3350/18 E, Rev. BFH: IX R 31/19, Abruf-Nr. 213944 ). Damit hat sich das FG der Entscheidung des BFH (13.3.18, IX R 22/17) zur Restverteilung beim Tod des Nießbrauchers angeschlossen. Die Finanzverwaltung ist aber anderer Meinung.
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02.03.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Unentgeltliche Übertragung von Wirtschaftsgütern
Das BMF (20.11.19, IV C 6 - S 2241/15/10003, Abruf-Nr. 213360) hat den Anwendungserlass zu § 6 Abs. 3 EStG neu gefasst und die jüngere BFH-Rechtsprechung (endlich) berücksichtigt. Danach ist die Gesamtplanrechtsprechung bei § 6 Abs. 3 EStG nicht anzuwenden. Zu der Frage, ob eine Begünstigung nach §§ 16, 34 EStG zu gewähren ist, ist sie jedoch weiter relevant.
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28.02.2020 · Nachricht aus MBP · IWW-Mandanten-Rundschreiben
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20.02.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Ein Immobilienkauf stellt oft eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Ziel muss es daher sein, die Anschaffungskosten steuerlich bestmöglich zu nutzen. Und hier gibt es insbesondere zwei Stellschrauben: Die Aufteilung der Anschaffungskosten auf das Gebäude und den Grund und Boden sowie die Optimierung der Abschreibungsdauer.
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19.02.2020 · Nachricht aus CE · Bundesarbeitsgericht
Als Arbeitgeber haben Sie keine allgemeine Pflicht, die Vermögensinteressen Ihrer Arbeitnehmer wahrzunehmen. Wenn Sie aber zum Beispiel zur Altersvorsorge freiwillig Auskünfte erteilen, müssen diese richtig, eindeutig und vollständig sein. Andernfalls könnte sich Ihr gut gemeinter Rat schnell zum Bumerang entwickeln. Das Bundesarbeitsgericht (BAG)hat jetzt zum Glück entschieden: Wenn ein Bankberater auf einer Betriebsversammlung bei Arbeitnehmern nicht auf laufende Gesetzgebungsverfahren ...
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18.02.2020 · Nachricht aus MBP · Umsatzsteuer
Trägt das Mitglied eines Aufsichtsrats aufgrund einer nicht variablen Festvergütung kein Vergütungsrisiko, ist es nicht als Unternehmer tätig. Dies hat der BFH (27.11.19, V R 23/19 (V R 62/17)) entgegen bisheriger Rechtsprechung entschieden.
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17.02.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Ändert sich bei einem Umsatz nachträglich die Bemessungsgrundlage, dann ist die Umsatzsteuer des Leistenden und auch der Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers zu korrigieren. Entsprechendes gilt nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG auch bei (Teil-)Uneinbringlichkeit einer Entgeltforderung. Zu der Uneinbringlichkeit von Forderungen bei bestehender Aufrechnungslage hat der BFH jüngst ausführlich Stellung bezogen (BFH 13.2.19, XI R 19/16, Abruf-Nr. 209895 ).
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13.02.2020 · Fachbeitrag aus MBP · Gehaltsextras
Steuerfreie oder pauschalversteuerte Gehaltsextras müssen in vielen Fällen (z. B. Kindergartenzuschuss) zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. In drei Urteilen hatte der BFH (1.8.19, VI R 32/18, VI R 21/17, VI R 40/17) dieses Kriterium zugunsten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer im vergangenen Jahr neu definiert. Nun soll dieser Rechtsprechung durch ein Nichtanwendungsgesetz der Boden entzogen werden.
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05.02.2020 · Nachricht aus MBP · Alle Steuerzahler
Seit 1.2.20 ist der Brexit Realität: Das Vereinigte Königreich ist nicht mehr Mitglied der Europäischen Union. Für Bürger und Unternehmen ändert sich aber erstmal nichts, da zunächst bis Ende 2020 eine Übergangsphase läuft, in der das EU-Recht im und für das Vereinigte Königreich grundsätzlich weiterhin gilt, jedoch ohne britisches Mitbestimmungsrecht in den EU-Institutionen. Das Vereinigte Königreich bleibt in dieser Zeit auch Teil des EU-Binnenmarktes und der EU-Zollunion.
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03.02.2020 · Nachricht aus MBP · Jahresabschluss
Eine rückwirkend auf den Vertragsbeginn vereinbarte Verzinsung eines zunächst unverzinslich gewährten Darlehens ist bilanzsteuerrechtlich unbeachtlich, sofern diese Vereinbarung erst nach dem Bilanzstichtag getroffen wird. Zudem hat der BFH (22.5.19, X R 19/17, Abruf-Nr. 211573 ; PM Nr. 65 vom 10.10.19) in dieser Entscheidung gegen die Höhe des Abzinsungssatzes (5,5 %) keine verfassungsrechtlichen Bedenken geäußert – zumindest für Jahre bis 2010.
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