07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die unentgeltliche und verbilligte Überlassung eines Dienstwagens an den Arbeitnehmer für dessen Privatnutzung und für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte führen zu einer Bereicherung und damit zum Lohnzufluss. Dieser Vorteil wird auch dann noch aus persönlichen Interessen gewährt, wenn der Angestellte zivilrechtlich verpflichtet ist, auf seinen Fahrten zur Arbeitsstätte Kollegen zu befördern. Selbst wenn damit einem betrieblichen Bedürfnis entsprochen wird, folgt daraus nach ...
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07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das FG Köln beschäftigte sich anlässlich eines Übungsraums bei einem Musiker mit der Frage, wann kein häusliches Arbeitszimmer mehr vorliegt. Nach der Definition des BFH ist das heimische Büro in die häusliche Sphäre eingebunden, dient vorwiegend gedanklichen, schriftlichen, organisatorischen oder verwaltungstechnischen Arbeiten und ist mit Büromöbeln ausgestattet. Entsprechen die Räumlichkeiten dem in Ausstattung und Funktion nicht, sind sie auch dann nicht dem häuslichen ...
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach ETFs (Exchange Traded Funds, ETF) als kostengünstige Investmentfonds und ETCs (Exchange Traded Commodities) als Investment in Rohstoffe komplettieren nun ETNs (Exchange Traded Notes) an der Frankfurter Börse die Exchange Traded Products (ETP). ETNs ähneln Indexfonds und -zertifikaten und bilden als Schuldverschreibungen die Wertentwicklung von zugrunde liegenden Referenzindizes nach. Sie bieten einen liquiden Börsenhandel auf Xetra-Basis, indem neben dem Emittenten mehrere unabhängige ...
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Abgeltungsteuer führt zu einer Endbesteuerung mit einem besonderen Steuersatz über die Bank. Daher tauchen private Kapitalerträge ab dem VZ 2009 in der Regel nicht mehr in der Steuererklärung auf. Dies bringt Anlegern deutliche Erleichterung, sie müssen ihre Kapitaleinnahmen nicht mehr mühsam für die Steuererklärung aufbereiten. Dennoch gehören private Kapitalerträge in vielen Fällen weiterhin in die Veranlagung. Nachfolgend eine Checkliste der Ausnahmesituationen, über die die ...
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen (24.9.10, BR-Drucks. 587/10) sieht Änderung bei der Meldung im Erb- oder Schenkungsfall nach § 33 ErbStG vor. Hiernach müssen Banken, Vermögensverwalter und Versicherungsunternehmen das Kapital des Verstorbenen binnen eines Monats nach Bekanntwerden des Todesfalls ans Finanzamt melden. Hinzu kommen Anzeigen von Gerichten, Behörden, Beamten und Notaren nach § 34 ErbStG von Informationen, die für die Festsetzung einer Erbschaftsteuer ...
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Zahlungen der Pflegekasse zur gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung der Pflegeperson sind bei dieser nicht als Einnahmen i.S. des § 33b Abs. 6 EStG anzusehen, so die Erörterung auf Bund- und Länder-Ebene (LfSt Bayern 20.7.10, S 2286.1.1 - 1/2 St 32).
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Ein noch nicht verbrauchter Betrag der Sondervorauszahlung aufgrund einer Dauerfristverlängerung kann erst dann erstattet oder verrechnet werden, wenn die Umsatzsteuer-Jahreserklärung dem Finanzamt vorliegt (BFH 16.12.08, VII R 17/08, BStBl II 10, 91). Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden des Bundes und der anderen Länder wird das BFH-Urteil aus technischen Gründen nicht vor dem 1.1.2012 umgesetzt. Die Anwendung wird auf Insolvenzfälle beschränkt (FinMin Brandenburg 4.10.10, ...
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11.11.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Zur Teilnahme am Vorsteuer-Vergütungsverfahren in Drittländern muss die Eintragung als Unternehmer durch eine Bescheinigung nachgewiesen werden. Diese erhalten Unternehmer vom Betriebsstättenfinanzamt nur, wenn sie zum unmittelbaren Vorsteuerabzug berechtigt sind. Sofern sie nur steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerausschluss ausführen, unter die Kleinunternehmerregelung fallen oder die Pauschalbesteuerung nach § 24 UStG anwenden, erhalten sie deshalb für Vergütungszwecke keine ...
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