24.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Häufig treten Patienten mit komplizierten Erkrankungen an Chefärzte heran, weil sie die bestmögliche operative Versorgung wünschen. Gerade wenn schon Vor-Operationen stattfanden, die aber nicht den gewünschten Erfolg brachten, bestehen besondere Aufklärungspflichten. Dies gilt auch und insbesondere für Re-Operationen.
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24.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Gesetzgebung
Wie steht es um das Versorgungsstrukturgesetz? Am 23. September fanden die erste Lesung im Bundestag sowie der erste Durchgang im Bundesrat statt. Im Ping-Pong-Spiel zwischen Bundesrat und Bundestag haben sich dabei für den Gesetzentwurf wesentliche Veränderungen ergeben, da die Länder eine Beschneidung ihrer Kompetenzen und Einflussmöglichkeiten insbesondere im Rahmen der Krankenhausplanung befürchteten.
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24.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Personalführung
Fragt man Chefärzte, wer sie bei ihrer Arbeit wirksam entlasten könnte, fallen den meisten zunächst ihre ärztlichen Fachkräfte ein. Dass aber ein gut aufgestelltes und qualifiziertes Sekretariat wesentlich zu ihrer Entlastung beitragen kann, ist vielen gar nicht bewusst. Noch immer sind sehr viele Chefarztsekretariate wie ein klassisches Vorzimmer organisiert. In der Folge wird eine wichtige Chance zur effektiven Unterstützung der eigenen Arbeit vertan und gleichzeitig die Aufwertung der ...
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19.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Intensivmedizin
Wenn auf der Intensivstation nicht ein Arzt – gegebenenfalls unter Hinzuziehung anderer Ärzte – die Patienten betreut, sondern mehrere Ärzte die Patienten „gleichberechtigt“ behandeln, kann Nr. 435 GOÄ trotzdem nur einmal berechnet werden. Man sollte sich darüber verständigen, wer beim jeweiligen Patienten die Nr. 435 berechnet und ob man gegebenenfalls im Innenverhältnis eine Aufteilung vornimmt. Neben der Nr. 435 nicht ausgeschlossene Leistungen werden von dem Arzt berechnet, ...
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19.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Pädiatrie/Geburtshilfe
Die neuerdings mögliche unblutige (transkutane) Bilirubinmessung muss in der GOÄ analog abgerechnet werden, weil die in der GOÄ enthaltenen Bilirubinbestimmungen entweder eine Bestimmung aus dem Fruchtwasser voraussetzen (Nr. 3775 GOÄ) oder zwar methodenunabhängig gefasst sind (Nrn. 3581 und 3582 GOÄ), aber in der Bewertung die transkutane Messung nicht erfassen können. Angesichts der (anteiligen) Gerätekosten und der Kosten für den notwendigen Einmal-(Kalibrier-)aufsatz und mit ...
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19.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Alle Fachgebiete
Frage: „Kann eine Aufnahmeuntersuchung, die regelmäßig sehr zeitaufwendig ist, analog mit der Nr. 30 GOÄ (homöopathische Erstanamnese, mindestens 60 Minuten) berechnet werden? Wenn es weniger als eine Stunde dauert, kann ich dann den Faktor niedriger ansetzen (zum Beispiel auch 1,0-fach)?“
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17.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Weiterbildungsrecht
Ein Arzt hat nur dann Anspruch auf ein Weiterbildungszeugnis, wenn neben einem Arbeitsvertrag mit der Weiterbildungsstätte auch eine dem Gebiet des öffentlichen Rechts zuzuordnende vertragliche Beziehung zum Weiterbilder bestand. Diese kommt nur zustande, wenn der Arzt in Weiterbildung und der zur Weiterbildung ermächtigte Arzt sich mit Rechtsbindungswillen über Art, Inhalt und Dauer der Weiterbildung einigen (Oberverwaltungsgericht – OVG – Lüneburg, Beschluss vom 18.8.2011, Az: 8 LA ...
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07.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Strafrecht
Der spektakuläre Fall der strafrechtlichen Verfolgung von Prof. Broelsch, ehemaliger Direktor der Universitätsklinik Essen, hat nunmehr sein prozessuales Ende gefunden: Per Beschluss vom 13. Juni 2011 hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision (Az: 1 StR 692/10) gegen ein Urteil des Landgerichts (LG) Essen vom 13. März 2011 (Az: 58 KLS 20/08) als offensichtlich unbegründet zurückgewiesen und damit die Freiheitsstrafe von drei Jahren bestätigt. Verurteilt wurde Broelsch wegen ...
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06.10.2011 · Fachbeitrag aus CB · Qualitätsmanagement
Fehler sind definiert als das „vermeidbare Nicht-Erreichen eines angestrebten Ziels“. Sie treten unterschiedlich oft in allen Bereichen unseres Lebens auf. Insbesondere im komplexen Umfeld der modernen Medizin lässt sich ein „Null-Fehler-Ansatz“ praktisch nicht umsetzen. Aufgabe eines Klinikleiters ist es somit, zum einen die Zahl der Fehler möglichst gering zu halten und andererseits dafür zu sorgen, dass die aufgetretenen Fehler möglichst wenig Auswirkungen haben.
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29.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausrecht
Im CB Nr. 9/2011 haben wir über die Entscheidung des Landessozialgerichts (LSG) Berlin vom 17. August (Az: L 7 KA 77/08 KL, Abruf-Nr. 112966 ) berichtet, wonach die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) im Jahr 2006 eingeführte Mindestmenge von 50 Eingriffen für die Durchführung von Kniegelenks-Totalendoprothesen (Knie-TEP) unwirksam ist. Auf dieses Urteil hat der G-BA inzwischen reagiert: Er beschloss, beim Bundessozialgericht (BSG) Revision einzulegen und die Anwendung der Mindestmenge ...
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