01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzministerium
Wer ein Gebäude herstellt und beabsichtigt,
dieses umsatzsteuerpflichtig zu vermieten, kann die Vorsteuer aus den
Eingangsleistungen in der Bauphase auch dann abziehen, wenn er das
Objekt später - ganz oder teilweise - umsatzsteuerfrei
vermietet. Maßgebend ist nämlich nicht die tatsächliche
Verwendung, sondern die Verwendungsabsicht. Eine Korrektur der
Vorsteuer erfolgt erst später über § 15a UStG. So
lässt sich ein Erlass vom 24.4.03 zusammenfassen, mit dem das BMF
nun auf die ...
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01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
In einem Aussetzungsverfahren hat der BFH
entschieden, dass ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit
eines Steuerbescheides für das Jahr 1997 bestehen, mit dem das FA
Einkommensteuer auf Spekulationsgewinne aus dem Verkauf von
Wertpapieren festgesetzt hat (BFH 11.6.03, IX B 16/03). (Abruf-Nr. 031491)
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01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Erwirbt ein Ehegatte eine Eigentumswohnung am
Beschäftigungsort des anderen Ehegatten und vermietet er ihm diese
Wohnung im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung zu
fremdüblichen Bedingungen, so liegt kein Gestaltungsmissbrauch
i.S. des § 42 AO vor (BFH 11.3.03, IX R 55/01). (Abruf-Nr. 031379)
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01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Personengesellschaften
* Herr Großbölting und Herr Dr.
Schnieder sind Partner der Kanzlei Mönig, Krollzig, Ries, Richter,
Schnieder, Goez in Münster und Berlin (www.grossboelting.de)
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01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Europäischer Gerichtshof
Nach bisheriger Ansicht stellt die Nutzung der
privaten Wohnung im ansonsten unternehmerisch eingesetzten Gebäude
einen steuerfreien und nicht optionsfähigen Umsatz dar, so dass
aus den Eingangsleistungen für die Privatwohnung kein
Vorsteuerabzug möglich war. Der BFH hatte jedoch Zweifel an diesem
Ergebnis und den EuGH da- her am 25.5.00 gefragt, ob die Steuerfreiheit
und der daraus resultierende partielle Vorsteuerausschluss mit dem
Gemeinschaftsrecht vereinbar sei (vgl. GStB 01, ...
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01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Organschaft
Mit dem Steuervergünstigungsabbaugesetz
(StVergAbG) ist die so genannte Mehrmütterorganschaft ab dem
Veranlagungszeitraum 2003 entfallen. Sofern die
Mehrmütterorganschaft insbesondere genutzt wurde, um Verluste
eines Tochterunternehmens an die Obergesellschaften zu transferieren,
muss nun nach Alternativgestaltungen gesucht werden. Der folgende
Musterfall gibt entsprechende Hinweise.
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01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Niedersächsisches Finanzgericht
Die Gewährung des Kinderfreibetrags bzw. der
Erhalt des Kindesgeldes für volljährige, in Ausbildung
befindliche Kinder hängt nach § 32 Abs. 4 S. 2 EStG davon ab,
ob das Kind eigene Einkünfte und Bezüge, die zur Bestreitung
des Unterhalts oder der Berufsausbildung geeignet und bestimmt sind,
von zurzeit nicht mehr als 7.188 EUR hat. Die Bestimmung des
Jahresgrenzbetrags, insbesondere die Auslegung des Begriffs der
Einkünfte, hat schon in der Vergangenheit immer wieder ...
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01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Leser- Service
Für unsere Leser haben wir gemeinsam mit den
GENIOS- Wirtschaftsdatenbanken einen neuen Service eingeführt: den
Recherche- Shop im Internet. Mit Hilfe des Recherche- Shops können
Sie in allen Beiträgen der „Gestaltenden
Steuerberatung“ von 2001 bis heute suchen. Der neue Recherche-
Shop geht auf eine Anregung unserer Leser zurück: Zwar erhalten
unsere Abonnenten jeweils im Frühjahr eines Jahres eine CD- ROM,
die alle Beiträge seit Ersterscheinen der Zeitschrift bis ...
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01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Personengesellschaften
Ein neuer GbR- Gesellschafter haftet
grundsätzlich auch für Verbindlichkeiten der Gesellschaft,
die bei seinem Eintritt bereits bestanden haben - und zwar
persönlich mit seinem Privatvermögen neben den bisherigen
Gesellschaftern (BGH 7.4.03, II ZR 56/02, Abruf-Nr. 030971).
Die Haftung für bestehende Verbindlichkeiten folgt aus der
Eigenart der GbR, die - anders als Kapitalgesellschaften -
über kein eigenes, ausschließlich zur Erfüllung ihrer
Schulden bestimmtes Vermögen ...
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01.08.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Ausbildung
Der BFH hatte mit Urteil vom 4.12.02 (BStBl II 03,
403) entschieden, dass Kosten einer Umschulung bei hinreichender
beruflicher Veranlassung als vorab entstandene Werbungskosten abziehbar
sind. Im Anschluss an diese Entscheidung hat er nun mit Urteil vom
27.5.03 (VI R 33/01, Abruf-Nr. 031489)
auch Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung als vorab
entstandene Werbungskosten anerkannt. Es ging um folgenden Sachverhalt:
Nachdem der Kläger ein Studium abgebrochen hatte, begann er ...
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