27.05.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Darlehenszinsen
Gewährt ein Ehegatte dem anderen ein Darlehen für sein Einzelunternehmen, findet der Abgeltungsteuersatz auf die vereinnahmten Schuldzinsen keine Anwendung. Die Zinserträge unterliegen beim Darlehensgeber vielmehr der tariflichen Einkommensteuer (FG K öln 28.1.14, 12 K 3373/12).
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27.05.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Werbungskosten/außergewöhnliche Belastungen
Wird bei einem schwerbehinderten Menschen der Grad der Behinderung herabgesetzt, ist dies einkommensteuerrechtlich ab dem im Bescheid genannten Zeitpunkt zu berücksichtigen, so der BFH in einem aktuellen Beschluss (BFH 11.3.14, VI B 95/13).
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14.05.2014 · Nachricht aus GStB · Vermietung und Verpachtung
Mit Urteil vom 8. April 2014 (IX R 45/13) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass auf ein (umgeschuldetes) Anschaffungsdarlehen gezahlte nachträgliche Schuldzinsen auch im Fall einer nicht steuerbaren Veräußerung der vormals vermieteten Immobilie grundsätzlich als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden können.
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14.05.2014 · Nachricht aus GStB · Abgabenordnung
Mit rechtskräftigem Urteil vom 19. Februar 2014 (1 K 2423/11) hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden, dass ein Verein, dessen Vereinszweck das gemeinschaftliche Ausüben von (Turnier-)Paintball ist, nicht als gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung anzusehen und deshalb auch nicht von der Körperschaftsteuer befreit ist. Die für eine Gemeinnützigkeit sprechenden Aspekte würden durch den Aspekt der simulierten Tötung oder Verletzung von Menschen während des Spielsverlaufs ...
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07.05.2014 · Nachricht aus GStB · Gemeinnützigkeit
Eine kommunale GmbH, die den Rettungsdienst bei medizinischen Notfällen durchführt, kann laut BFH gemeinnützig und damit steuerbegünstigt sein kann (BFH 27.11.13, I R 17/12).
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07.05.2014 · Nachricht aus GStB · Kapitalgesellschaften
Der Bundesfinanzhof hat nun endgültig klargestellt, dass das Verbot, die Gewerbesteuerlast von der Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer abzuziehen, mit dem Grundgesetz vereinbar (BFH 16.1.14, I R 21/12).
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30.04.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Erweitertes Anwachsungsmodell
Es gibt unterschiedliche Motive, die die Gesellschafter einer GmbH & Co. KG zur Änderung ihrer Rechtsform bewegen können. Neben der erleichterten Erbfolge geht es häufig darum, den Fortbestand des Unternehmens besser zu gewährleisten, das Unternehmen kapitalmarktfähig zu machen oder eine Betriebsaufgabe zu vermeiden. Oft ist auch der Wunsch „Vater des Gedankens“, die laufende Besteuerung zu optimieren, indem z.B. eine GmbH als Thesaurierungsvehikel eingesetzt wird.
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30.04.2014 · Fachbeitrag aus GStB · BFH kompakt
Mit einem wahren Feuerwerk hat der BFH am 26.3.14 für einen historischen Tag auf dem Gebiet der Geschäftsführer-Versorgung gesorgt: In sechs richtungsweisenden Entscheidungen hat der 1. Senat Fragen zur Abfindung, Bewertung, Erdienbarkeit und zum gleichzeitigen Bezug von Versorgungsleistung und Rente beantwortet. Wer die Tätigkeit des BFH mit Skepsis verfolgt, wird nicht überrascht sein: Fünf der sechs Streitfälle sind zuungunsten der GmbHs entschieden worden. Nur bei der Bewertung von ...
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30.04.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Die verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) bleibt sicher eines der beliebtesten Prüffelder der Finanzverwaltung, auch wenn die steuerlichen Auswirkungen nicht mehr so drastisch sind, wie zu Zeiten des Anrechnungsverfahrens oder als weder die formelle noch materielle Korrespondenz sichergestellt war. Die folgende „Checkliste“ zeigt daher auf, welche Punkte von einem Prüfer in diesem Bereich in der Regel aufgegriffen werden und nach welchen Kriterien er das Vorliegen einer vGA überprüft.
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30.04.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Vermietung und Verpachtung
Wer eine Immobilie, eine Wohnung oder gar nicht abgeschlossene Räume an nahe Angehörige vermietet, muss nicht nur die Hürde des „Fremdvergleichs“ nehmen (vgl. im Einzelnen GStB 12, 301), er sieht sich ggf. auch der Prüfung der Einkünfteerzielungsabsicht ausgesetzt. Letztere ist nur dann gegeben, wenn sich aus einer anzustellenden Überschussprognose ein Totalüberschuss ergibt. Dies gilt allerdings nur unter bestimmten, nachfolgend im Einzelnen erläuterten Voraussetzungen.
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