09.10.2008 · Fachbeitrag aus MBP · Unternehmenssteuerreform 2008
Im Rahmen der Unternehmenssteuerreform 2008 wurden umfangreiche gewerbesteuerliche Änderungen verabschiedet, die bereits zum 1.1.08 in Kraft getreten sind. Insbesondere bei den neuen gewerbesteuerlichen Hinzurechnungsvorschriften gab es Klärungsbedarf. Daher hat die Finanzverwaltung am 4.7.08 einen koordinierten Ländererlass veröffentlicht, der die Grundsätze rund um das Thema „Hinzurechnungen nach § 8 Nr. 1 GewStG“ erläutert (Oberste Finanzbehörden der Länder, gleich lautende ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus MBP · Bundesfinanzhof
Bis zum 1.5.05 galten alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 2,8 Tonnen im Rahmen der Kfz-Steuer als Lkw. Der Vorteil: Pkw werden nach Hubraum und Lkw deutlich moderater nach ihrem Gewicht besteuert. Aufgrund der Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ist für die Besteuerung aber nicht mehr nur das Gesamtgewicht maßgebend. In einem aktuellen Urteil des BFH wird erläutert, welche Kriterien entscheidend sind (BFH 9.4.08, II R 62/07).
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus MBP · Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale
In Deutschland engagieren sich tausende ehrenamtliche Helfer für die verschiedensten Organisationen. Das BMF hat deshalb in einem Infoschreiben vom 17.7.08 erläutert, wem die Übungsleiterpauschale von 2.100 EUR zusteht und welche Personen lediglich die Ehrenamtspauschale erhalten (vgl. unter: www.bundesfinanzministerium.de, Rubrik: Bürgerinnen und Bürger/Alltag und Ehrenamt). Interessante Neuigkeiten ergeben sich aber auch aus der FG-Rechtsprechung, der OFD Koblenz und aus dem Entwurf des ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus MBP · Bundesfinanzhof
Die realisierten stillen Reserven aus der Entnahme betrieblich genutzter Räume im Einfamilienhaus von Eheleuten erhöhen den Gewinn des „Unternehmerehegatten“ nur entsprechend seinem Miteigentumsanteil. Das gilt nach dem Urteil des BFH selbst dann, wenn der Selbstständige zuvor sämtliche laufenden Aufwendungen und die volle Abschreibung (AfA) als Betriebsausgaben abgesetzt hatte: Denn die auf den Partner entfallenden Flächen stellen kein Betriebsvermögen dar (BFH 29.4.08, VIII R 98/04).
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus MBP · Gestaltungen beim Elterngeld
Für Kinder, die nach dem 31.12.06 geboren wurden bzw. werden, gewähren die Familienkassen Elterngeld. 67 v.H. des durchschnittlichen Nettogehalts der letzten zwölf Monate bekommt der Elternteil überwiesen, der keine - bzw. keine volle - Erwerbstätigkeit ausübt und sich um sein Kind kümmert. Wählten verheiratete Eltern bisher eine unlogische Steuerklasse, um so das Elterngeld zu erhöhen, setzten die Familienkassen den Rotstift an und gewährten lediglich die Steuerklassenkombination ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus MBP · FG Sachsen-Anhalt
Für das FG Sachsen-Anhalt ist der gesetzlich geforderte Nachweis der unbaren Zahlung bei Handwerkerleistungen nicht verfassungswidrig. Die Revision wurde aber wegen grundsätzlicher Bedeutung und Fortbildung des Rechts zugelassen (FG Sachsen-Anhalt, 28.2.08, 1 K 791/07, Rev. BFH VI R 14/08).
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus MBP · Werbungskosten versus Betriebsausgaben
Der volle Arbeitnehmer-Pauschbetrag in Höhe von 920 EUR ist auch dann zu gewähren, wenn keine oder nur geringe Aufwendungen angefallen sind. Der BFH urteilte, dass es selbst dann zu keiner Kürzung kommt, wenn ein Angestellter zusätzlich als selbstständiger Rechtsanwalt tätig ist (BFH 10.6.08, VIII R 76/05). In diesem Fall sind die Aufwendungen zwischen Werbungskosten und Betriebsausgaben aufzuteilen. Sofern die zugeordneten Werbungskosten dann unter dem Pauschbetrag liegen, wird dieser ...
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09.10.2008 · Fachbeitrag aus MBP · FG Düsseldorf
Gerade dem Existenzgründer bietet die Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG die Möglichkeit, in der unternehmerischen Aufbauphase mit anfänglich geringen Umsätzen auf den Kosten- und Verwaltungsaufwand der Umsatzbesteuerung zu verzichten. Dabei hat er allerdings im Wege einer Prognose abzuschätzen, ob die für diese Regelung maßgebliche Umsatzgrenze von 17.500 EUR unterschritten wird oder nicht. Das FG Düsseldorf hat insofern nun einem Existenzgründer zugestanden, er könne eine ...
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09.09.2008 · Fachbeitrag aus MBP · Bundesfinanzministerium
Das Steuerrecht wird zunehmend komplexer und verfahrener. Daher könnte ein Antrag auf eine sogenannte tatsächliche Verständigung sowohl für den Steuerpflichtigen als auch für die Finanzverwaltung eine akzeptable Lösung des Problems sein. Da dieses Rechtsinstrument in der Praxis immer häufiger eingesetzt wird, hat das BMF nunmehr bundeseinheitliche Regelungen zu den Voraussetzungen der tatsächlichen Verständigung und vor allem zu deren Bindungswirkung aufgestellt (BMF 30.7.08, IV A 3 - ...
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09.09.2008 · Fachbeitrag aus MBP · Bundesministerium der Finanzen
Beginnend mit dem 1.8.08 teilt das Bundeszentralamt für Steuern jeder in Deutschland gemeldeten Person ihre neue persönliche steuerliche Identifikationsnummer (Steuer-ID) mit. Gemäß Pressemitteilung des BMF vom 1.8.08 werden bis Ende 2008 über 80 Millionen Briefe versandt - die wohl größte Briefsendeaktion in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Mit der bisherigen Steuernummer sind Steuerpflichtige nicht immer exakt zu identifizieren. Durch die elf Ziffern umfassende Steuer-ID ...
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