02.12.2011 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Einen sich bei Rückgabe eines Leasingfahrzeugs nach Ablauf der Leasingdauer ergebenden Fahrzeugminderwert hat der Leasingnehmer (LN) dem Leasinggeber (LG) regelmäßig auszugleichen. Bislang war umstritten, ob dieser Minderwertausgleich Entgelt für eine erbrachte Leistung darstellt und daher der Umsatzsteuer unterliegt oder nicht. Der BGH hat nun geurteilt, der LG dürfe zivilrechtlich nur den „Netto-Minderwertausgleich“ fordern, da dieser als nicht steuerbarer Vorgang nicht der ...
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02.12.2011 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Die Aufwendungen einer GmbH für die Feier ihres Firmenjubiläums sind nicht als Betriebsausgaben abziehbar, wenn mit der Veranstaltung gleichzeitig ein runder Geburtstag des zu 50 % beteiligten GGf gefeiert werden soll (FG Berlin-Brandenburg 16.2.11, 12 K 12087/07, rkr.).
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02.12.2011 · Fachbeitrag aus GStB · Heilberufe
Sofern ein Patient die Kosten für eine physiotherapeutische Behandlung im Anschluss an eine ärztliche Diagnose selbst trägt, sollen die Leistungen nach Ansicht der Finanzverwaltung ab 2012 nicht mehr von der Umsatzsteuer befreit sein (FinMin NRW 4.7.11, S 7170 - 26 - V A 4; OFD Frankfurt 26.7.11, S 7170 A - 89 - St 112).
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28.11.2011 ·
Checklisten aus GStB · Downloads · Geschäftsführer
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25.10.2011 · Fachbeitrag aus GStB · Einkommensteuer
Bei einer zur Errichtung und zum Verkauf von Eigentumswohnungen gegründeten GbR, die drei Eigentumswohnungen fertiggestellt und weitere Einheiten mit unterschiedlichem Bauzustand leer stehen hat, können das Fehlen jeglicher Verkaufsbemühungen und die Vermietung der fertiggestellten Wohneinheiten allenfalls als Einstellung der werbenden Tätigkeit gewertet werden. Eine abgeschlossene Betriebsaufgabe eines gewerblichen Grundstückshandels könne hier noch nicht unterstellt werden (BFH 12.5.11, ...
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25.10.2011 · Fachbeitrag aus GStB · Fachliteratur
Ein Angestellter kann den Bezug diverser Fachzeitschriften als Arbeitsmittel geltend machen, wobei die Vielzahl der Titel eher für als gegen deren berufliche Nutzung spricht. Dies hat das FG München für einen Diplom-Ingenieur entschieden, der spezielle Börsenzeitschriften zur Vorbereitung von Entscheidungsgrundlagen für Firmeninvestitionen genutzt hatte, um seine Prognosen abzusichern und dadurch dem Arbeitgeber seine hohe Trefferquote zu belegen (FG München 3.3.11, 5 K 3379/08).
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24.10.2011 · Fachbeitrag aus GStB · Arbeitgeber
Es liegt kein überwiegend eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers vor, wenn er seinen Mitarbeitern durch den Abschluss eines Firmenfitnessvertrags die Möglichkeit bietet, zu einem vergünstigten Mitgliedsbeitrag die Einrichtungen eines bestimmten Fitnessstudios zu nutzen. Machen Arbeitnehmer von dieser Option Gebrauch, liegt ein monatlicher Sachbezug vor, wobei die Freigrenze von 44 EUR Anwendung findet (FG Bremen 23.3.11, 1 K 150/09 (6), rkr., Abruf-Nr. 112411 ).
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24.10.2011 · Fachbeitrag aus GStB · Unternehmer
Fährt ein Arbeitnehmer mit seinem Dienstwagen weniger als 180 Mal im Jahr von zu Hause zur Arbeit, muss der geldwerte Vorteil nicht nach der 0,03-%-Regelung ermittelt werden. In diesen Fällen ist eine (günstigere) Einzelbewertung der Fahrten mit 0,002 % des Listenpreises je Entfernungskilometer möglich. Nach einem Beschluss der Einkommensteuerreferatsleiter der obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder sind diese neuen Grundsätze jedoch nicht im Rahmen der Gewinnermittlung ...
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24.10.2011 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Eine Entgeltsminderung erfolgt grundsätzlich nur dann, wenn sich die Vergütung zwischen Leistendem und Leistungsempfänger reduziert. Laut BFH kann jedoch auch ein Verkaufsagent die Umsatzbesteuerung seiner Vermittlungsprovision mindern, wenn er zwar von seinem Auftraggeber die volle Provision erhält, diese aber teilweise an den vermittelten Kunden weiterreicht (BFH 12.1.06, V R 3/04). Das FG Düsseldorf räumt diese Möglichkeit – entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung – nun sogar ...
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17.10.2011 · Fachbeitrag aus GStB · Firmenwagen
Wer seinen Dienstwagen auch privat nutzen darf, muss diesen geldwerten Vorteil bekanntlich versteuern. Bei der Ein-Prozent-Regelung wird dabei bislang der Bruttoneuwagenlistenpreis des Fahrzeugs zugrunde gelegt. Die üblicherweise gewährten Rabatte von durchschnittlich 20 % fallen unter den Tisch. Diese für den Steuerpflichtigen nachteilige Praxis hat der Bund der Steuerzahler in einem Musterverfahren auf den Prüfstand gestellt. Das FG Niedersachsen (14.9.11, 9 K 394/10, Rev. BFH VI R 51/11, ...
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