01.07.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Das Problem der Steuerbegünstigung von
Arbeitnehmerabfindungen hat nach der Änderung des § 34 EStG
mit Wirkung vom 1.1.99 zwar geringere Bedeutung. Allerdings bestehen in
vielen Altfällen noch Rechtsstreitigkeiten über das Vorliegen
der Begünstigungsvo-raussetzungen. Insoweit sind die BFH-Urteile
vom 14.8.01 (XI R 22/00) und vom 24.1.02 (XI R 43/99; XI R 2/01) zu
beachten. In diesen Entscheidungen hat der BFH zu der Frage Stellung
genommen, inwieweit Leistungen, die aus sozialer ...
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Eine Betriebsaufspaltung wird nicht dadurch
ausgeschlossen, dass das Betriebsgrundstück an eine
zwischengeschaltete GmbH vermietet wird, die es ihrerseits der
Betriebsgesellschaft überlässt (BFH 28.11.01, X R 50/97).
(Abruf-Nr. 020183)
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
In einem bemerkenswerten Urteil hat der BFH
klargestellt, dass eine Pensions- und Tantiemezusage an einen nahen
Angehörigen des Firmeninhabers auch dann möglich ist, wenn
keine fremden Angestellten mit vergleichbaren Tätigkeitsmerkmalen
beschäftigt werden und auch keine anderen Betriebe mit
vergleichbaren Beschäftigungsverhältnissen ermittelt werden
können (BFH 18.12.01, VIII R 69/98). (Abruf-Nr. 020364)
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01.07.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Ansparrücklagen i.S. von § 7g Abs. 3
EStG sind ein beliebtes Gestaltungsinstrument, denn sie verhelfen zur
Verlagerung der Steuerlast oder sogar zu ihrer endgültigen
Verringerung. Die Finanzverwaltung sieht angesichts des einfachen
Zugangs zu dieser Vorschrift die Gefahr des Missbrauchs und
überprüft daher oft kritisch, ob die behauptete
Investitionsabsicht tatsächlich ernsthaft ist bzw. ob Art und
Größe der Investition zu den betrieblichen Eckdaten passen.
Der BFH hat in diesem ...
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01.06.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Immobilien
Wenn eine Ehe geschieden wird, hat das oft auch
Folgen für die bisherige Familienwohnung. Häufig wird es
nötig, das (Mit-)Eigentum an der Wohnung auf den anderen Ehegatten
zu übertragen. Sei es, weil dieser die Wohnung auf Dauer mit den
Kindern nutzen will. Sei es, weil der Anspruch eines Ehegatten auf
Zugewinnausgleich nur durch die Übertragung dieses Sachwerts
erfüllt werden kann. Ähnlich wie bei der Übertragung
eines Mietwohngrundstücks, über die wir in GStB 02, ...
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01.06.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bilanzierung
Der BFH hat mit Urteil vom 27.3.01 (BStBl II, 771)
entschieden, dass bei der Begründung einer Betriebsaufspaltung der
im bisherigen Unternehmen entstandene Geschäftswert auf die neu
gegründete Betriebs-GmbH übergehen kann. Sofern ein
Übergang des Geschäftswerts zu bejahen ist, hat dies
grundsätzlich die Aufdeckung und Versteuerung der stillen Reserven
im Geschäftswert zur Folge. Nachstehend werden die steuerlichen
Auswirkungen dieser BFH-Entscheidung im Einzelnen dargestellt.
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01.06.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Abzugsverfahren
Steuerpflichtige, die im Inland Bauleistungen i.S.
des § 48 EStG erbringen, können den Steuerabzug vermeiden,
indem sie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b Abs. 1 EStG
beim zuständigen FA beantragen und diese anschließend ihren
Auftraggebern vorlegen. Eine solche Freistellungsbescheinigung kann dem
leistenden Unternehmer aber versagt werden, wenn der Steueranspruch
gefährdet erscheint. Wird die Ausstellung einer
Freistellungsbescheinigung tatsächlich verweigert, stellt ...
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01.06.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Nach dem Wegfall des Anrechnungsverfahrens ist es
eigentlich sinnvoll, Gewinne möglichst nicht auszuschütten,
sondern diese vielmehr im Unternehmen dauerhaft zu thesaurieren. Nur so
kann der niedrige Körperschaftsteuersatz von 25 Prozent
tatsächlich genutzt werden. Allerdings ist es in kleinen und
mittelständischen GmbHs kaum möglich, Gewinne langfristig zu
thesaurieren, da der Gesellschafter-Geschäftsführer (GGf)
seinen Lebensunterhalt zumeist aus dem Gehalt und ...
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01.06.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Vermietung, Eigenheimzulage
Auswärts studierende Kinder verursachen
erfahrungsgemäß Kosten, die durch das Kindergeld bzw. den
Kinderfreibetrag und den Ausbildungsfreibetrag nur unzureichend
abgedeckt sind. Als mögliche, zu weiteren Vorteilen führende
Gestaltung bietet sich daher der Erwerb einer Eigentumswohnung am
Studienort des Kindes an. Die Wohnung wird dem Kind entgeltlich oder
unentgeltlich überlassen, sodass entweder negative Einkünfte
aus Vermietung und Verpachtung die Steuerlast der Eltern mindern ...
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01.06.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Die Vergabe von Krediten an kleine oder
mittelständische GmbHs erfolgt in der Regel nur gegen eine
selbstschuldnerische Bürgschaft des Gesellschafters. Wird er
später aus der Bürgschaft in Anspruch genommen, so
können die Aufwendungen regelmäßig als
nachträgliche Anschaffungskosten seiner Beteiligung i.S. von
§ 17 EStG berücksichtigt werden. Der BFH hatte nun
jüngst über einen Bürgschaftsfall zu entscheiden, bei
dem sich die GmbH-Anteile wegen vorliegender ...
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