07.02.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Verlustnutzung
Das FG Köln hat kürzlich entschieden, dass stille Reserven i. S. d. § 8c Abs. 1 S. 6 KStG vorrangig unter Berücksichtigung des Kaufpreises zu ermitteln sind. Nur, wenn sich der gemeine Wert nicht aus einem Entgelt herleiten lässt, soll eine Unternehmensbewertung möglich sein. Ein Wahlrecht des Steuerpflichtigen bestehe insoweit nicht (FG Köln 31.8.16, 10 K 85/15, Rev. BFH: I R 76/16). Im Hinblick auf abweichende Literaturmeinungen und wegen der mit einem Wertgutachten regelmäßig ...
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07.02.2017 · Nachricht aus GStB · Erbschaftsteuer
Ein inländisches Kreditinstitut ist verpflichtet, in die Anzeigen nach § 33 Abs. 1 ErbStG auch Vermögensgegenstände einzubeziehen, die von einer unselbstständigen Zweigniederlassung im Ausland verwahrt oder verwaltet werden, selbst wenn dort ein strafbewehrtes Bankgeheimnis zu beachten ist. Die Anzeigepflicht ist, soweit sie sich auf Vermögensgegenstände bei einer unselbstständigen Zweigniederlassung in einem EU-Mitgliedstaat erstreckt, mit Unionsrecht vereinbar (BFH 16.11.16, II R ...
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30.01.2017 · Nachricht aus PFB · Steuern in Bildern
Noch ein Blog zum Thema Steuern? Aber sicher! Steuerberater Steve hat jetzt seinen eigenen Blog mit interessanten Fakten aus der Branche – visuell aufbereitet in leicht verständlichen Infografiken.
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26.01.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Personengesellschaften
Ziel fast jeder Betriebsaufspaltung ist es, die Vorteile von Personen- und Kapitalgesellschaften zu kombinieren. Da die Betriebs- und die Besitzgesellschaft unterschiedliche Rechtsformen haben können, kommt der Mischform der GmbH & Co. KG in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. Doch was ist mit einer mitunternehmerischen Betriebsaufspaltung, bei der sowohl das Besitz- als auch das Betriebsunternehmen in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG betrieben werden? Bietet dieses eher selten ...
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26.01.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Bei gemischt genutzten Gebäuden ist die in den Baukosten enthaltene Vorsteuer nur anteilig abziehbar. Während früher zunächst eine Zuordnung zu den unterschiedlichen Nutzflächen erfolgte, hatte der V. Senat zwischenzeitlich eine Gesamtaufteilung aller Vorsteuerbeträge nach einem einheitlichen Schlüssel „erzwungen“. Der BFH hat aktuell zwar am Zuordnungsverbot und am Flächenschlüssel festgehalten. Zugleich hat er aber neu justiert, wann zum Umsatzschlüssel gewechselt werden darf ...
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26.01.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Personengesellschaft
Wird ein Teil-Mitunternehmeranteil veräußert, sind die Posten einer Ergänzungsbilanz anteilig aufzulösen. Der Gewinn daraus ist gewerbesteuerpflichtig (FG Münster 9.6.16, 6 K 1314/15, Rev. BFH: IV R 46/16).
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24.01.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Mitunternehmerschaft
In diesem Beitrag werden zunächst die Grundzüge des gewerbesteuerlichen Verlustvortrags bei Mitunternehmerschaften und bei doppelstöckigen Personengesellschaften dargestellt. Im Anschluss werden Fälle des Formwechsels des Gesellschafters der Personengesellschaft erörtert und untersucht, ob die für den Verlustabzug erforderliche Unternehmeridentität erhalten bleibt.
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23.01.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Viertes Quartal 2016
Auch für das letzte Quartal 2016 haben wir für Sie wieder die Rechtsprechung der Finanzgerichte analysiert und die für die Gestaltungspraxis wichtigsten Entscheidungen auf den Punkt gebracht.
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23.01.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Außerordentliche Einkünfte
Mit einer streng am Wortlaut und am Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung orientierten Auslegung hat der BFH die Gewährung der Tarifbegünstigung des § 34 EStG verweigert, wenn die außerordentlichen über einen längeren Zeitraum angesammelten Einnahmen in zwei in etwa gleich großen Raten in unterschiedlichen Veranlagungsjahren zufließen (BFH 2.8.16, VIII R 37/14, DStR 16, 2016, Abruf-Nr. 190261 ).
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23.01.2017 · Nachricht aus GStB · Gesetzgebung
Das Finanzministerium Baden-Württemberg bringt eine Initiative zur Besteuerung zeitlich befristeter Nebentätigkeiten ins Rollen. Danach sollen Aushilfskräfte z. B. bei Wein- oder Volksfesten nicht erst im Nachhinein einen fairen Nettolohn bekommen, sondern sofort von einem geringeren Lohnsteuereinbehalt bei zeitlich befristetem überdurchschnittlichen Einkommen profitieren. Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann hat den Gesetzesantrag kürzlich im Kabinett vorgestellt, noch im ...
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