09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe
Bei einem Veräußerungsgewinn i.S. des § 16 EStG, der sowohl anteilig als auch in voller Höhe der Besteuerung unterliegt, wird der Freibetrag vorrangig mit dem Veräußerungsgewinn verrechnet, auf den das Teileinkünfteverfahren anzuwenden ist. Damit widerspricht der BFH (14.7.10, X R 61/08) dem profiskalischen Aufteilungsmaßstab der Finanzverwaltung, wonach der Freibetrag verhältnismäßig aufzuteilen ist (H 16 Abs. 13 EStH (Teileinkünfteverfahren)).
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09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Kürzt der Leistungsempfänger das Entgelt, weil die Leistung nicht dem Vereinbarten entspricht, muss zwischen umsatzsteuerlich unbeachtlichem Schadenersatz und Entgeltminderung i.S. von § 17 UStG unterschieden werden. Nach einem jüngeren BFH-Urteil handelt es sich um eine Entgeltminderung, wenn ein Leistungsempfänger nach vollständiger Kaufpreiszahlung Schadenersatz wegen leistungsbezogener Mängel geltend macht (BFH 17.12.09, V R 1/09).
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09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Günstigerprüfung
Trotz Abgeltungsteuer gibt es viele Fälle in denen Kapitalerträge in der Veranlagung erklärt werden müssen bzw. sollten. Dass sich ein Antrag auf Günstigerprüfung oftmals auch für Rentner auszahlt, ist dabei weniger bekannt.
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09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Verfahrensrecht
Legt der Steuerpflichtige gegen einen Steuerbescheid innerhalb der einmonatigen Rechtsbehelfsfrist keinen Einspruch ein, wird der Steuerbescheid formell bestandskräftig (vgl. zum Einspruchsverfahren den Teil 1 der dreiteiligen Beitragsserie, MBP 10, 178). Allerdings bestehen auch nach Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung Berichtigungs- und Änderungsmöglichkeiten. Die Voraussetzungen, die für eine Berichtigung bzw. Änderung nach §§ 129, 164, 165, 172 bis 175 AO erfüllt sein müssen, ...
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09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Wenn ein Arbeitnehmer verstirbt, müssen im Lohnbüro einige Besonderheiten beachtet werden. Welche das sind, verdeutlicht der nachfolgende Praxisfall.
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09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen
Auch zusammenveranlagte Ehegatten, die mehrere Wohnungen nutzen, können die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen nur bis zum Höchstbetrag von 1.200 EUR in Anspruch nehmen (BFH 29.7.10, VI R 60/09, Abruf-Nr. 103301). Die Sichtweise der Vorinstanz, wonach der Höchstbetrag bei mehreren Haushalten für jeden einzelnen dieser Haushalte in Anspruch genommen werden kann, lehnte der BFH folglich ab.
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09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Buchführung/Bilanzierung
Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.10 beginnen, müssen Unternehmer ihre Bilanz und GuV elektronisch an das FA übermitteln (§§ 5b, 52 Abs. 15a EStG). Im August hat das BMF (31.8.10, IV C 6 -S 2133-b/10/10001) den Verbänden die Taxonomie-Entwürfe zur Stellungnahme bis zum 5.10.10 zugeleitet. Die Taxonomie ist ein gegliedertes Datenschema, ähnlich einem Kontenrahmen, bestehend aus Bilanz- und GuV-Positionen.
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09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Umsatzsteuer
Die Umsatzbesteuerung der privaten Nutzung eines betrieblichen Pkw kann nach den tatsächlichen Kosten oder pauschal in Anlehnung an die ertragsteuerliche Ein-Prozent-Regelung durchgeführt werden. Entscheidet sich der Steuerpflichtige für die pauschale Vereinfachungsregel, darf für die nicht mit Vorsteuern belasteten Kosten ein pauschaler Abschlag von 20 % vorgenommen werden. Diese Vereinfachungsregel der Finanzverwaltung billigt der BFH (19.5.10, XI R 32/08, Abruf-Nr. 103086) als ...
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09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Buchführung/Bilanzierung
Für Betreiber von dachintegrierten Fotovoltaikanlagen gibt es aus ertragsteuerlicher Sicht eine gute Nachricht. Nach der neuen Auffassung der Einkommensteuer-Referatsleiter des Bundes und der Länder ist auch eine dachintegrierte Fotovoltaikanlage ein selbstständiges, vom Gebäude losgelöstes bewegliches Wirtschaftsgut, das als notwendiges Betriebsvermögen dem Gewerbebetrieb „Stromerzeugung“ zuzurechnen ist (Bayerisches LfSt 5.8.10, S 2190.1.1-1/3 St32, Abruf-Nr. 103030). Bislang galt ...
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09.11.2010 · Fachbeitrag aus MBP · Aufbewahrungspflichten
Steuerpflichtige mit Gewinneinkünften nutzen verstärkt das Onlinebanking-Verfahren. Nur mit dem Ausdruck des elektronischen Kontoauszugs genügt der Buchführungspflichtige jedoch nicht den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, da es sich beim elektronisch übermittelten Auszug um das originär digitale Dokument handelt. Darauf weist das Bayerische LfSt (28.7.10, S 0317.1.1 - 3/1 St 42, Abruf-Nr. 103248) hin.
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