14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 32, 65 ff. EStG
Kindergeld für ein volljähriges Kind entfällt ab 2012 nicht deshalb, weil es bereits verheiratet ist. Dies hat der BFH aktuell entschieden. Ein volljähriges Kind wird etwa berücksichtigt, wenn es für einen Beruf ausgebildet wird oder eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann. Seine Einkünfte und Bezüge sind seit 2012 ir relevant.
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14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 32, 62 ff. EStG
Die Durchführung des sogenannten Familienleistungsausgleichs obliegt dem BZSt. Die Bundesagentur für Arbeit stellt dem BZSt zur Durchführung dieser Aufgaben ihre Dienststellen als Familienkassen zur Verfügung. Das BZSt hat die Dienstanweisung zur Durchführung von Rechtsbehelfsverfahren in Zusammenhang mit dem Familienleistungsausgleich mit dem Stand Dezember 2013 neu gefasst. Nachfolgend wichtige Änderungen.
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14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 40 EStG
Der BFH legt dem BVerfG die Frage vor, ob es mit dem Gleichheitssatz vereinbar ist, dass Arbeitgeber für bestimmte Lohneinkünfte der Belegschaft zwangsweise pauschale Lohnsteuer nach § 40b EStG von 15 % zahlen müssen, durch die sie selbst definitiv belastet sind.
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14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 1, 2 KStG
Noch bevor es die Unternehmergesellschaft (UG) im deutschen GmbH-Recht gab, wählten viele Deutsche als Rechtsform für eine zu gründende Kapitalgesellschaft die englische Limited (Ltd). Hierbei handelt es sich um die englische Form der deutschen GmbH, allerdings mit einem Mindeststammkapital von nur einem Pfund und geringen Kosten bei der Gründung. Die weiteren handelsrechtlichen und steuerlichen Folgen wurden dabei meist außer Acht gelassen. Vor allem die strengen Regelungen des englischen ...
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14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 5 KStG, 3 GewStG
Die Abgabe von Zytostatika, also von Medikamenten zur Krebsbehandlung, durch eine Krankenhausapotheke zur sofortigen ambulanten Verabreichung an Patienten ist von der Körperschaftsteuer befreit, wenn das Krankenhaus, von dem die Apotheke betrieben wird, ein gemeinnütziger Zweckbetrieb ist.
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14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 15 UStG
Sind ein Unternehmer und ein Nichtunternehmer gemeinsam Leistungsempfänger etwa aus einem Pachtvertrag, erbringt der Verpächter nach Ansicht des FG Düsseldorf seine Leistung nur zur Hälfte an den unternehmerisch tätigen Empfänger. Der Vorsteuerabzug steht ihm dementsprechend nur zur Hälfte zu. Beziehen mehrere Personen gemeinsam eine Leistung, kann zwar auch die Personenmehrheit Leistungsempfänger sein. Das gilt aber nur, wenn sie selbst unternehmerisch tätig ist. Ist jedoch einer der ...
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14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – §§ 4, 9, 10 EStG
Eine Aufteilung der Berufsunfähigkeitsversicherung in einen privat und beruflich bzw. betrieblich veranlassten Anteil kommt nicht in Betracht, da es nicht um eine Aufteilung oder Zuordnung beruflich und privat bedingter Risiken geht. Unfall-, Haftpflicht- oder Diebstahlrisiken beziehen sich einheitlich auf den Privatbereich zur Sicherung des Lebensunterhalts und zum Ausgleich krankheitsbedingter Einnahmeausfälle. Ein Maßstab zur Aufteilung der Aufwendungen in berufliche und private Anteile ...
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14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 6 EStG
Eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung zur Anpassung von Anlagegütern – wie etwa Flugzeugen – an den jeweiligen Stand der Technik begründet keine steuerliche Aufwands-, sondern eine Verbindlichkeitsrückstellung. Voraussetzung ist, dass die Umsetzungsfristen am Bilanzstichtag bereits abgelaufen sind. Die Verpflichtung ist damit rechtlich entstanden und spätestens im Zeitpunkt ihrer rechtlichen Entstehung automatisch auch wirtschaftlich verursacht. An § 5 Abs. 4b EStG scheitert die ...
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14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – §§ 13, 15, 18 EStG
Eine Steuerersparnis durch Verlustausgleich reicht im Regelfall nicht für eine Liebhaberei aus. Es wäre ökonomisch unvernünftig, einen Verlustbetrieb, in den man tatsächlich laufend Kapital nachschießen muss, nur deshalb zu unterhalten, um steuerlich Verluste verrechnen zu können. Echte Verluste können sich nur in Höhe des individuellen Grenzsteuersatzes vorteilhaft beim Steuerpflichtigen auswirken, während das verlorene Geld voll vermögensmindernd wirkt. Die Steuerersparnis besitzt ...
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14.03.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 50d EStG
Der BFH fragt das BVerfG erneut, ob das Treaty override gegen Verfassungsrecht verstößt. Er hatte zu § 50d Abs. 8 EStG bereits 2012 eine entsprechende Vorlagefrage vorgelegt. Aktueller Anlass ist § 50d Abs. 10 EStG, wonach Sondervergütungen an ausländische Personengesellschafter für deren Tätigkeit oder Darlehen bei DBA-Anwendung als Gewinn und nicht als Arbeitslohn oder Zinsen gelten. Damit steht Deutschland das Besteuerungsrecht zu. Laut BFH handelt es sich bei solchen DBA-Einkünften ...
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