01.11.2004 · Fachbeitrag aus KP · Buchführung und Jahresabschluss
Fehlende Unterlagen sind bei Buchführungsmandanten eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunterbrechungen bei der Bilanzerstellung. Auch wenn sich die Mitarbeiter durchaus zu helfen wissen, indem sie den jeweiligen Punkt erst einmal hinten anstellen, wird der Arbeitsfluss unterbrochen. Die Belege müssen angefordert werden. Dies wiederum führt zu Rückfragen des Mandanten und damit zu Mehrarbeit - ganz zu schweigen von der Anstrengung, einem Mandanten im Juni zu erklären, weshalb man ...
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01.11.2004 · Fachbeitrag aus KP · Kapitalanlage
Ein Steuerberater, der vertraglich lediglich die Beratung über bestimmte steuerliche Auswirkungen einer Kapitalanlage schuldet, haftet grundsätzlich nicht für Vermögensschäden des Anlegers, wie etwa allgemeine Kursverluste, die dieser erleidet, weil er auf die Richtigkeit der Auskunft zu den steuerlichen Aspekten der Anlageentscheidung vertraut. Solche Vermögensschäden sind bei einer auf steuerliche Aspekte beschränkten Beratung regelmäßig nicht vom Schutzzweck der vertraglichen ...
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01.10.2004 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleimanagement
Im Jahr 2004 ist "e-Learning" mehr als nur eine neue Idee. Viele mittelständische Unternehmen haben bereits erfolgreiche Lösungen eingeführt, und auch Steuerberater versuchen verstärkt, ihre Kompetenz durch computergestütztes flexibles Lernen zu erhöhen. Denn Steuerberater und deren Angestellte müssen eine Menge an Informationen aufnehmen und kurzfristig verarbeiten. E-Learning entwickelt sich dabei zu einer Möglichkeit, immer effektiver Bildung bereitzustellen. Traditionelle ...
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01.10.2004 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleiorganisation
Der Gesetzgeber sieht die Arbeit, die hinter der Prüfung eines Steuerbescheides steckt - der Mandant hingegen nicht. Daher fällt es ihm schwer, Ihre zusätzliche Gebühr für diese Tätigkeit zu akzeptieren. Hier sollten Sie gegensteuern. Mit der in diesem Beitrag vorgestellten Checkliste zur Prüfung von Steuerbescheiden wird zum einen sichergestellt, dass kein wesentlicher Prüfungsschritt übersehen wird. Zum anderen wird dem Mandanten durch dieses an den Bescheid angeheftete Formular Ihr ...
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01.10.2004 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleiführung
Ein Faxanschluss gehört zur Standardausrüstung eines jeden Steuerbüros sowie von Gerichten und Behörden. Der Einsatz dieses Kommunikationsmittels wirft allerdings zahlreiche juristische Fragen auf, wenn zum Beispiel über den Zugang eines fristwahrenden Einspruchs oder über das Verschulden bei fehlgeschlagener Versendung gestritten wird. Worauf Sie im Einzelnen achten sollten, erfahren Sie in diesem Beitra
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01.10.2004 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Fragen: Der Steuerberater erteilte seinem Mandanten im Mai 2003 eine Gebührenrechnung, auf der allerdings die Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IDNr.) fehlt. Wegen der fehlenden Angabe der Steuernummer meint nun der Mandant, es handele sich um eine nicht ordnungsgemäße Gebührenrechnung, die somit auch nicht fällig sei. Dem Berater, der seine Gebührenansprüche nunmehr gerichtlich durchsetzen will, stellen sich folgende Fragen:
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01.10.2004 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleiorganisation
In einem Kanzlei-Workshop zur Entwicklung eines Qualitätsmanagement-Systems hatte ich ein bezeichnendes Erlebnis in der Projektgruppe Jahresabschluss. Im Vorfeld hatte mich der Kanzleiinhaber informiert, dass der Bereich Jahresabschluss aus seiner Sicht effizienter abgewickelt werden könnte. Bei Teambesprechungen habe er die Mitarbeiter auch schon gebeten, sich darüber Gedanken zu machen. Bis jetzt seien allerdings noch keine Vorschläge gekommen. Er wolle hier auch keinen zusätzlichen ...
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01.09.2004 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Gemäß § 66 Abs. 4 StBerG kann der Steuerberater seinem Auftraggeber die Herausgabe der Handakten verweigern, bis er wegen seiner Gebühren und Auslagen befriedigt ist. Dies gilt nicht, soweit die Vorenthaltung der Handakten oder einzelner Schriftstücke nach den Umständen, insbesondere wegen verhältnismäßiger Geringfügigkeit der geschuldeten Beträge, gegen Treu und Glauben verstoßen würde. Die Vorschrift ist aus § 273 Abs. 1 BGB abgeleitet worden. Sie stellt ein wirksames Mittel zur ...
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01.09.2004 · Fachbeitrag aus KP · Testamentsvollstreckung
Bei der Tätigkeit eines Testamentsvollstreckers handelt es sich nach ihrem Kern und Schwerpunkt um eine Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten i.S. von Art. 1 § 1 Abs. 1 RBerG. Ein Wirtschaftsprüfer darf zwar grundsätzlich wirtschaftsberatende und treuhänderische Tätigkeiten ausüben, und darunter fällt auch die Tätigkeit als Testamentsvollstrecker. Aus dieser berufsrechtlichen Befugnis kann aber nach Auffassung des OLG Hamm (3.2.04, 4 U 122/03, Abruf-Nr. 042169) nicht abgeleitet ...
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01.09.2004 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleimanagement
Die vielen Honorarprozesse von Steuerberatern machen deutlich, dass dem schriftlichen Steuerberatungsvertrag zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Zwar wird bei Begründung eines Mandatsverhältnisses meist ein schriftlicher Vertrag geschlossen. Die Erweiterung und Ergänzung des Auftragsumfanges im laufenden Mandat wird jedoch allzu oft nicht mehr schriftlich vereinbart. Es besteht offensichtlich eine gewisse Scheu, mit den Mandanten die vertraglichen Grundlagen für ihre Tätigkeit zu ...
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