01.07.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Gesetzesänderungen
Vom 1. Januar 2006 an sollen parallel mit der Lohn- und Gehaltberechnung zum Monatsende auch die Sozialversicherungsbeiträge in voraussichtlicher Höhe berechnet und abgeführt werden. In Fällen, in denen es zum Beispiel wegen variabler Lohnbestandteile zu Abweichungen kommt, ist der verbleibende Betrag mit der nächsten Fälligkeit zu zahlen.
> lesen
01.07.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Komplizierte Rechnung
Seit 1. Januar 2005 müssen kinderlose Arbeitnehmer in der Pflegeversicherung einen zusätzlichen Beitrag in Höhe von 0,25 Prozentpunkten leisten. Zum 1. Juli 2005 kommen für alle Arbeitnehmer noch einmal 0,9 Prozentpunkte bei Krankenversicherung hinzu. Diese einseitigen Erhöhungen wirken sich auch auf die Beitragsberechnung bei Beschäftigten mit einem Arbeitsentgelt in der Gleitzone aus.
> lesen
01.07.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitslosengeld
Arbeitnehmer sind verpflichtet, sich unverzüglich bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu melden, sobald sie erkennen, dass sie arbeitslos werden (§ 37b SBG III). Anderenfalls drohen ihnen Einbußen beim Arbeitslosengeld (§ 140 SGB III). Der Arbeitnehmer verletzt die Meldefrist aber nur, wenn er schuldhaft handelt. Ein Verschulden fehlt zum Beispiel, wenn er die Meldepflicht nicht kennt, entschied das BSG (Urteil vom 25.5.2005, Az: B 11a/11 AL 81/04 R; Abruf-Nr.
051684
).
> lesen
01.07.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Elternzeit
Bei einem Elternzeitverlangen bezieht sich der achtwöchige Kündigungsschutz vor Antritt der Elternzeit (§ 18 BErzGG) allein auf den ersten Abschnitt, nicht jedoch auf spätere, zeitlich getrennte Abschnitte. Das folgende Beispiel veranschaulicht die Entscheidung des LAG Berlin:
> lesen
01.07.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Sonderregelung vereinbaren
Seit 2001 haben schon viele Arbeitnehmer von ihrem Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit (§ 8 TzBfG) Gebrauch gemacht, Tendenz weiter steigend. Wichtig: In Teilzeitarbeitsverhältnissen gilt es arbeitsrechtliche Besonderheiten zu beachten, die eine Schlechterstellung von Teilzeit- gegenüber Vollzeitkräften verhindern sollen. Auf eine davon, die Lohnfortzahlung an Feiertagen, gehen wir nachfolgend näher ein.
> lesen
01.07.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Widerruf - Einschränkung - Neuordnung
Können Unternehmen einmal eingeführte betriebliche Altersversorgungssysteme ändern? Wenn ja, wie? Eine Antwort auf diese Fragen erhalten Sie im folgenden Beitrag.
> lesen
01.06.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Geldwerter Vorteil
Stellt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern gegen ortsübliche Miete eine Unterkunft zur Verfügung, bemisst sich der geldwerte Vorteil auch dann nach dem festgelegten Sachbezugswert (§ 3 SachBezV), wenn die ortsübliche Miete unter dem Sachbezugswert liegt. In diesem Fall muss der Arbeitnehmer die Differenz zwischen der gezahlten Miete und dem Sachbezugswert als Arbeitslohn versteuern, so das FG Niedersachsen. Im Urteilsfall hatte ein Krankenhaus seinen Arbeitnehmern Unterkünfte in einem ...
> lesen
01.06.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Kindergeld
Sozialversicherungsbeiträge, die ein volljähriges Kind in Berufsausbildung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses leistet, zählen nicht zu dessen Einkünften und Bezügen. Die Einbeziehung in den „kindergeldschädlichen“ Grenzbetrag (7.680 Euro, § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG) ist verfassungswidrig, entschied das BVerfG: Die Sozialversicherungsbeiträge würden vom Arbeitgeber abgeführt. Weder das Kind noch die Eltern könnten darüber verfügen. Von den Bezügen und Einkünften dürfen daher ...
> lesen
01.06.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Grenzgänger
Ein Arbeitnehmer mit Wohnsitz in Deutschland und Arbeitsort in der Schweiz unterliegt der schweizerischen Besteuerung, wenn er mehr als 60 mal im Jahr nach getaner Arbeit aus beruflichen Gründen nicht an seinen Wohnort nach Deutschland zurückkehrt. Von einer beruflichen Veranlassung ist auszugehen, wenn dem Arbeitnehmer eine Rückkehr nach Deutschland nicht mehr zuzumuten war (BFH, Urteil vom 20.10.2004, Az: I R 31/04; Abruf-Nr.
051328
).
> lesen
01.06.2005 · Fachbeitrag aus LGP · Sachbezüge
Der Sachbezugswert für die Beköstigung in der Seeschifffahrt und Fischerei wurde für 2005 von 198 Euro auf 201 Euro monatlich angehoben. Für die Teilbeköstigung in der Kleinen Hochseefischerei und in der Küstenfischerei gelten für 2005 folgende monatlichen Werte: Frühstück 45 Euro, Mittag- und Abendessen jeweils 78 Euro. Der Durchschnittssatz für die Beköstigung der Kanalsteurer beträgt weiterhin monatlich 45 Euro, für halbpartfahrende Kanalsteurer 22,50 Euro und für ...
> lesen