07.06.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Schadenersatz
Verursacht ein Arbeitnehmer grob fahrlässig bei einem Dritten einen Schaden, besteht für ihn in der Regel kein Freistellungsanspruch gegenüber seinem Arbeitgeber. Das LAG Sachsen-Anhalt hat den Freistellungsanspruch eines Straßenbauers gegen seinen Arbeitgeber verneint, der einen Kabelschacht offen ließ, in den eine Passantin stürzte.
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03.06.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Nebentätigkeit
Einige Betriebe gestatten Arbeitnehmern die Nutzung von Betriebsräumen und Arbeitsmitteln in der Freizeit, damit sie Arbeiten auf eigene Rechnung vornehmen können. Doch nicht zwingend hat der Arbeitgeber in einem solchen Fall Anspruch auf eine Nutzungsentschädigung, das zeigt ein aktueller Fall. LGP erläutert, warum es für Arbeitgeber wichtig ist, eine schriftliche Nutzungsvereinbarung abzuschließen und welche Punkte sie aufnehmen sollten, um die Nutzung von Betriebsmitteln zu ...
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03.06.2016 · Nachricht aus LGP · Betriebsveranstaltung
Die acht Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft haben das BMF zu einer Diskussion und Klarstellung von Fragen aufgefordert, die sich in der Praxis aufgrund der neuen lohnsteuerlichen Regelungen zu Betriebsveranstaltungen stellen. Es geht um die Zahl der Teilnehmer und dabei insbesondere um die Behandlung der Kosten für Speisen für nicht erschienene Teilnehmer, den Begriff der Zuwendung und die Zurechnung interner Kosten.
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31.05.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Kfz-Kosten
Nutzt ein Arbeitnehmer für eine vom Arbeitgeber gebilligte dienstliche Fahrt seinen Privatwagen und ereignet sich hierbei ein Unfall, muss der Arbeitgeber die Kosten grundsätzlich ersetzen. Zahlt der Arbeitgeber allerdings die übliche Kilometerpauschale von 0,30 Euro, ist damit auch der Unfallschaden abgegolten. Dies hat das LAG Düsseldorf für den öffentlichen Dienst entschieden. Können sich auch private Arbeitgeber darauf berufen?
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31.05.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Unfallversicherung
Beschäftigte sind auf dem unmittelbaren Weg von und zur Arbeit gesetzlich unfallversichert. Doch wo beginnt und wo endet dieser Weg? Und wann gilt er als unterbrochen? Diese Fragen beschäftigen die Gericht immer wieder. Aktuell haben das LSG Hessen und das LSG Baden-Württemberg zwei klärende Antworten gegeben – einmal pro, einmal kontra Wegeunfall.
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31.05.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Steuerticker
Der „Steuerticker“ bietet Ihnen einen Überblick über weitere wichtige lohnsteuerliche Trends, Urteile, Verwaltungsanweisungen und BMF-Schreiben.
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31.05.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitsentgelt
Bezüge, die pauschal lohnversteuert werden können, sind nur sozialversicherungsfrei, wenn das Wahlrecht rechtzeitig ausgeübt wird. Offen war bisher, inwieweit eine nachträgliche Korrektur von Lohnabrechnungen noch zur Beitragsfreiheit führen kann, und wie die Korrektur – wenn noch möglich – erfolgen muss. Nun liegt das Ergebnis der Spitzenverbände in der Sozialversicherung vor. Lesen Sie nachfolgend, unter welchen Bedingungen eine nachträgliche Korrektur bei der ...
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31.05.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Kfz-Kosten
Sucht ein Außendienstmitarbeiter täglich mit dem privaten Pkw den Betriebssitz auf und fährt von dort mit einem Firmenfahrzeug die Einsatzorte an, stellt der Betriebssitz seine regelmäßige Arbeitsstätte dar. Die Fahrtkosten sind nur in Höhe der Entfernungspauschale vom Arbeitnehmer abzugsfähig bzw. vom Arbeitgeber steuerfrei erstattbar. So sieht es zumindest das FG Münster in einem Fall zur früheren Rechtslage aus dem Jahr 2013.
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31.05.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitsentgelt
Umkleidezeiten gehören laut Rechtsprechung zur Arbeitszeit, wenn das Tragen von Arbeitskleidung Pflicht ist und sie erst im Betrieb angelegt werden darf. Neu entschieden hat das LAG Hessen, dass die Umkleidezeiten auch dann zu vergüten sind, wenn es für den Arbeitnehmer unzumutbar ist, den Weg zwischen Wohnung und Arbeit in der auffälligen oder verschmutzten Arbeitskleidung zurückzulegen. Für das LAG gilt das selbst dann, wenn der Arbeitgeber nicht vorschreibt, eine betriebliche ...
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27.05.2016 · Fachbeitrag aus LGP · Elternzeit
Arbeitnehmer müssen ihre Elternzeit nach § 16 Abs. 1 BEEG spätestens sieben Wochen vor deren Beginn schriftlich vom Arbeitgeber verlangen und erklären, für welche Zeiten innerhalb von zwei Jahren Elternzeit genommen werden soll. Die strenge Schriftform ist bei einem Antrag per Telefax oder E-Mail nicht gewahrt. Das BAG hat eine Kündigung durch den Arbeitgeber für zulässig erklärt, obwohl ihm ein Telefax-Antrag vorlag.
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