10.04.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Sozialversicherungsprüfung
Kommt es im Rahmen einer Sozialversicherungsprüfung zu einer Nachzahlung, werden grundsätzlich hohe Säumniszuschläge fällig. Die Sozialversicherungsprüfer kennen hier keine Gnade, ein Verschulden des säumigen Zahlungspflichtigen wird in aller Regel unterstellt. Doch längst nicht jeder Fall ist eindeutig. In einem Streitfall hat das Bundessozialgericht (BSG) den Sozialversicherungsträgern jüngst eine herbe Niederlage beigebracht (BSG 12.12.18, B 12 R 15/18 R, Abruf-Nr. 206520 ).
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09.04.2019 · Nachricht aus GStB · Gemeinnützige Vereine
Ein Ehegatte kann eine Spende auch dann einkommensteuerlich abziehen, wenn ihm der Geldbetrag zunächst von dem anderen Ehegatten geschenkt wird. Voraussetzung ist hierfür, dass die Ehegatten zusammenveranlagt werden und dass aufgrund einer Auflage im Schenkungsvertrag die Verpflichtung besteht, den Geldbetrag an einen gemeinnützigen Verein weiterzuleiten (BFH 15.1.19, X R 6/17).
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09.04.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Steuerliche Betriebsprüfung
Soll ein Betrieb ohne Aufdeckung stiller Reserven in eine GmbH eingebracht werden, müssen bekanntlich alle funktional wesentlichen Betriebsgrundlagen auf die GmbH übergehen. Verlässt sich der Steuerberater dabei einfach auf die Bilanz der Vorjahre, kann ihm das schnell zum Verhängnis werden. In unserem Praxisfall war ein vor Jahren nach § 8 EStDV zu Recht nicht aktiviertes Ladenlokal schlicht in Vergessenheit geraten. Es wurde nicht mitübertragen, obwohl es für den Betriebsablauf ...
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09.04.2019 · Nachricht aus GStB · Kindergeld
Tritt ein Student zu einer letztmaligen Prüfung nicht an, erfolgt meist im nächsten Schritt die Zwangsexmatrikulation – doch das kann dauern. Das FG Mecklenburg-Vorpommern hat nun entschieden, dass die Berufsausbildung bereits dann endet, wenn das Kind ein Studium – ungeachtet einer fortbestehenden Immatrikulation – durch Nichtantritt zur letztmaligen Prüfung endgültig abgebrochen hat (FG Mecklenburg-Vorpommern 18.10.18, 3 K 65/17; Rev. BFH III R 65/18).
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09.04.2019 · Nachricht aus GStB · Pauschale Lohnversteuerung
Auch Aufwendungen, die den äußeren Rahmen einer Veranstaltung betreffen, sind laut FG Münster in die Bemessungsgrundlage der pauschalierten Einkommensteuer nach § 37b EStG einzubeziehen. Hierzu zählen etwa Kosten für die Anmietung der Veranstaltungshalle, Dekoration, Technik, Garderobe, Bustransfer etc. Nicht einzubeziehen sind allerdings Werbemittel. Denn der Einsatz von Werbemitteln des Veranstalters stellt aus Sicht der Teilnehmer keinen geldwerten Vorteil und damit keine Zuwendung ...
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09.04.2019 · Nachricht aus GStB · Arbeitnehmer
Genussrechtserträge, die ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber erhält, sind auch dann als Kapitaleinkünfte und nicht als Arbeitslohn zu behandeln, wenn die Genussrechte nur leitenden Mitarbeitern angeboten werden (FG Münster 7.12.18, 4 K 1366/17 E).
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29.03.2019 · Nachricht aus GStB · Einkünfteabgrenzung
Die einem Landwirt von der Gemeinde gezahlte Entschädigung für das dinglich gesicherte Recht, auf seinem Ackerland einen Regenwasserkanal zu verlegen, führt bei ihm zu Einkünften i. S. d. § 21 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG. Das Gericht stellte darauf ab, dass die Bodenschichten unterhalb der landwirtschaftlich genutzten Erdkrume dem Privatvermögen zuzurechnen sind. Somit kam eine Besteuerung als Einkünfte aus L+F hier nicht in Betracht (FG Niedersachsen 19.9.18, 9 K 325/17; Rev. BFH VI R ...
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27.03.2019 ·
Musterverträge und -schreiben aus GStB · Downloads · Unternehmer
Ein Unternehmertestament ist ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Nachfolgeplanung. Nur wer sich frühzeitig mit dem „Stabwechsel“ auseinandersetzt, kann seine Angehörigen vernünftig versorgen, unliebsame rechtliche und steuerliche Folgen vermeiden und gleichzeitig sein „Lebenswerk“ sichern. Damit Sie diese anspruchsvolle Aufgabe meistern, soll Ihnen diese Musterformulierung als Anregung dienen.
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27.03.2019 ·
Checklisten aus GStB · Downloads · Unternehmer
Die Erfahrung zeigt, dass es für einen Unternehmer von besonderer Bedeutung ist, im Rahmen von letztwilligen Verfügungen von der gesetzlichen Erbfolge abweichende Regelungen zu treffen. Denn als Unternehmer muss man nicht nur die Interessen von Erben und Vermächtnisnehmern im Blick haben, sondern typischerweise auch darauf achten, dass der Bestand des eigenen Unternehmens nicht gefährdet wird. Welche Fallstricke hier bestehen, welche 15 goldenen Regeln man immer im Blick haben sollte und ...
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27.03.2019 · Fachbeitrag aus GStB · Finanzverwaltung
Die Nachfrage nach „Jobbikes“ ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Der Gesetzgeber fördert Jobräder seit 2019 durch eine neue Steuerfreiheit in § 3 Nr. 37 EStG. Diese gilt erstmals ab dem VZ 2019 und ist zunächst bis 2021 befristet. Die Finanzverwaltung hat mit koordiniertem Ländererlass vom 13.3.19 erste Anwendungsdetails veröffentlicht (FinMin NRW S 2334 – 66 – V B 3). Die dortigen Aussagen sind für die Abrechnungspraxis von höchster Bedeutung.
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