26.08.2016 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Grundstücksschenkung
Verbindlichkeiten, die durch Grundschulden an Grundvermögen gesichert waren, das der Erblasser dem Erben zu Lebzeiten geschenkt hat, sind nicht als Gegenleistung vom Wert der Schenkung, sondern erst beim Erwerb von Todes wegen in Abzug zu bringen.
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26.08.2016 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Oberlandesgericht Karlsruhe
In einem Erbscheinverfahren beanspruchte die Tochter T des Erblassers einen Erbanteil zu ein Halb, das Nachlassgericht billigte ihr im Erbschein lediglich ein Erbteil von ein Viertel zu. Das Beschwerdegericht setzte den Geschäftswert im Beschwerdeverfahren nach dem Wert des Erbscheins an. Die T ist der Auffassung, für das Beschwerdeverfahren sei allein auf ihr wirtschaftliches Interesse abzustellen, Geschäftswert könne demnach allenfalls ein Viertel sein. Daneben seien ...
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26.08.2016 · Fachbeitrag aus ErbBstg · FAO-Fortbildung
Nach § 15 FAO müssen sich Fachanwälte kalenderjährlich auf dem jeweiligen Fachgebiet fortbilden. Inzwischen sind 15 Stunden jährliche Fortbildung Pflicht. 5 Stunden hiervon dürfen Fachanwälte mittels Selbststudium mit anschließender Lernerfolgskontrolle absolvieren.
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26.08.2016 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vor- und Nacherbschaft
Auch wenn im Jahr 2015 die Zahl der Insolvenzen aufgrund der guten Wirtschaftslage zurückgegangen ist, kommt es in der Beratungspraxis immer wieder vor, dass Erblasser ihr Vermögen vor dem Zugriff der Gläubiger ihrer überschuldeten Erben schützen möchten. Der folgende Betrag zeigt, was der Erblasser tun kann, um sein Vermögen gegen den Zugriff der Gläubiger zu schützen, wenn der Erbe überschuldet ist.
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26.08.2016 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Erbschaftsteuer
Die Ermittlung der Erbschaftsteuer kann sich auch bei eher unproblematisch erscheinenden Erbfällen in der Gesamtbetrachtung der Geschehensabläufe als durchaus aufwendig erweisen. Im folgenden Musterfall wird die Erbschaftsteuer für die Erbin, die geschiedene Ehefrau, und den Neffen seiner früheren Ehefrau ermittelt, der das Einzelunternehmen des Erblassers als Vermächtnis bekommt.
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26.08.2016 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Bundesgerichtshof
Der Erblasser E setzte sein minderjähriges Kind zum Erben ein und bestimmte, dass die Mutter von der Verwaltung sämtlicher Vermögensgegenstände ausgeschlossen wird. Nach dem Tod des E schlug die Mutter das Erbe für ihren minderjährigen Sohn aus. Der BGH hatte sich nun mit der Frage beschäftigt, ob diese Ausschlagung wirksam war oder ob hierfür ein Ergänzungspfleger bestellt werden musste (BGH 29.6.16, XII ZB 300/15, Abruf-Nr. 187740 ).
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26.08.2016 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Familienstiftung
Nach Ansicht des FG Köln erfasst die Ersatzerbschaftsteuer nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG auch nicht rechtsfähige Stiftungen. Ob eine Stiftung als Familienstiftung anzusehen ist, ist nach ihrem vom Stifter verfolgten Zweck zu beurteilen.
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26.08.2016 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Pflichtteilsergänzung
Geklärt ist der Beginn der 10-Jahres-Frist des § 2325 Abs. 3 BGB, wenn ein Hausgrundstück unter Nießbrauchsvorbehalt verschenkt wird. Nicht geklärt war bislang die Frage des Fristlaufs im Falle eines Wohnrechtsvorbehalts. Der BGH hat die Frage nun in seinem Urteil vom 29.6.16 bejaht.
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26.08.2016 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Grundstücksschenkung
Vorliegend wurde eine Grundstücksschenkung im Zusammenhang mit dem Erbverzicht erklärt. Der BGH hat nun entschieden, dass es für die Frage, ob eine unentgeltliche Zuwendung gewollt war und die Schenkung gegebenenfalls widerrufen werden kann, auf die Umstände des Einzelfalls ankommt.
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18.08.2016 · Nachricht aus ErbBstg · Fortbildung
Fachanwälte müssen sich nach § 15 FAO jährlich fortbilden. Der BGH hat klargestellt, dass die Fortbildungspflicht auch erfüllt werden kann, wenn das Seminar nicht speziell das Fachgebiet des Rechtsanwalts betrifft.
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