29.10.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Poolvereinbarungen sind als Instrumente zur Interessenbündelung im Aktienrecht und im Insolvenzrecht etabliert. Sie bergen aber auch unter steuerlichen Gesichtspunkten enormes Gestaltungspotenzial und werden sogar im Erbschaftsteuergesetz als Instrumente explizit vorgeschlagen. Zusätzliches Potenzial eröffnet die Kombination mit disquotalen Gewinnverteilungen. Die Finanzverwaltung hat Ende 2013 ihren Widerstand gegen disquotale Gewinnverteilungen im Wesentlich aufgegeben, sodass man dieses ...
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29.10.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Das „Kroatiengesetz“ hat ganz versteckt zu erheblichen Änderungen im Umsatzsteuerrecht geführt. Über die Neuerungen zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers haben wir bereits ausführlich berichtet (GStB 14, 363 ff.). Auch die weiteren Änderungen haben es aus Beratersicht „in sich“, sind aber zum Teil sehr speziell. Besonders relevant sein dürften die Änderungen bei „E-Leistungen“, bei Leistungen über öffentliche Netze und bei der Mindestbemessungsgrundlage. Hierzu ...
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29.10.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Steuerticker
In unserem „Steuerticker“ weisen wir Sie auf brandaktuelle Neuerungen hin, die Sie in Ihrem Berufsalltag kurzfristig umsetzen müssen.
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29.10.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Absetzung für Abnutzung
Erwirbt der Steuerpflichtige eine Eigentumswohnung zum Zwecke der Vermietung, bemisst sich die Höhe der AfA nach dem auf die Wohnung entfallenden Anteil am Gesamtkaufpreis. Der Anteil am Grund und Boden ist somit herauszurechnen. Das BMF hat dazu vor kurzem eine Excel-Tabelle als Arbeitshilfe veröffentlicht. Damit können Sie in einem typisierten Verfahren die Aufteilung des Gesamtkaufpreises ermitteln oder die Plausibilität einer vorliegenden Kaufpreisaufteilung überprüfen (Abruf-Nr.
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29.10.2014 · Fachbeitrag aus GStB · GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer
Scheidet der beherrschende GGf einer GmbH, dem die Gesellschaft im Alter von 58 Jahren auf das vollendete 68. Lebensjahr eine monatliche Altersrente zugesagt hat, bereits mit 63 Jahren aus dem Unternehmen aus, wird der Versorgungsvertrag tatsächlich nicht durchgeführt. Die jährlichen Zuführungen zu der Pensionsrückstellung stellen dann laut BFH regelmäßig verdeckte Gewinnausschüttungen dar (BFH 25.6.14, I R 76/13, Abruf-Nr. 142627 ).
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24.10.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Unterhaltsaufwendungen
Der Investitionsabzugsbetrag ermöglicht die Verlagerung von Abschreibungspotenzial in Wirtschaftsjahre vor der Anschaffung bzw. Herstellung der begünstigten Wirtschaftsgüter und bewirkt damit quasi eine zinslose Steuerstundung. Die Leistungsfähigkeit wird dadurch aber nicht berührt. Unterhaltsrechtlich ist der steuermindernde Abzugsbetrag demzufolge dem Gewinn hinzuzurechnen, so der (BFH 6.2.14, VI R 34/12, Abruf-Nr. 142064 ).
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24.10.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Vorsteuerabzug
Der Vorsteuerabzug steht nach § 15 UStG regelmäßig dem Empfänger der bezogenen Leistung zu. Bei verbundenen Unternehmen mit unterschiedlichen Vorsteuerabzugsgegebenheiten liegt es daher nahe, die Leistung vom Unternehmen mit den bestmöglichen Abzugsbedingungen „einkaufen“ zu lassen. Dieser Gestaltung hat der BFH nun aber einen Riegel vorgeschoben. Beim Verkauf von Gesellschaftsanteilen könne der Gesellschaft selbst kein Vorsteuerabzug aus veräußerungsbegleitenden Notar- und ...
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20.10.2014 · Nachricht aus GStB · Umsatzsteuer
Der BFH hat jüngst entschieden, dass die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte nicht für Zwecke erfolgt, die außerhalb des Unternehmens liegen, und mithin nicht als unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzbesteuerung zu unterwerfen ist (BFH 5.6.14, XI R 36/12).
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01.10.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Personengesellschaften
Der Transfer von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens in das betriebliche Gesamthandsvermögen einer Personengesellschaft kann aus den unterschiedlichsten Motiven erfolgen. Neben der Erschließung von Abschreibungspotenzial soll häufig auch nur die Eigenkapitalbasis des Unternehmens gestärkt werden. Je nachdem, ob das Wirtschaftsgut steuerverstrickt ist (z.B. nach §§ 17, 23 EStG) oder nicht, kann entweder eine Einbringung oder eine Einlage notwendig sein, um die gewünschte Gestaltung zu ...
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01.10.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Das Institut der inkongruenten Gewinnausschüttung und seine steuerliche Anerkennung ist in den vergangenen Jahren immer wieder heiß zwischen Verwaltung und Rechtsprechung diskutiert worden. Nun hat die Finanzverwaltung mit einem neuen Erlass für Klarheit gesorgt. Als Fazit kann man festhalten: Die inkongruente Gewinnausschüttung ist und bleibt ein attraktives Gestaltungsmodell in der Praxis; allerdings nur für die GmbH, nicht für Aktiengesellschaften (BMF 17.12.13, IV C 2 - S ...
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