01.04.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Sonderausgaben
Möglicherweise hat der eine oder andere
Berater gleich zu Beginn des Jahres eine Überraschung erlebt, wenn
er Steuerbescheide für 2001 hinsichtlich der Vorsorgeaufwendungen
überprüft hat. Denn durch eine Änderung der
Einkommensteuer-Richtlinien hat sich ab 2001 eine
steuerverschärfende Veranlagungspraxis zum Sonderausgabenabzug bei
Ehegatten ergeben. Ist beispielsweise ein Ehegatte als alleiniger
Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH ohne Ansprüche
auf Altersversorgung ...
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01.04.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Nach Bekanntwerden der Streichung des § 10
Abs. 1 Nr. 5 EStG a.F. durch das StEntlG 1999/2000/2002 haben viele
steuerliche Berater ihren Mandanten empfohlen, Nachzahlungszinsen i.S.
des § 233a AO, die dem Grunde nach „feststanden“ und
der Höhe nach einigermaßen beziffert werden konnten, noch
bis zum 31.12.98 vorauszuzahlen. Dadurch sollte der Sonderausgabenabzug
gesichert werden. Nachdem mehrere Finanzgerichte diese vorausgezahlten
Zinsen nicht als Sonderausgaben anerkannten, hat ...
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01.04.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Der Erwerb von Anteilen an einer
Wohnungsbaugenossenschaft ist - entgegen der Auffassung des BMF
- auch dann nach § 17 EigZulG förderungswürdig,
wenn die Beteiligung als reine Kapitalanlage gedacht und eine Nutzung
der genossenschaftlichen Wohnung zu eigenen Wohnzwecken nicht
beabsichtigt ist (BFH 15.1.02, IX R 55/00) (Abruf-Nr. 020178)
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01.04.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bilanzierung
Die Freistellung der Gewinne von
Kapitalgesellschaften aus Anteilsveräußerungen (§ 8b
Abs. 2 und Abs. 6 KStG) hat schon frühzeitig Kritiker auf den Plan
gerufen, die eine vergleichbare Begünstigung für
Einzelunternehmen und Personengesellschaften gefordert haben. Nun hat
der Gesetzgeber im UntStFG mit § 6b Abs. 10 EStG eine Norm
geschaffen, die auch für mittelständische Personenunternehmen
die Umstrukturierung des Beteiligungsbesitzes erleichtern soll. Danach
können Gewinne ...
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Rechtsform-Wahl
Nach der Unternehmenssteuerreform und ihrer
Fortentwicklung ist die GmbH für viele Unternehmen die ideale
Rechtsform. Die Praxis zeigt leider, dass die Umwandlung von
Einzelunternehmen in Kapitalgesellschaften nicht immer reibungslos
über die Bühne geht. Aus diesem Grund stellt der folgende
Musterfall dar, worauf bei der Umwandlung aus gesellschaftsrechtlicher
und aus steuerlicher Sicht zu achten ist.
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Erhält eine GmbH von ihrem Gesellschafter ein
zinsloses Darlehen und legt sie das empfangene Kapital zinsbringend an,
so ist der Zinsertrag der Gesellschaft zuzurechnen. Die Gestaltung ist
auch dann anzuerkennen, wenn die Verlagerung der Zinserträge auf
die Gesellschaft nur der Nutzung eines vom Verfall bedrohten
Verlustabzugs dient. Damit bestätigt der BFH seine Rechtsprechung
zu § 42 AO, wie sie schon in der Entscheidung zur
Zulässigkeit einer inkongruenten ...
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Rentenreform
Nachdem inzwischen die ersten zertifizierten
Altersvorsorgeangebote auf den Markt gekommen sind, werden nun viele
Bürger entsprechende Verträge abschließen und
hierfür die staatliche „Riester-Zulage“ beantragen.
Über zahlreiche Einzelheiten der Zulage haben wir bereits in
unserem Sonderdruck „Steuerliche Förderkonzepte und neue
Durchführungswege in der betrieblichen und privaten
Altersversorgung“ hingewiesen. In dem folgenden Beitrag geht es
nun darum, die Besonderheiten ...
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Steuerpflichtige können die Kinderzulage nach
§ 9 Abs. 5 S. 2 EigZulG auch für ein Kind beanspruchen, das
zwar zum Zeitpunkt der Anschaffung einer
„Studentenwohnung“, aber nicht mehr bei Bezug dieser
Wohnung zu ihrem Haushalt gehört. Auf eine dauerhafte
Haushaltszugehörigkeit kommt es nicht an. Das Urteil ist für
zahlreiche Eltern studierender Kinder von großem Interesse (BFH
13.9.01, IX R 15/99). (Abruf-Nr. 020055)
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Private Veräußerungsgeschäfte
Ein zum Ende des Jahres 2001 häufig gegebener
Gestaltungshinweis lautete: Wer bei seinen Aktien
Kursrückgänge hinnehmen musste, sollte seine Verluste noch in
2001 steuerwirksam realisieren. Gegebenenfalls sollte ein Verkauf an
den Ehepartner in Betracht gezogen werden (vgl. Capital Heft 25/2001,
S. 87). Auch in der steuerlichen Fachliteratur wurde die vorzeitige,
das heißt innerhalb der Jahresfrist des § 23 EStG
vorgenommene Verlustrealisierung im Jahr 2001 als Gestaltung ...
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Wer die Herstellungskosten einer selbstgenutzten
Wohnung trägt, der möchte üblicherweise auch die
Eigenheimzulage erhalten. Zum Problem wird dies, wenn sich der bebaute
Grund und Boden ganz oder teilweise in fremdem Eigentum, zum Beispiel
der Eltern, befindet. Der X. Senat des BFH hat sich nun in drei
Entscheidungen vom 17.8.01 mit diesem Problem beschäftigt. Konkret
geht es um die Frage, wann der Bauherr als wirtschaftlicher
Eigentümer des Gebäudes anzusehen ist und somit ...
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