28.03.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Vorsteuerabzug
Ein auf den ersten Blick exotisches Urteil des EuGH in der Rechtssache „Kreissparkasse Wiedenbrück“ betraf die Frage, in welchen Fällen der Unternehmer einen Anspruch auf Aufrundung des Vorsteuerschlüssels bei „gemischten“ Umsätzen hat (EuGH 16.6.16, C-186/15). Das Urteil ist zwar zu einem „Bankenfall“ ergangen. Es kann aber auch für andere Unternehmen, die Eingangsleistungen sowohl für steuerpflichtige als auch für steuerfreie Umsätze verwenden, erhebliche Auswirkungen ...
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28.03.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Mit einem Paukenschlag hat der BFH seine Rechtsprechung zur Zuwendung geldwerter Vorteile durch den ArbG an bei ihm beschäftigte ArbN ausgeweitet. Er hat klargestellt, dass ein solcher lohnsteuerpflichtiger Vorteil auch von einem Dritten kommen kann. Voraussetzung ist lediglich, dass ein Veranlassungszusammenhang zwischen dem Arbeitsverhältnis und der Zuwendung besteht (BFH 1.9.16, VI R 67/14, Abruf-Nr. 189761 ). Mit der Entscheidung dürfte der BFH vor allem bei leitenden Angestellten, ...
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23.03.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Ehe und Familie
Eheleute können trotz langjähriger räumlicher Trennung ihre Lebensgemeinschaft in Form der persönlichen und geistigen Gemeinschaft aufrechterhalten und damit die Voraussetzungen für die Zusammenveranlagung erfüllen (FG Münster 22.2.17, 7 K 2441/15).
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21.03.2017 · Nachricht aus GStB · Erbschaftsteuer
Der BFH hat aktuell klargestellt, dass eine nichtrechtsfähige Stiftung nicht der Ersatzerbschaftsteuer unterliegt (BFH 25.1.17, II R 26/16). Der BFH erteilt dabei der wirtschaftlichen Betrachtungsweise eine klare Absage und stellt allein auf die fehlende Rechtspersönlichkeit einer solchen Stiftung ab. Solche Konstrukte werden somit nicht alle 30 Jahre „zur Kasse gebeten“.
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21.03.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Abgabenordnung
Mit einem Paukenschlag hat der Große Senat des BFH kürzlich den Sanierungserlass gekippt. Danach ist es der Finanzverwaltung zukünftig verwehrt, derartige Gewinne in Rahmen einer generellen Erlassregelung aus Billigkeitsgründen von der Besteuerung auszunehmen (BFH 28.11.16, GrS 1/15, DStR 17, 305; BMF 27.3.03, IV A 6-S 2140-8/03, BStBl I 03, 240). Die Auswirkungen für sanierungsfähige Unternehmen sind gravierend.
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21.03.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Für vermögende Unternehmer und Privatpersonen, die mehrere Anteile an Kapital- oder Personengesellschaften halten, kann es sich anbieten, diese Beteiligungen in einer Holding zu bündeln. Ziel einer solchen Struktur ist meist, durch Thesaurierung der Erträge langfristig Steuern zu sparen. Nachfolgend wird daher auf die unterschiedliche steuerliche Belastung bei Thesaurierung der Erträge eingegangen und aufgezeigt, in welchen Fällen sich die Gründung einer solchen Holding steuerlich ...
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21.03.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Firmenwagenbesteuerung
Der BFH hat kürzlich in zwei Fällen entschieden, dass Nutzungsentgelte und andere Zuzahlungen des Arbeitnehmers für die außerdienstliche Nutzung eines betrieblichen Kfz den geldwerten Vorteil aus der Nutzungsüberlassung mindern. Danach sind auch einzelne (individuelle) Kosten des Arbeitnehmers – entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung – bei Anwendung der Ein-Prozent-Regelung zu berücksichtigen (BFH 30.11.16, VI R 2/15; VI R 49/14).
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21.03.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Abgabenordnung
Der Betrieb einer Fotovoltaikanlage durch eine Ehegatten-GbR auf dem gemeinsam genutzten Wohnhaus der Gesellschafter (zusammenveranlagte Ehegatten) stellt einen Fall von geringer Bedeutung i. S. d. § 180 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 AO dar. Eine gesonderte und einheitliche Feststellung der Einkünfte ist daher nicht erforderlich. Dies gilt auch dann, wenn die GbR zum Zweck des Vorsteuerabzugs aus den Anschaffungskosten der Fotovoltaikanlage zur Umsatzsteuerpflicht optiert hat (FG Niedersachsen 22.2.17, 9 ...
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14.03.2017 · Fachbeitrag aus GStB · Investitionsabzugsbetrag
Die „starre“ Gewinngrenze von 100.000 EUR für die Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags bei Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn gem. § 4 Abs. 3 EStG ermitteln, ist verfassungsrechtlich unbedenklich (FG Schleswig-Holstein 14.12.16, 4 K 37/16).
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14.03.2017 · Nachricht aus GStB · Veranstaltungshinweis
Gerade erst hat man als Steuerberater die umfangreichen Gesetzesänderungen zum Jahreswechsel verdaut, schon steht die nächste heiße Phase an und der Jahresabschluss 2016 rückt in den Fokus. Hier muss man als Berater das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz im Blick haben: Denn für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2015 beginnen, ist das BilRUG nun in Gänze verpflichtend anzuwenden. Einen Schwerpunkt dieser Veranstaltung werden daher spannende Bilanzierungsfragen zum Jahresabschluss 2016 ...
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