Frage: „Angesichts der unterschiedlichen Verordnungssituation im Heim gibt es die Konstellation, dass der Arzt das Medikament unter eigener Verantwortung im Heim lagert, dessen Vergabe selbst vornimmt oder an einen Heimmitarbeiter delegiert. Muss dieser Heimmitarbeiter über eine formale Qualifikation verfügen und ist die Einrichtungsleitung in diesem Fall von ihrer Organisations- und Delegationsverantwortung befreit? Was bedeutet es, dass der Mitarbeiter fachlich qualifiziert sein muss?“
Frage: „In einem von mir belieferten Heim gehen allmählich die mit der Einrichtung vor Jahren gekauften Einbaumedikamentenkühlschränke kaputt. Das zur Verfügung stehende Maß ist H 55 cm, B 38 cm T 43 cm.
Bei einer Sondenernährung sollte das Heim mit der heimversorgenden Apotheke klären, welche Darreichungsformen über die Sonde gegeben werden können und wie damit umzugehen ist. Denn die Hauptursache für das Verstopfen von Ernährungssonden sind Rückstände von festen Arzneistoffen. Daher sind bei der Gabe über die Sonde flüssige Arzneimittel oder die direkte Einnahme von gemörserten und/oder in Wasser zerfallenen Arzneimitteln zu bevorzugen. Hat der Patient eine PEG-Sonde und kann noch schlucken, ist sogar ...
Frage: „Sie schreiben, dass die angebrochenen Patronen mit dem Vermerk ‚Anbruch am ... Verwendbar bis ...‘ gekennzeichnet werden müssen. Die Pflegedienstleitung des von mir versorgten Heimes hat damit aber ein ...
Frage: „Bei der halbjährlichen Prüfung der Vorräte an Arzneimitteln in Heimen tauchen immer wieder Arzneimittel und apothekenpflichtige Medizinprodukte auf, die nicht von uns als der zur Belieferung berechtigten Apotheke geliefert worden sind. Ich weiß um die freie Wahl der zu liefernden Apotheke des Bewohners, aber dadurch ergibt sich folgende Problematik: Die Beschriftung der Arzneimittel ist unzureichend bzw. gar nicht vorhanden! Unsere Apotheke hat dem Heim für diesen Fall Blanko-Aufkleber zur ...