15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · EStG
Für diverse Steuerbefreiungen und auch Lohnsteuerpauschalierungen muss die Leistung vom Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden. Hierzu hatte der BFH im Vorjahr zum Nachteil der Arbeitnehmer entscheiden. Mit Urteilen aus September 2012 hatte der BFH bestimmt, dass das in bestimmten lohnsteuerlichen Begünstigungsnormen verwendete Tatbestandsmerkmal „zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn” nur bei freiwilligen Arbeitgeberleistungen erfüllt ...
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15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 4, 9 EStG
Für die Entscheidung, ob eine Umwegstrecke offensichtlich verkehrsgünstiger beim Ansatz der Entfernungspauschale ist, muss nach der BFH-Rechtsprechung auf die konkreten Verhältnisse im Einzelfall abgestellt werden. Die Nachweislast hierfür liegt beim Steuerpflichtigen. Unter diesem Grundsatz ist eine längere Fahrstrecke nicht mehr verkehrsgünstiger, wenn sie bei ständig wechselnden Verhältnissen nur bei bestimmten Verkehrslagen Vorteile gegenüber der kürzesten nutzbaren ...
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15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 9, 12 EStG
Weder die erstmalige Berufsausbildung i.S. des § 12 Nr. 5 EStG noch die i.S. des § 9 Abs. 6 EStG setzen ein Berufsausbildungsverhältnis nach dem Berufsbildungsgesetz oder eine bestimmte Ausbildungsdauer voraus, so der BFH klarstellend in einem aktuellen Urteil. Nach § 12 Nr. 5 EStG sind nur Aufwendungen des Steuerpflichtigen für eine erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium keine Betriebsausgaben oder Werbungskosten, wenn die Maßnahmen nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses ...
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15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Der BFH hat bestätigt, dass Aufwendungen für wöchentliche Familienheimfahrten des Arbeitnehmers mit einem vom Arbeitgeber überlassenen Dienstwagen nicht zum Werbungskostenabzug berechtigen. Trägt der Arbeitgeber durch die Abgabe des Autos im Ergebnis die Aufwendungen des Arbeitnehmers für dessen Pendeln im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung, ist kein Werbungskostenabzug geboten.
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15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 17 EStG
Das Merkmal der wesentlichen Beteiligung am Kapital der Gesellschaft innerhalb der letzten fünf Jahre in § 17 EStG ist für jeden abgeschlossenen Veranlagungszeitraum nach der in dieser Phase jeweils geltenden Grenze zu bestimmen. Daraus folgt laut BFH umgekehrt und entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung, dass die gesetzlich geminderte Grenze für frühere Veranlagungszeiträume nicht anwendbar ist und eine Veräußerung im Anschluss nicht zu besteuern ist, wenn der Steuerpflichtige nie ...
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15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 10 EStG
Aufgrund der Abschaffung der Praxisgebühr zum 1.1.2013 beabsichtigen zahlreiche Krankenkassen aufgrund der guten Finanzlage, ihren Mitgliedern die Praxisgebühr als Prämienzahlung oder im Rahmen von Bonusprogrammen etwa für Vorsorgeuntersuchungen oder Sportkurse zu erstatten.
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15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 19 EStG
Der BFH hat in einem aktuellen Urteil gleich zu zwei Problemkreisen entschieden. Zum einen ging es um Zuwendungen Dritter und zum anderen um die Anerkennung des heimischen Büros einer Lehrerin.
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15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Tritt der Erwerber eines Mietobjekts in einen bestehenden Mietvertrag ein, so wird seine Einkünfteerzielungsabsicht auf der Grundlage der Auslegung dieses Mietvertrags durch den Umgang des Erwerbers mit ihm, insbesondere auch mit einer noch laufenden Befristung und/oder Eigenbedarfsklausel, indiziert. Sollte der Käufer etwa innerhalb von fünf Jahren nach dem Erwerb vom Vorbesitzer selbst einziehen, so spricht dies gegen den Entschluss, auf Dauer zu vermieten. Als Folge können anfallende ...
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15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 21, 33 EStG
Wer die Auflösung einer Grundstücksgemeinschaft durch Verkauf des gemeinschaftlich vermieteten Grundstücks im Wege der Teilungsversteigerung beantragt, kann die damit verbundenen Prozess- und Anwaltskosten nicht deshalb als Werbungskosten absetzen. Auch ein Abzug als außergewöhnliche Belastungen kommt nach Meinung des BFH nicht in Betracht.
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15.07.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 26 EStG
Laut aktuellem Zensus 2011 leben in Deutschland rund 34.000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Diese Partnerschaften betrifft der Beschluss des BVerfG, wonach der Ausschluss eingetragener Lebenspartner von der Zusammenveranlagung und den anderen Veranlagungsoptionen sowie der Steuerklassenkombination III/V gegen das verfassungsrechtliche Gleichheitsgebot verstößt. Der Lebenspartnerschaft ist Splitting zu gewähren. Damit führt das BVerfG seine bisherige Rechtsprechung in Bezug auf die ...
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