28.08.2015 · Nachricht aus GStB · Auskunftspflicht Dritter
Der 9. Senat des Niedersächsischen Finanzgerichts hat im zweiten Rechtsgang – soweit ersichtlich als erstes Finanzgericht – ein an einen inländischen Servicedienstleister gerichtetes Sammelauskunftsersuchen bezüglich der Daten der Nutzer einer Internethandelsplattform für rechtmäßig erachtet (FG Niedersachsen 30.6.15, 9 K 343/14).
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26.08.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Haushaltszugehörigkeit
Der BFH hat zugunsten der Steuerbürger entschieden, dass die Meldung eines Kindes in der Wohnung eines Alleinerziehenden eine unwiderlegbare Vermutung für die Haushaltszugehörigkeit begründet. Damit kann – unter den weiteren Voraussetzungen – ein Entlastungsbetrag für Alleinerziehende in Anspruch genommen werden. Die unwiderlegbare Vermutung gilt selbst dann, wenn ein Verstoß gegen das Meldegesetz vorliegt (BFH 5.2.15, III R 9/13, Abruf-Nr. 177863 ).
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26.08.2015 · Nachricht aus GStB · Mobile Nutzung
Die neue myIWW-App 2.0 bietet Ihnen ein besseres Bedienkonzept und noch flexiblere Nutzungsmöglichkeiten. Zum Beispiel können Sie sich auf der Startseite Ihre Favoriten für den schnellen Zugriff zusammenstellen und gezielt älterere Ausgabe herunterladen, um sie offline zu lesen.
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21.08.2015 · Nachricht aus GStB · Besteuerungsverfahren
§ 147 Abs. 6 Satz 2 der Abgabenordnung gibt der Finanzverwaltung nicht das Recht, die ihr im Rahmen einer Außenprüfung in digitaler Form überlassenen Daten über den Zeitraum der Prüfung hinaus auf Rechnern außerhalb der behördlichen Diensträume zu speichern (BFH 16.12.14, VIII R 52/12).
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20.08.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuerzahler
Der BFH hat vor rund zwei Jahren entschieden, dass Unternehmer Umsatzsteuer für Sicherungseinbehalte unter gewissen Voraussetzungen nicht an das Finanzamt abführen müssen. Das BMF wendet diese Rechtsprechung nun an. Unternehmer können somit bereits f ür den Voranmeldungszeitraum der Leistungserbringung eine Steuerberichtigung wegen Uneinbringlichkeit vornehmen (BMF 3.8.15, III C 2 - S 7333/08/10001 :004, Abruf-Nr. 145098 ).
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20.08.2015 · Nachricht aus GStB · Kapitalanleger
Das Bundeszentralamt für Steuern hat mit Mitteilung vom 27.7.15 darauf hingewiesen, dass Freistellungsaufträge, die für einen unbefristeten Zeitraum erteilt wurden, zum 1.1.16 ungültig werden, wenn diesen keine Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-IdNr.) zugeordnet wird. Es genügt, wenn dem Kreditinstitut die Steuer-IdNr. mitgeteilt wird. Ein neuer Freistellungsauftrag muss also nicht erteilt werden.
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12.08.2015 · Nachricht aus GStB · Haushaltsnahe Dienstleistungen
Das Finanzgericht Düsseldorf hat jüngst Tierbetreuungskosten als Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen anerkannt und damit der Auffassung der Finanzverwaltung widersprochen (FG Düsseldorf 4.2.15, 15 K 1779/14 E). Die Revision wurde wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen.
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29.07.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Abgeltungsteuer
Der BFH hatte jüngst zu klären, ob Zinseinnahmen für Darlehen zwischen Ehegatten mit der Abgeltungsteuer oder mit dem (höheren) individuellen Steuersatz zu versteuern sind. Sofern der das Darlehen gewährende Ehegatte auf seinen Ehepartner beherrschenden Einfluss hat, sei die Abgeltungsteuer ausgeschlossen. Offengelassen hat der BFH allerdings was gilt, wenn auch ein fremder Dritter ein solches Darlehen gewährt hätte. M.E. spricht dann vieles für die Anwendung des Abgeltungsteuersatzes ...
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29.07.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Der praktische Fall
In unserem praktischen Fall geht es dieses Mal um einen Organträger, der für seine Organgesellschaft eine Vorsteuerrückforderung des Finanzamts beglichen hat, weil die Organgesellschaft nicht zahlungsfähig war. Die spannende Frage im Streit mit dem Finanzamt war nun, ob der Organträger seinen Ausgleichsanspruch zwingend zu aktivieren hat oder nicht. Des Weiteren war strittig, wie der spätere Forderungsausfall steuerlich zu behandeln ist.
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29.07.2015 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
In mehrstufigen Lieferketten führen nach der EuGH-Rechtsprechung auch „lieferstufenübergreifende“ Preiszuschüsse zur Entgeltkorrektur nach § 17 UStG. Während der BFH dies langjährig auch auf „Preiszuschüsse“ der Vermittler übertrug, hat der EuGH dies jüngst abgelehnt (EuGH 16.1.14, C-300/12). Die Finanzverwaltung ist der neuen Sichtweise des EuGH nun gefolgt (BMF 27.2.15, IV D 2 - S 7200/07/10003, Abruf-Nr. 143954 143954 ). Die besondere Brisanz: Vielen Unternehmen winken nun ...
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