20.04.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Altersversorgung
Eine Versorgungsordnung, die geringfügig Beschäftigte aus der Betriebsrente ausnimmt, benachteiligt Teilzeitbeschäftigte und verstößt gegen § 4 Abs. 1 TzBfG. Das ist der Tenor einer Entscheidung des LAG München.
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18.04.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Entgeltfortzahlung
Arbeitgeber können bei krankheitsbedingten Ausfallzeiten zwischen verschiedenen Methoden wählen, wenn sie den Betrag für die Entgeltfortzahlung und den U1-Erstattungsbetrag durch die Krankenkassen berechnen. Lesen Sie nachfolgend, wie sich die verschiedenen Methoden auswirken insgesondere wenn mehrere Lohnzahlungszeiträume betroffen sind, welche Möglichkeiten das Wahlrecht Arbeitgebern eröffnet und welche Funktion eine mit der Lohnabrechnung betraute Steuerkanzlei hier einnehmen sollte.
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13.04.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Urlaub
Ein Urlaubsanspruch geht nicht mit dem Tod des Arbeitnehmers unter, sondern wandelt sich in einen Abgeltungsanspruch der Erben um. Dieser sei nicht auf den gesetzlichen Mindesturlaub beschränkt, sondern gelte auch für den Zusatzurlaub für Schwerbehinderte, so das LAG Düsseldorf (LAG Düsseldorf, Urteil vom 15.12.2015, Az. 3 Sa 21/15, Abruf-Nr. 184298 ).
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12.04.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitgeberleistungen
Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge und zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands sind bis zur Höhe von 500 Euro im Kalenderjahr steuerfrei. Bislang verlangt die Finanzverwaltung einen Nachweis, dass die Maßnahmen von einem besonders qualifizierten Anbieter erbracht werden. Das FG Bremen lockert diese Praxis.
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12.04.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Auslandstätigkeit
Entsendet der Arbeitgeber Arbeitnehmer ins Ausland, kann er deren höhere Lebenshaltungskosten durch Zahlung eines Kaufkraftausgleichs abgelten. Die steuerfreien Beträge wurden turnusgemäß zum 1. April 2016 angepasst (BMF, Schreiben vom 5.4.2016, Az. IV C 5 - S 2341/15/10002).
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31.03.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Bewirtung
Gewährt ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern unentgeltliche oder verbilligte Mahlzeiten, muss er sowohl die lohnsteuerlichen als auch die umsatzsteuerlichen Besonderheiten kennen. Dazu gibt es eine aktuelle Verfügung der OFD Niedersachsen vom Herbst 2015 sowie diverse Vorschriften in den Lohn- und Umsatzsteuerrichtlinien. LGP beleuchtet die zahlreichen Details und hilft Arbeitgebern bei der praktischen Umsetzung.
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31.03.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Sonderzahlungen
Verspricht der Arbeitgeber eine freiwillige Leistung, z. B. eine Jubiläumszahlung, im Wege der Gesamtzusage unter Hinweis darauf, dass die Leistungsgewährung einvernehmlich mit dem Gesamtbetriebsrat beschlossen worden ist, so liegt darin regelmäßig der Vorbehalt einer künftigen Änderung durch eine Betriebsvereinbarung. Kündigt der Arbeitgeber die Betriebsvereinbarung, endet die Wirkung der Regelung mit Ablauf der Kündigungsfrist. Arbeitnehmer können sich nicht mehr darauf berufen (LAG ...
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31.03.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Überstunden
Unwirksam ist eine Klausel im Arbeitsvertrag, die als Voraussetzung für eine Vergütung von Überstunden vorsieht, dass diese ausdrücklich angeordnet oder aus betrieblichen Gründen zwingend notwendig sind und nachträglich und unverzüglich durch den Vorgesetzten schriftlich bestätigt werden. Das hat das LAG Köln entschieden. Im Urteilsfall musste der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Extra-Vergütung für Überstunden zahlen.
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31.03.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Umsatzsteuer
Verschafft der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern am Firmenstandort einen kostenlosen Park- oder Garagenstellplatz, ist dieser Sachverhalt aufgrund der Annahme eines überwiegend betrieblichen Interesses umsatzsteuerlich unbeachtlich (LGP 2/2016, Seite 26). Ist der Stellplatz nicht völlig kostenlos, sondern muss der Arbeitnehmer etwas dafür zahlen, löst das hingegen Umsatzsteuer aus. Das hat der BFH jüngst entschieden.
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31.03.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Unfallversicherung
Wer sich während einer mehrtägigen Dienstreise in seinem Hotelzimmer verletzt, weil er sich beim nächtlichen Toilettengang mit den Füßen im Bettüberwurf verhakt und stürzt, steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das hat das SG Düsseldorf entschieden.
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