15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 7g EStG
Gibt der Unternehmer die Investitionsabsicht vor Ablauf der Frist auf, für die er einen Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG erhalten hat, verliert er rückwirkend den Anspruch auf die Steuervergünstigung. Die betreffende Einkommensteuer muss er dann nachzahlen und zwar ohne einen Zinszuschlag.
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 8 EStG
Überlässt der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer für seine Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte einen Chauffeur, führt das dem Grunde nach zu einem lohnsteuerlichen Vorteil. Dieser bemisst sich nach der Vorgabe des BFH grundsätzlich nach dem üblichen Endpreis, zu dem am Abgabeort eine vergleichbare Leistung von Dritten erbracht wird (§ 8 Abs. 2 Satz 1 EStG). Im Ergebnis muss der Angestellte für den zur Verfügung gestellten Dienstwagen samt Fahrer einen geldwerten Vorteil erfassen.
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Nach einem aktuellen Urteil des FG München ist Burn-Out keine typische Berufskrankheit und ein Werbungskostenabzug daher nicht möglich.
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 9, 33 EStG
Kosten einer Strafverteidigung, die einem Steuerpflichtigen wegen einer vorsätzlichen Tat entstanden sind, sind weder als Werbungskosten noch als außergewöhnliche Belastungen abziehbar. Das stellte der BFH jetzt klar. Nach seiner Rechtsprechung kommt ein Betriebsausgaben- oder Werbungskostenabzug von Aufwand für die Strafverteidigung nur bei einer Tat in Betracht, die eindeutig der beruflichen Sphäre zuzuordnen ist. Auch ein Abzug als außergewöhnliche Belastung entfällt. Der setzt ...
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 10f EStG
Eine Selbstnutzung für den Sonderausgabenabzug bei denkmalgeschützten Gebäuden liegt auch dann vor, wenn der Eigentümer Verwandte oder Bekannte in seine Wohnung aufnimmt und er die Räume zusammen mit diesen nutzt. Entgegen der bislang herrschenden Auffassung in der Fachliteratur lässt sich aus § 10f EStG nicht herleiten, dass die Steuerbegünstigung bei einem unterjährigen Wechsel von der Selbstnutzung zur unbeachtlichen unentgeltlichen Überlassung an Angehörige zeitanteilig zu ...
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 16 EStG
Ermittelt eine freiberufliche Mitunternehmerschaft ihren Gewinn durch Einnahme-Überschuss-Rechnung, besteht bei einer Realteilung ohne Spitzenausgleich keine Verpflichtung zur Erstellung einer Realteilungsbilanz nebst Übergangsgewinnermittlung. Das gilt nach Meinung des BFH zumindest dann, wenn die Buchwerte fortgeführt werden und die Mitunternehmer ihre berufliche Tätigkeit in Einzelpraxen unter Aufrechterhaltung der EÜ-Rechnung weiterbetreiben.
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 16 EStG
Beenden potenzielle Nachkommen eines verstorbenen Personengesellschafters ihren Streit darüber, wer infolge seiner Stellung als Erbe Gesellschafter geworden ist, durch Vergleich, so erzielt derjenige einen Veräußerungsgewinn, der gegen Geld auf seine Rechte verzichtet und Gesellschafter hätte werden können. Die Abfindung führt in einem solchen Fall zu einem tarifbegünstigten Gewinn, der im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung der Einkünfte aus der Personengesellschaft ...
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 19 EStG
Wird arbeitsvertraglich zugesagtes Weihnachts- oder Urlaubsgeld vor dem Entstehungszeitpunkt dieser Sonderzuwendungen einvernehmlich aufgehoben, fließt kein Arbeitslohn zu. Das gilt nach Auffassung des BFH unabhängig von den Grundsätzen des Zuflusses beim beherrschenden Gesellschafter, sodass Arbeitnehmer insoweit auch keine verdeckte Einlage bewirken können. Nach § 11 Abs. 1 EStG fließen Einnahmen erst dann zu, wenn jemand wirtschaftlich darüber verfügen kann. Eine Ausnahme hiervon ...
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 23 EStG
Private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG liegen nur vor, wenn das angeschaffte und das veräußerte Wirtschaftsgut wirtschaftlich identisch sind. Maßgebliche Kriterien dafür sind Gleichartigkeit, Funktionsgleichheit und Gleichwertigkeit, wobei eine Teilidentität grundsätzlich ausreicht. Aber nur dieser Teil begründet dann ein Spekulationsgeschäft.
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 62 EStG
Ein Anspruch auf Kindergeld aus § 62 EStG entfällt nicht dadurch, dass Eltern nur den Vorschriften eines anderen EU-Staats unterliegen. Für die Anwendung deutscher Vorschriften bedarf es keiner zusätzlichen nationalen Anweisung. Damit ändert der BFH seine Rechtsprechung zum Kindergeldanspruch für EU-Bürger mit inländischer Beschäftigung. Bisher war der Kindergeldanspruch auch dann ausgeschlossen, wenn jemand als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt wurde. Nunmehr gibt es statt des ...
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