11.11.2013 · Nachricht aus AStW · § 14 KStG
Der Träger einer körperschaftsteuerlichen Organschaft muss nicht bereits zu Beginn des Wirtschaftsjahrs der Organgesellschaft gewerblich tätig sein. Damit wendet sich der BFH gegen die Verwaltungsauffassung, da weder dem Wortlaut noch dem Sinn und Zweck der Vorschrift ein solches Erfordernis zu entnehmen ist. Dabei geht es um § 14 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 KStG, wonach auch eine Personengesellschaft Organträge sein kann, wenn sie eine Tätigkeit im Sinne des § 15 Abs. 1 Nr. 1 EStG ausübt.
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Einnahme-Überschuss-Rechnung
Beim Kreditkartengeschäft wird mit der Unterschrift des Belastungsbelegs die Leistung gemäß § 11 Abs. 2 S. 1 EStG bewirkt. Die wirtschaftliche Verfügungsmacht des Kreditkarteninhabers auf das Vertragsunternehmen wird übertragen, sobald der Kreditkarteninhaber den Belastungsbeleg unterzeichnet. Bei Zahlung mittels Kreditkarte erfolgt somit der Abfluss mit der Unterschrift auf dem Belastungsbeleg und nicht erst im Zeitpunkt der Belastung des Kontos, so das FG Rheinland-Pfalz.
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Altersvorsorge
Das BMF hat auf 95 Seiten seinen vorherigen Erlass vom September 2010 zur steuerlichen Behandlung von Vorsorgeaufwendungen und Altersbezügen aktualisiert, überarbeitet, erweitert und vor allem an die verschiedenen gesetzlichen Änderungen der vergangenen drei Jahre angepasst. Das Update erfolgt im Anschluss an die Aktualisierung des Anwendungserlasses zur steuerlichen Förderung der privaten Altersvorsorge und betrieblichen Altersversorgung (siehe AStW 10/13).
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · EStG
Reist ein selbstständig tätiger Autor zur Erholung und Aktualisierung seiner Lehrbücher an ausländische Ferienorte, ist regelmäßig von einer wesentlichen privaten Mitveranlassung auszugehen.
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 4 EStG
Der allgemeine Gleichheitssatz gebietet es nach Ansicht des BFH nicht, den Vorteil aus der Nutzung eines Betriebs-Pkw für Familienheimfahrten bei einer doppelten Haushaltsführung von Selbstständigen entgegen § 4 Abs. 5 Nr. 6 EStG außer Ansatz zu lassen. Es bleibt damit bei der Ungleichbehandlung zwischen Arbeitnehmern und Unternehmern. Folglich versteuern nur Arbeitnehmer bei Familienheimfahrten mit dem Firmenwagen eine Differenz, wenn sie mehr als eine Heimfahrt pro Woche durchführen.
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 4, 9 EStG
Aufwand zur Wiederherstellung der Gesundheit ist dann betrieblich oder beruflich veranlasst, wenn es sich um eine typische Berufskrankheit handelt oder der Zusammenhang zwischen der Erkrankung und dem Beruf eindeutig feststeht. Das stellt der BFH im Falle einer Berufsmusikerin klar, die Aufwendungen für eine Bewegungsschulung als Werbungskosten geltend machte. Leider reichten die bisherigen Feststellungen der Vorinstanz nicht für die Entscheidung, ob eine beruflich veranlasste ...
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15.10.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 5 EStG
Für die verbilligte Abgabe von Mobiltelefonen bei gleichzeitigem Abschluss von Mobilfunkdienstleistungs-Verträgen mit 24-monatiger Mindestlaufzeit müssen Mobilfunkunternehmen aktive Rechnungsabgrenzungsposten bilden. Mit dem Urteil, wonach es sich bei dem zu aktivierenden RAP nicht um einen Posten mit antizipativem Charakter handelt, setzt der BFH seine bisherige Rechtsprechung fort.
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