03.12.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Im Streitfall hatte eine Arbeitnehmerin ihre wöchentliche Arbeitszeit auf die Hälfte reduziert und dafür von ihrer Arbeitgeberin 17.000 EUR erhalten. Finanzamt und Finanzgericht (FG) hatten eine steuerbegünstigte Entschädigung vor allem deshalb abgelehnt, weil das Arbeitsverhältnis nicht beendet worden sei. Diese Argumentation ließ der BFH jedoch nicht gelten.
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03.12.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Einkommensteuerrecht
Bevor Arbeitnehmer-Ehegatten ihre Lohnsteuerkarten für 2010 beim Arbeitgeber einreichen, sollten Sie überlegen, ob eine andere Kombination der Steuerklassen als bisher vorteilhaft sein könnte. Infolge der Einführung des Faktorverfahrens ab dem VZ 2010 im Rahmen des JStG 2009 kann nämlich neben den Steuerklassen IV/IV bzw. III/V auch die Kombination IV/IV mit Faktor gewählt werden. Wann sich das rechnet, wird in diesem Beitrag dargestellt.
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03.12.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Gesetzgebung
Mit dem Entwurf des sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetzes vom 9.11.09 antwortet die neue Bundesregierung auf die Wirtschaftskrise. Die anvisierten Änderungen sollen bereits für 2010 gelten und bis Weihnachten in trockenen Tüchern sein.
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03.12.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat dem EuGH die Frage vorgelegt, ob die Hinzurechnung von Schuldzinsen zum Gewerbeertrag mit der Zins- und Lizenzrichtlinie der EU vereinbar ist (BFH 27.5.09, I R 30/08). Dieser Vorlagebeschluss hat für reichlich Wirbel gesorgt. Die EuGH-Entscheidung dürfte auch erhebliche Auswirkungen auf die ab VZ 2008 geltende verschärfte Fassung des § 8 Nr. 1a GewStG haben, wonach Schuldzinsen unabhängig von der Dauer des zugrundeliegenden Darlehensverhältnisses in voller Höhe hinzuzurechnen ...
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04.11.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Erbrecht
Die Erfahrung zeigt, dass es für einen Unternehmer von besonderer Bedeutung ist, im Rahmen von letztwilligen Verfügungen von der gesetzlichen Erbfolge abweichende Regelungen zu treffen. Denn als Unternehmer muss man nicht nur die Interessen von Erben und Vermächtnisnehmern im Blick haben, sondern typischerweise auch darauf achten, dass der Bestand des eigenen Unternehmens nicht gefährdet wird. Welche Fallstricke hier bestehen und wie man ein Unternehmertestament richtig gestaltet, lesen Sie ...
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04.11.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Internationale Kulturevents
Gerade in Zeiten leerer Kassen und wenig zahlungskräftiger Sponsoren sind für große Kulturereignisse geringere Verwaltungskosten und Steuerentlastungen ein Segen. Da ausländische Künstler regelmäßig klare Honorarvorstellung haben und sich bei Inlandsauftritten nicht um deutsche Steuern kümmern wollen, geht die Abzugsteuer nach § 50a EStG faktisch zu Lasten der Veranstalter. Doch in einzelnen Fällen kann bei Kulturereignissen ein Steuererlass erreicht werden. Hier können Sie als ...
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04.11.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Erneuerbare-Energien-Gesetz
Der Betrieb von Photovoltaikanlagen hat in Deutschland stark zugenommen. Durch die staatlich garantierten Vergütungen für Solarstrom und die stark zurückgegangenen Preise für solche Anlagen ist die Solarerzeugung auch für private Haushalte attraktiv. Außerdem haben sich durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab 2009 einige steuerliche Rechtsprobleme erledigt, die früher von Bedeutung waren. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der einkommensteuerlichen und umsatzsteuerlichen Seite ...
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04.11.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetz
Durch das rückwirkend zum 1.1.09 in Kraft getretene Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetz (7.3.09, BGBl I 09, 451) wurde die Förderung des betrieblichen Sparens von Arbeitnehmern aufgestockt und eine neue Fondsart eingeführt. In einem ersten Schritt verbessern sich die Bedingungen für vermögenswirksame Leistungen durch höhere Zulagen und Einkommensgrenzen. Im zweiten Schritt kann der Arbeitgeber jedem Arbeitnehmer im Jahr 360 EUR steuer- und sozialabgabenfrei zuwenden. Wie man diese ...
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04.11.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Europäischer Gerichtshof
Nach dem Fall „Seeling“ (EuGH 8.5.03, C-269/00) kann ein Unternehmer ein teils unternehmerisch teils außerunternehmerisch genutztes Wirtschaftsgut komplett seinem Unternehmensvermögen zuordnen und so vom vollen Vorsteuerabzug profitieren. Bislang ging die Praxis davon aus, dass das „Seeling-Modell“ auch Vereinen offenstünde, also z.B. einem Sportverein hinsichtlich einer nur teilweise unternehmerisch genutzten Sportstätte. Dies hat der EuGH aber nun in einer brisanten Entscheidung ...
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