29.08.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Hotelübernachtung
Bei Übernachtungen in einem Hotel unterliegen nur die unmittelbar der Beherbergung dienenden Leistungen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz. Die Einräumung von Parkmöglichkeiten an Hotelgäste gehört nicht dazu. Sie ist mit dem Regelsteuersatz von 19 % zu versteuern. Das gilt auch dann, wenn hierfür kein gesondertes Entgelt berechnet wird und das Hotel nicht prüft, welche Gäste die Parkmöglichkeit nutzen (BFH 1.3.16, XI R 11/14, Abruf-Nr. 186908 ).
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23.08.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Erbfall
Mit dem Tod des Erblassers geht der gesamte Nachlass – wenn mehrere Erben vorhanden sind – unentgeltlich im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Erbengemeinschaft über. Die Erbengemeinschaft wird bis zu ihrer Auseinandersetzung bei den Überschusseinkünften wie eine Bruchteilsgemeinschaft und bei den Gewinneinkünften als Mitunternehmerschaft behandelt. Besteht der Nachlass in einem Mitunternehmeranteil, sind bestimmte Besonderheiten zu beachten. Insbesondere können sich aus der ...
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23.08.2016 · Nachricht aus GStB · Umsatzsteuer
Der BFH ersucht den Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) um Klärung, welche Bedeutung dem Gleichhandlungsgrundsatz bei der Lieferung von Arzneimitteln im Umsatzsteuerrecht zukommt. Entscheidungserheblich sei dabei die EU-Grundrechtecharta (BFH 22.6.16, V R 42/15).
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23.08.2016 · Nachricht aus GStB · Unternehmensführung
Das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg warnt vor einer Betrugsmasche aus dem asiatischen Raum, die sich zunehmend in Deutschland verbreitet: Betrug bei Rechnungsstellung per E-Mail. Kriminelle nutzen dies, indem sie sich in den Nachrichtenaustausch zwischen Verkäufer/Dienstleister und Kunde einschalten.
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29.07.2016 · Nachricht aus GStB · Außergewöhnliche Belastungen
Unterhaltsleistungen sind auch bei einer Steuernachzahlung für einen mehrjährigen Zeitraum als außergewöhnliche Belastung abziehbar, wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 28. April 2016 VI R 21/15 entschieden hat.
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28.07.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Verlustverrechnung
Soll ein Kommanditist aus der Gesellschaft ausscheiden, so kann er seinen Gesellschaftsanteil mit Zustimmung der Mitgesellschafter auf einen oder mehrere Mitgesellschafter oder einen Dritten übertragen. Lässt der Gesellschaftsvertrag dies zu, bedarf es keiner ausdrücklichen Zustimmung der Mitgesellschafter mehr. Der Gesellschaftsanteil als solcher geht auf den Rechtsnachfolger über (Fußstapfengedanke). Nur wenn der Kommanditanteil auf den Komplementär übertragen wird, geht der Anteil mit ...
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28.07.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Betriebsprüfung
Im Rahmen von Bankenprüfungen lässt sich häufig feststellen, dass Banken bei der Fahrzeugüberlassung an Arbeitnehmer ein „Steuersparmodell“ anwenden, das aus Sicht der Betriebsprüfung zu systemwidrigen Vorsteuerüberhängen führt. Anhand eines Praxisfalls wird nachfolgend untersucht, wie es steuerlich zu würdigen ist, wenn Kreditinstitute ihren Arbeitnehmern bankeigene Pkw nahezu ausschließlich für Privatfahrten – inklusive Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte – zur ...
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28.07.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Wichtige Steueränderung zum Jahreswechsel
Mit dem StÄndG 2015 (BGBl I 15, 1834) wurde die Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand aufgrund europarechtlicher Vorgaben völlig neu geregelt. So wurde z. B. ein neuer § 2b UStG eingefügt, der dazu führen dürfte, dass viele Körperschaften des öffentlichen Rechts erstmals in die Steuerpflicht „abrutschen“. Die Neuregelung wurde zwar mit einer großzügigen Übergangsregelung garniert. Doch will man weiterhin von der Altregelung profitieren, muss die betroffene Kommune, ...
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26.07.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Buchwertprivileg
Der BFH hat nochmals klargestellt, dass bei einer gleitenden Generationennachfolge die teilweise Übertragung von Mitunternehmeranteilen steuerneutral möglich ist und damit keine stillen Reserven aufgedeckt werden müssen (BFH 12.5.16, IV R 12/15, Abruf-Nr. 187043 ).
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26.07.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Werbungskosten
Ein Umzug kann auch dann ausnahmsweise beruflich veranlasst sein, wenn die Zeitersparnis weniger als eine Stunde beträgt. Es genügt, wenn die Tätigkeitsstätte durch den Umzug zu Fuß erreicht werden kann (FG Köln 24.2.16, 3 K 3502/13, Abruf-Nr. 186286 ).
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