15.03.2019 · Nachricht aus GStB · Kapitalvermögen
Hat ein Steuerpflichtiger in Knock-Out-Zertifikate investiert, die durch Erreichen der Knock-Out-Schwelle verfallen, kann er den daraus resultierenden Verlust nach der seit 1.1.09 unverändert geltenden Rechtslage im Rahmen seiner Einkünfte aus Kapitalvermögen abziehen. Damit wendet sich der BFH ausdrücklich gegen die Auffassung der Finanzverwaltung (BFH 20.11.18, VIII R 37/15).
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08.03.2019 · Nachricht aus GStB · Abgeltungsteuer
Die Besteuerung von Einnahmen aus einer 20%igen stillen Beteiligung an einer GmbH, an der der Stille der Sohn des alleinigen GGf der GmbH ist und zugleich leitender Angestellter, erfolgt mit dem Abgeltungsteuersatz von 25 %. Trotz des „Vater-Sohn-Verh ältnisses“ mangelt es danach an einem schädlichen Näheverhältnis i. S. v. § 32d Abs. 2 S. 1 Nr. 1 Buchst. b EStG, solange nicht einer der in der Gesetzesbegründung formulierten besonderen Umstände vorliegt, insbesondere eine ...
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08.03.2019 · Nachricht aus GStB · Betriebsausgaben
Aufwendungen für die Ausrichtung von „Herrenabenden“ einer Kanzlei können bei privater Mitveranlassung nur hälftig als Betriebsausgaben abgezogen werden (FG Düsseldorf 31.7.18, 10 K 3355/16 F, U, NZB. BFH VIII B 129/18).
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04.03.2019 · Nachricht aus GStB · Verbilligte Vermietung
Die ortsübliche Vergleichsmiete zur Feststellung einer nur verbilligten Vermietung darf nicht durch ein Sachverständigengutachten auf der Grundlage statistischer Annahmen nach der sog. EOP-Methode bestimmt werden. Das FG muss im Streitfall nun die orts übliche Marktpacht nochmals feststellen. Dafür genügt laut BFH eine Schätzung unter Mitwirkung eines ortskundigen, erfahrenen Sachverständigen oder Maklers (BFH 10.10.18, IX R 30/17).
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28.02.2019 · Nachricht aus GStB · Umsatzsteuer
Räumt ein Händler, der Waren zum Regelsteuersatz und zum ermäßigten Steuersatz verkauft, seinen Kunden gegen eine Monatspauschale einen Anspruch auf verbilligten Bezug der Waren mit einer allein zeitlichen, nicht aber betragsmäßigen Begrenzung ein, so sind die Monatspauschalen im Ganzen dem Regelsteuersatz zu unterwerfen (FG Berlin-Brandenburg 13.6.18, 7 K 7226/15, EFG 18, 1491; Rev. BFH: XI R 21/18).
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28.02.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Steuererklärungen
Die Erstellung von Steuererklärungen ist zwar Alltagsgeschäft. Allerdings machen die ständigen Rechtsänderungen es immer schwieriger, alle Gestaltungsspielräume im Blick zu haben. Damit Sie diese Aufgabe dennoch meistern, haben wir Ihnen die wichtigsten Neuerungen für die betrieblichen Steuererklärungen 2018 kompakt zusammengestellt. Ein Leitfaden für die „Privaten Steuererklärungen 2018“ folgt in der kommenden Ausgabe.
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28.02.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Viertes Quartal 2018
Wie gewohnt haben wir auch aus den im vierten Quartal 2018 veröffentlichten FG-Urteilen wieder die besonders praxisrelevanten Entscheidungen auf den Punkt gebracht und mit Hinweisen für die Gestaltungsberatung ergänzt.
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28.02.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Der BFH hatte kürzlich dargelegt, dass der Ausfall eines Gesellschafterdarlehens nach Wegfall des Eigenkapitalersatzrechts durch das MoMiG nicht mehr zu nachträglichen Anschaffungskosten führen kann (BFH 11.7.17, IX R 36/15, DStR 17, 2098). Nun stellte sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen Geld, das der Gesellschafter seiner GmbH zur Verfügung stellt und das die GmbH nicht mehr zurückzahlen kann, im Rahmen des § 17 EStG steuerlich als Aufwand anerkannt werden kann. In einer ...
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28.02.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Rechtsformwahl
Bei der Gründung oder der Umstrukturierung von Unternehmen stellt sich immer die Frage nach der optimalen Rechtsform. Bei dieser Entscheidung spielen neben zivil- und handelsrechtlichen Aspekten auch steuerliche Überlegungen eine große Rolle. Wenn das Ziel „Haftungsbeschränkung“ erreicht werden soll, kommen die GmbH und die GmbH & Co. KG als Rechtsform in die nähere Auswahl. Die nachfolgende Gegenüberstellung der laufenden Besteuerung und der Anteilsveräußerung sowie ein ...
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18.02.2019 · Nachricht aus GStB · Werbungskosten
Aufwendungen für eine Jägerprüfung stellen keine Werbungskosten einer angestellten Landschaftsökologin dar (FG Münster 20.12.18, 5 K 2031/18 E).
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