03.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Alle Fachgebiete
In der Juli-Ausgabe des GOÄ-Spiegels hatten wir dargestellt, dass Nr. 2007 GOÄ für die in einer Sitzung aus einer Wunde entfernten Fäden einmal berechnungsfähig ist, bei mehreren Wunden also entsprechend mehrfach angesetzt werden kann. Ein Leser fragte, ob das auch bei multiplen Wunden, die zudem noch je mit nur einem Faden versorgt sind, zutreffe. Er bevorzuge bei Mini-Phlebektomien Nähte statt Hautkleber oder Pflaster und habe oft aus zehn und mehr Wunden die Fäden zu entfernen.
> lesen
03.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Gefäßchirurgie/Innere Medizin
Intraoperative Blut-Durchflussmessungen mit nicht-endovasculären Verfahren (zum Beispiel Transonic) können analog mit der Nr. 644 GOÄ (Untersuchung der Strömungsverhältnisse ... einschließlich graphischer Registrierung, 18,89 Euro bei 1,8-fachem Steigerungsfaktor) abgerechnet werden. Grundsätzlich wäre die Analogabrechnung auch mit der Nr. 643 GOÄ (periphere Druck- und/oder Strömungsmessung, 12,59 Euro bei 1,8-fachem Steigerungsfaktor) möglich. Da aber in der Regel eine graphische ...
> lesen
03.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Gefäßchirurgie/Anästhesie
Erfolgt im Rahmen von Operationen an den hirnversorgenden Gefäßen eine Messung der somatosensorisch evozierte Potenziale (SSEP), ist diese weder Bestandteil der OP-Durchführung (zum Beispiel TEA oder EEA) noch des Narkose-Monitorings. Sie ist eigenständig mit der Nr. 828 GOÄ (Messung evozierter Hirnpotentiale, 2,3-fach 81,11 Euro) berechnungsfähig – allerdings nur einmal für die gesamte Zeit der Operation. In Ansatz bringt sie der Arzt, der sowohl die Anlage am Nervus medianus ...
> lesen
03.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Alle operativen Fachgebiete
Das Anzeichnen von „Schnittmustern“ auf der Haut vor einer Operation (zum Beispiel vor Varizenexhairese oder plastisch-chirurgischen Operationen) ist bereits Bestandteil der späteren operativen Leistung und kann nicht gesondert berechnet werden. Somit ist die Berechnung zum Beispiel mit der Nr. 3315 GOÄ analog oder der Nr. 3321 GOÄ analog nicht möglich.
> lesen
03.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Innere Medizin/Pädiatrie
Kann eine Bestimmung des BMI auch im Rahmen stationärer Behandlung abgerechnet werden? Diese Frage kann zunächst mit einem grundsätzlichen „ja“ beantwortet werden, bedarf aber einer genaueren Differenzierung:
> lesen
01.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Aktuelle Rechtsprechung
Eine fehlende Aufklärung über das Risiko eines Misserfolgs einer Operation lässt den Honoraranspruch auch dann nicht entfallen, wenn der Patient bei ordnungsgemäßer Aufklärung mutmaßlich ebenso den Eingriff hätte vornehmen lassen. So hatte das OLG Düsseldorf am 10. Dezember 2009 entschieden. Gegen dieses Urteil legte die Patientin Beschwerde ein, scheiterte damit aber nunmehr endgültig vor dem Bundesgerichtshof (BGH), der die Beschwerde ablehnte ( Beschluss vom 12. April 2011, Az: VI ...
> lesen
27.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Auch heftige Beleidigungen sind nicht immer ein Grund, der eine fristlose Kündigung rechtfertigt. Zumindest in dem vor dem sächsischen Landesarbeitsgericht (LAG) Sachsen verhandelten Fall musste der Krankenhausträger die fristlose sowie hilfsweise ordentliche Kündigung eines Oberarztes, der eine Assistenzärztin nach einem heftigen Streit mit den Worten „leck mich, fick dich“ beleidigt hatte, zurücknehmen. Nach Auffassung des LAG hätte hier eine Abmahnung ausgereicht (Urteil vom ...
> lesen
19.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausrecht
In einem Urteil vom 23. März 2011 (Az: B 6 KA 11/10 R) hat das Bundessozialgericht (BSG) die Einsatzmöglichkeiten für niedergelassene Ärzte in Krankenhäusern, die nicht Belegärzte sind, erheblich eingeschränkt (siehe auch CB 4/2011, S.1). Inzwischen liegt auch die schriftliche Begründung der Entscheidung vor. Daraus lassen sich weitere Schlussfolgerungen ziehen.
> lesen
18.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausrecht
Eine Privatklinik unterliegt auch dann nicht den Bestimmungen des Krankenhausentgeltgesetzes, wenn diese auf dem Gelände eines Plankrankenhauses betrieben wird, das Alleingesellschafter der Klinik ist. Dieser Beurteilung steht auch nicht entgegen, wenn die Patienten der Privatklinik mit Hilfe der apparativen Ausstattung und unter Einsatz von Ärzten des Plankrankenhauses behandelt werden. So hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Beschluss vom 21. April 2011 (Az: III ZR 114/10, Abruf-Nr.
> lesen
15.07.2011 · Fachbeitrag aus CB · Personalmanagement
Derzeit vollzieht sich in vielen Kliniken und Krankenhäusern ein Generationenwechsel: Zahlreiche Chefärzte werden in den nächsten Jahren aus Altersgründen die Kliniken verlassen. Jüngere rücken nach und übernehmen häufig zum ersten Mal Führungsverantwortung für eine Klinik und deren Mitarbeiter. Ein solcher Chefarztwechsel ist eine Herausforderung für beide Seiten – ebenso für deren berufliches und privates Umfeld. Er verläuft wesentlich reibungsloser, wenn es dem scheidenden ...
> lesen