01.11.2007 · Fachbeitrag aus CB · Der GOÄ-Spiegel
In der GOÄ gibt es seit 1996 Zuschläge für ambulante Operationen und Anästhesien ausdrücklich auch dann, wenn diese in Krankenhäusern durchgeführt werden. Werden diese Operationen nach der GOÄ und mit einem der Zuschläge liquidiert, sind einige Kostenträger der Auffassung, damit seien alle Kosten abgegolten und ein Auslagenersatz (nach § 10 GOÄ) sei neben den Zuschlägen nicht möglich.
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus CB · Berufsrecht
Ermächtigte Krankenhausärzte unterliegen im gleichen Maß wie niedergelassene Vertragsärzte den vertragsärztlichen Bestimmungen und haben die sich aus dem EBM 2000plus ergebenden Qualifikationsvoraussetzungen zu beachten.
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus CB · Tarifrecht
Das Arbeitsgericht (ArbG) Magdeburg hat in einem aktuellen Urteil vom 9. August 2007 (Az. 6 Ca 944/07 - Abruf-Nr.
073307
) entschieden, dass die Zeiten als „Arzt im Praktikum“ (AiP) bei der Stufenzuordnung in die Entgeltgruppe Ä1 nach dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ä) zu berücksichtigen sind. Der klagende Arzt sei daher der Entgeltgruppe Ä1 Stufe 5 zuzuordnen, so dass ihm 350 Euro mehr Gehalt rückwirkend zum 1. Juli 2006 zustünden. Das ...
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus CB · Steuern
Immer wieder stellen sich Chefärzte auch nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 5. Oktober 2005 (Az: VI R 152/01 - Abruf-Nr.
053191
) die Frage, ob die Einnahmen aus wahlärztlichen Leistungen nun als freiberufliche Einnahmen einzustufen - und damit der Einkommensteuer zu unterwerfen - oder ob sie als Arbeitslohn zu qualifizieren und damit lohnsteuerpflichtig sind.
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus CB · Leserforum
Frage:
„Plastische Chirurgen rechnen üblicherweise Selbstzahler-Leistungen pauschal ab. Es wird in der Regel darauf verwiesen, dass dem ein erhöhter GOÄ-Satz zugrunde liegt, der auch nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen wird. Falls die Patienten es wünschen, erfolgt dann eine Aufstellung nach GOÄ mit entsprechender Anhebung des Steigerungssatzes zum Erreichen der zuvor vereinbarten Summe. Nun berichten zwei Kollegen, dass Kliniken durchaus eine pauschale ...
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus CB · Ermächtigung
Das Sozialgericht (SG) Marburg hat mit Urteil vom 6. Juni 2007 (Az: S 12 KA 1023/06 - Abruf-Nr.
072988
) entschieden, dass ein Chefarzt ausschließlich zu diagnostischen Leistungen, nicht aber zu Beratungsleistungen gegenüber Patienten ermächtigt werden darf, wenn seine Teilnahme an der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung auf die konsiliarische Beratung von Fachärzten beschränkt ist .
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Wenn sich diese Formulierung in Ihrem Chefarztvertrag wiederfindet, dann spricht vieles dafür, dass Ihr Krankenhausträger Sie zum leitenden Angestellten machen wollte. Sollte es - aus welchen Gründen auch immer - zu einer Kündigung kommen, gilt es, einige Regeln zu beachten. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, welche Konsequenzen in diesem Fall auf Sie zukommen können.
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus CB · Zulassungsrecht
Wenn eine reale Konkurrenzsituation zwischen zwei Fachärzten aus einer Gemeinschaftspraxis und einer ermächtigten Krankenhausärztin besteht, muss der Berufungsausschuss die gegensätzlichen Positionen unter Berücksichtigung des Versorgungsbedarfs der Patienten angemessen abgrenzen. Dies entschied das Bundessozialgericht (BSG) in einem Urteil vom 17. Oktober 2007 (Az: B 6 KA 42/06 R - Abruf-Nr.
073306
).
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01.11.2007 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Erstmalig ist jetzt ein Arbeitgeber vom Bundesarbeitsgericht (BAG) zur Zahlung von Schmerzensgeld mit der Begründung verurteilt worden, dass er einen Angestellten nicht vor Mobbing durch seinen Vorgesetzten geschützt habe. Das aktuelle Urteil vom 25. Oktober 2007 (Az: 8 AZR 593/06 - Abruf-Nr.
073297
) betrifft einen Oberarzt, der - so dessen Vorwurf - durch den Chefarzt seiner Abteilung in seiner fachlichen Qualifikation herabgewürdigt wurde und aus diesem Grund psychisch erkrankt ist.
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