Ein Antrag auf Aufteilung der Steuerschuld wirkt sich unmittelbar rechtsgestaltend auf das Steuerschuldverhältnis aus, wodurch ein späterer Widerruf nicht möglich ist (FG Baden-Württemberg 14.02.17, 11 K 370/15, Rev. BFH VI R 14/17).
Das Schriftform- und Eindeutigkeitsgebot nach § 6a Abs. 1 Nr. 3 EStG verlangt für die steuerliche Anerkennung einer Pensionszusage im Hinblick auf die darin enthaltene Abfindungsklausel nicht die Angabe des konkreten ...
Das abstrakte Risiko der Ausnutzung möglicher Sicherheitslücken zur Datenausspähung ist vom Steuerpflichtigen im überwiegenden Interesse des Gemeinwohls hinzunehmen, da für die Finanzverwaltung aus wirtschaftlichen ...
Der BFH hat diese Woche seine Leitsatzentscheidungen bekannt gegeben. Hingewiesen sei vor allem auf die Entscheidung zu den Voraussetzungen für die Anwendung des § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG bei einem Gewinngemeinschaftsvertrag als Mitunternehmerschaft und die Entscheidung zur Frage des Verlustausgleichs bei negativem Kapitalkonto in Folge der Aufstellung einer negativen Ergänzungsbilanz.
Wechseln bei einer GmbH & Co. KG alle Kommanditisten und hat die verbleibende Komplementär-GmbH keine Kapitaleinlage geleistet und ist nicht am Ergebnis beteiligt, gilt der Gewerbebetrieb trotzdem als unverändert ...
Die steuerfreie Grundstücksentnahme nach § 13 Abs. 4 S. 6 Nr. 2 EStG ist nur bei einem Baudenkmal möglich (FG Schleswig-Holstein 5.4.17, 2 K 26/17, Rev. BFH VI R 22/17).
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Eine mehrstöckige Freiberufler-Personengesellschaft hat nur dann freiberufliche Einkünfte, wenn neben den unmittelbar an der Untergesellschaft beteiligten natürlichen Personen alle mittelbar an dieser Gesellschaft beteiligten Gesellschafter der Obergesellschaft über die persönliche Berufsqualifikation verfügen und in der Untergesellschaft zumindest in geringfügigem Umfang leitend und eigenverantwortlich mitarbeiten. Die mittelbare kapitalistische Beteiligung einzelner Obergesellschafter ohne Ausübung einer ...