14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Gehören zum Nachlass Wertpapiere, auf die bis zum Todeszeitpunkt des Erblassers noch nicht fällige Zinsansprüche entfallen, fließen dem Erben die aufgelaufenen Zinsen durch die Auszahlung als steuerpflichtige Kapitaleinnahmen zu (FG München 18.2.09, 4 K 1131/07, Revision unter II R 23/09). Dabei ist es zulässig, dass die hierauf entfallende Einkommensteuer nicht als Nachlassverbindlichkeiten bei der Erbschaftsteuer abgezogen wird.
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Nichtveranlagungs-Bescheinigung (NV-Bescheinigung) hat durch die Einführung der Abgeltungsteuer zum 1.1.2009 nicht ihre Wirkung verloren. Somit kann der Einbehalt von Abgeltungsteuer weiterhin nicht nur mittels eines Freistellungsauftrags bis zu 801 EUR pro Person, sondern auch mittels einer NV-Bescheinigung unabhängig von der Höhe der Kapitalerträge vermieden werden (OFD Frankfurt 13.10.08, S 2299 A - 3 - St 219).
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Differenzbesteuerung ist in § 25a UStG geregelt und stellt eine besondere Besteuerungsform abweichend vom Regelfall der Umsatzbesteuerung dar. Sie ist grundsätzlich für Lieferungen von körperlichen Gegenständen im Inland gegen Entgelt im Rahmen des Unternehmens anzuwenden, wenn die Voraussetzungen des § 25a Abs. 1 Nr. 1 bis 3 UStG erfüllt sind. Ein Wahlrecht besteht nur insoweit, als der Unternehmer selbst auf die Anwendung der Differenzbesteuerung verzichten kann (§ 25a Abs. 8 ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Geht ein Grundstück von mehreren Miteigentümern auf eine Gesamthand über, wird die Steuer nicht erhoben, soweit der Anteil des einzelnen am Vermögen der Gesamthand Beteiligten seinem Bruchteil am Grundstück entspricht. Entsprechendes gilt beim Übergang eines Grundstücks von einem Alleineigentümer auf eine Gesamthand (§ 5 Abs. 1 und 2 GrEStG). Die Vergünstigungen entfallen, soweit sich der Anteil des Veräußerers am Vermögen der Gesamthand innerhalb von fünf Jahren nach dem ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Als Ergebnis der Abstimmung der Finanzbehörden des Bundes und der Länder bleibt der nach § 14b BAföG als Zusatzleistung für Auszubildende mit Kind gezahlte Kinderbetreuungszuschlag bei der Ermittlung der Einkünfte und Bezüge des Auszubildenden i.S. des § 32 Abs. 4 S. 2 EStG außer Ansatz. Der Kinderbetreuungszuschlag wird an Auszubildende gezahlt, die mit mindestens einem eigenen Kind unter zehn Jahren in einem Haushalt leben. Er beträgt monatlich 113 EUR für das erste und 85 EUR für ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der Tag der Ausbuchung ist nicht maßgeblicher Zuflusszeitpunkt, wenn die Aktien sofort mit der Ausübung des Aktienoptionsrechts verkauft werden. Bei der sogenannten Exercise and Sell-Ausübungsvariante ist der Zufluss des geldwerten Vorteils bereits mit Ausübung der Aktienoption bewirkt.
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Darlehen, bei denen sich eine Rückgriffsmöglichkeit des Dritten durch eine Bürgschaft nur über einen Teilbetrag der Darlehenssumme erstreckt, führen nicht in voller Höhe zu einer schädlichen Gesellschafterfremdfinanzierung i. S. des § 8a KStG. Nur die auf diesen Teilbetrag entfallenden Vergütungen gehen in die Berechnung der in § 8a Abs. 2 KStG festgelegten 10-%-Grenze ein. Liegen keine weiteren Gesellschafterfremdfinanzierungen vor, die zu einer Überschreitung der 10-Prozent-Grenze ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Durch die Unternehmensteuerreform 2008 ergeben sich für nach dem 31.12.2007 angeschaffte, hergestellte oder ins Betriebsvermögen eingelegte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens neue AfA-Regeln, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 1.000 EUR netto betragen. Die Vorschriften der §§ 6 Abs. 2 und 2a EStG schreiben vor, dass Wirtschaftsgüter
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Zum häuslichen Arbeitszimmer sind in den vergangenen Monaten eine Reihe von Urteilen ergangen, über die in AStW zeitnah berichtet worden ist. Nachfolgend eine Aufstellung der wichtigsten Entscheidungen in Kurzform:
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