01.10.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Abnutzbare Wirtschaftsgüter
Hatte ein Steuerpflichtiger ein Wirtschaftsgut im
Rahmen der Überschusseinkünfte genutzt und weitgehend
abgeschrieben, konnte er bis Ende 1998 nochmalige Abschreibungen in
Höhe der „stillen Reserven“ in Anspruch nehmen, indem
er dieses Wirtschaftsgut in ein Betriebsvermögen einlegte. Denn
die Abschreibungen im Betriebsvermögen berechneten sich
üblicherweise nach dem Teilwert des eingelegten Wirtschaftsguts.
Mit Wirkung ab 1999 hat der Gesetzgeber versucht, in ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Nach der Unternehmenssteuerreform sind
Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften gemäß
§ 8b Abs. 1 KStG steuerfrei oder unterliegen nach § 3 Nr. 40
EStG dem Halbeinkünfteverfahren. Trotz dieser Maßnahmen kann
die Aufdeckung von verdeckten Gewinnausschüttungen (vGA) zwischen
Schwestergesellschaften zu erheblichen Steuernachteilen führen.
Der folgende Beitrag zeigt diese Gefahren auf und stellt
Gestaltungsmöglichkeiten dar, die einkommenserhöhende Wirkung
von vGA zu ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Bei einer auf Dauer angelegten Vermietung ist
grundsätzlich - ohne weitere Prüfung - von einer
Einkünfteerzielungsabsicht auszugehen. Veräußert der
Steuerpflichtige ein bebautes Grundstück aber innerhalb von
fünf Jahren nach der Anschaffung oder Herstellung, so kann dies
gegen die Einkünfteerzielungsabsicht sprechen. Ebenso spricht es
gegen die Einkünfteerzielungsabsicht, wenn der Steuerpflichtige
einen befristeten Mietvertrag abschließt, um das Gebäude
anschließend selbst ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Ehegatten können die Eigenheimzulage
grundsätzlich für zwei Objekte in Anspruch nehmen. Eine
gleichzeitige Förderung beider Wohnungen ist allerdings dann
ausgeschlossen, wenn diese räumlich zusammenhängen und
für die Ehegatten die Voraussetzungen der Zusammenveranlagung
bereits im Zeitpunkt der Anschaffung/Fertigstellung der Objekte
vorlagen. Die genannte Einschränkung gilt jedoch dann nicht, wenn
die eine Wohnung von den Ehegatten selbst genutzt und die andere
unentgeltlich an ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus GStB · FG Düsseldorf
Der Bezug von Bonusaktien aus dem zweiten
Börsengang der Deutschen Telekom AG im Jahr 1999 ist kein
steuerpflichtiger Kapitalertrag. Der Wert der Bonusaktien ist auch
nicht als Einnahme aus sonstigen Leistungen (§ 22 Nr. 3 EStG)
steuerpflichtig. Die Bonusaktien mindern vielmehr die
Anschaffungskosten der aus der Kapitalerhöhung erworbenen Aktien
(FG Düsseldorf 17.7.02, 2 K 4068/01 E, n.rkr.) (Abruf-Nr. 020863)
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Seit der Neustrukturierung des
Familienleistungsausgleichs zum 1.1.96 sieht § 32 EStG vor, dass
Wehr- oder Ersatzdienstzeiten bei der Frage des
Kindergeldes/Kinderfreibetrages nicht mehr als Begünstigungs-,
sondern nur noch als Verlängerungszeiten berücksichtigt
werden können. Erst jüngst hatte der BFH diese Regelung auch
für verfassungsgemäß beurteilt (BFH 4.7.01, BFH/NV 01,
1493). Mit seiner aktuellen Entscheidung vom 15.5.02 ermöglicht
der VIII. Senat nun jedoch Ausnahmen ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat im vergangenen Jahr seine Sichtweise
zur Korrektur der nach §§ 14 Abs. 2 und 3 UStG geschuldeten
Umsatzsteuer an die jüngere EuGH-Rechtsprechung angeglichen. In
seinem jüngsten Beschluss vom 25.4.02 macht er nun deutlich, dass
selbst ein rechtskräftig verurteilter Steuerhinterzieher, der
Gefälligkeitsrechnungen ausgestellt hat, darauf pochen kann, dass
die gegen ihn gemäß § 14 Abs. 3 UStG festgesetzte
Steuer aus Billigkeitsgründen (§ 227 AO) erlassen wird,
soweit ...
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Die Höhe der
Geschäftsführergehälter führt in vielen
GmbH-Betriebsprüfungen zu Streit. Da wäre es natürlich
wünschenswert, wenn es bestimmte Regeln gäbe, an denen sich
Gesellschafter-Geschäftsführer (GGf) bei der Festlegung der
Gehälter - ohne allzu viel Aufwand - orientieren
könnten. Nachfolgend wird der Versuch unternommen, solche Regeln
herauszuarbeiten und anschließend im Rahmen einer Checkliste
zusammenzustellen. Dabei sei einschränkend gesagt, dass es sich
hierbei ...
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Personengesellschaften
In GStB 02, 254 wurde die Aufnahme eines neuen
Gesellschafters in eine Freiberufler-Sozietät dargestellt. Der
nachfolgende Musterfall befasst sich nun mit dem Eintritt eines
weiteren Gesellschafters in eine gewerbliche Personengesellschaft, hier
in Form einer GmbH & Co. KG. Es werden sowohl die steuerlichen wie
auch die gesellschaftsrechtlichen Aspekte behandelt.
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus GStB · Bilanzierung
Sowohl mit den 20-prozentigen Sonderabschreibungen
nach § 7g Abs. 1 EStG als auch mit der so genannten
Ansparabschreibung bzw. -rücklage nach § 7g Abs. 3 EStG
bietet das Gesetz dem Steuerpflichtigen die Vorteile einer
Steuerstundung. Hat der Unternehmer dadurch einen geringeren
Kreditbedarf, erwachsen ihm Zinsgewinne. Nach dem Willen des
Gesetzgebers sollen aber nur kleine und mittlere Betriebe in den Genuss
dieser Vergünstigungen kommen. Sowohl die Sonder- als auch ...
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